Jahns rollende Welt

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:00: Salih i Biana, schön hast du auf der Podcast zugesagt.

00:00:03: Willst du dich mal kurz vorstellen, wer du bist und was du alles so machst?

00:00:07: Ja, danke vielmals für die Einladung!

00:00:10: Genau, ich bin Diana Avantzini und werde ich bei dem, was ich mache... Ich bin Journalistin von Beruf.

00:00:20: Ich mache aber auch sonst irgendwelche Projekte.

00:00:23: Mal ein Buch, eine Ausstellung, einen Theaterstück mitgearbeitet.

00:00:28: Ich komme von Niedewalden, also ich bin aufgewachsen.

00:00:31: Ich habe mich aber nie so fest identifiziert und bin jetzt zu zehn.

00:00:36: Nach einem kurzen Studium in Bern.

00:00:41: Und ich habe einen Sohn, der wird jetzt neunein übernächst Woche.

00:00:49: Das wäre die Kurzzammenfassung.

00:00:52: Als ich mich mit dir beschäftige, habe ich mich gefragt.

00:00:55: Wenn Diana zuerst einen Text geschrieben hat und gemerkt, dass sie noch

00:01:01: gut ist?

00:01:01: Ich wüsste nicht, was meine erste ... Also es wird bei Zentra Blusia gewesen sein!

00:01:06: Ich weiss nicht, du kannst ... Du kannst es dir auch selbst regnen.

00:01:11: Doch,

00:01:12: also schreibe

00:01:13: ich nicht!

00:01:14: Moment, nein!

00:01:16: Also eigentlich, wenn ich so etwas denke an euch, glaube ich, schreiben kann... im ersten Giming war.

00:01:23: Man musste einen Aufsatz schreiben, über ein Bild, das Frau darauf steht wie Hochzeitskleid mit einem Blumenstrauß aus Kabel.

00:01:36: Dann mussten wir die Texte zuschreiben.

00:01:37: Genau!

00:01:39: Und ich habe mich kreativ austoppt und mein Lehrer hat damals nicht mehr gefunden.

00:01:44: Das ist gut!

00:01:46: Es ist irgendwie recht gut, was du schreibst?

00:01:48: Und er hatte damals eine der ersten Online-Magazine, die noch so ganz basic ausgestattet war.

00:01:58: Er fragte mich, ob ich jemandem etwas schreiben würde für dort.

00:02:02: Aber es ist für mich ... Ja!

00:02:05: Es ist eben so schüller Zeitung.

00:02:06: Dort habe ich auch ein wenig geschrieben und dann ... In meiner Zeit, als ich am Reisen war, habe ich immer von Reisentage gebraucht Schräge Erlebnisse aufgeschrieben und so.

00:02:19: Ich habe mich mit dem beworben als Journalistin, mit einer Reise-Tagebauer beitragen.

00:02:27: Mit einem schrägen Reiserlebnis habe ich mich überworben und bin dann hergekommen und zur Journalistinnen geworden während der Arbeit im Job.

00:02:39: Was gibt ihr denn zu schreiben?

00:02:44: Das ist für mich irgendwie ... ... der Ort, wo ich mich ausdrücken kann.

00:02:49: Und ich finde so... Manchmal reden wir verzettelich mich relativ schnell, wenn man sich dort und über das sagt.

00:02:57: Im Schreiben hast du wie deine klare Rote Faden, in denen ich etwas erzählen kann.

00:03:03: Es geht mir schon oft im Schreiben.

00:03:07: Ja, es geht auch aktivistisch ihnen oft.

00:03:11: Oder einfach um Themen, die ich finde, sie sind hier oben.

00:03:15: Da muss man irgendwie mehr... mehr darüber erzählen und Leute zu Wort kommen lassen auch viel.

00:03:21: Wie kommst du dir zu deinen Themen?

00:03:24: Alltag!

00:03:25: Also wirklich, es ist eigentlich fast immer so eine Sache, die mich beschäftigen, wo Freundeskreis-Familien beschäftigen.

00:03:34: Wo ich auf der Strasse mitbekommen bin oder in den Werbung.

00:03:40: Es sind einfach wirklich so Themen, die wir im Alltag begegneten und aus dem draussen Spinnisten wie weiter.

00:03:47: Beschreiben wir mal den Prozess, wenn es bei dir geht.

00:03:51: Oder wie muss man das vorstellen?

00:03:53: Lauf über Zeebrück

00:03:55: oder so?

00:03:57: Und dann sehe ich mir eine Werbung, die sehr sexistisch ist.

00:04:05: Meistens sind es solche Sachen.

00:04:06: Dann können wir hier vorzulegen!

00:04:08: Ja genau.

00:04:09: und dann ... Spinnst du das Thema irgendwie weiter?

00:04:12: Gehst du mehr drinin?

00:04:14: Wieso formuliert das jemanden?

00:04:15: Was ist das für ein Für eine Firma oder für ein Bild, das dahinter steht.

00:04:20: Was für eine Verständnis von Frau oder Mann steht dahinter?

00:04:24: Und dann setzt man sich wieder damit auseinander und schaue mal was es gibt für Leute in diesem Bereich Experten drin sind.

00:04:33: Wenn du dich mit den Leitblanken im Schreiben austoben kannst ... Zuerst kann ich die Idee von dir...

00:04:41: Genau!

00:04:42: Nein, die Leitplanken kommen meistens sehr gegen das Ende.

00:04:46: Das ist ja ein bisschen mein Problem!

00:04:48: Also meistens habe ich ganz viele verschiedene Ideen und Bereiche und dann schreibe ich so Abschnitte.

00:04:54: Und diese Abschnitten werden immer wieder umgeschoben oder sortiert.

00:04:58: Wie ist Dramaturgy am besten?

00:05:02: Was macht Sinn nacheinander und was kann vielleicht der Anfang sein?

00:05:06: Und dann wirklich ganz zum Schluss erst steht den Weg.

00:05:14: Ist das auch die Form, in der du dich am Wohlsten fühlst um den Aktivismus auszuleben?

00:05:21: Oder gibt es da noch andere Gefäße?

00:05:24: Aber du schreibst Bücher.

00:05:25: Wenn du nicht zu einem Artikel oder ein Buch schreib, was unterscheidet das zum sich?

00:05:32: entscheiden, ob es jetzt ein Buch wird oder ein Artikel?

00:05:35: Also so viele Bücher sind's noch nicht!

00:05:38: Nein aber... Das muss ich jetzt wieder so sagen!

00:05:43: Nein, Artikel sind wieder Alltag.

00:05:45: Okay.

00:05:47: Meistens ... Bei einem Artikel kannst du ja schon ein bisschen in die Tiefe, aber jetzt nie in diesem Mass, wie es bei einem Buch macht.

00:05:55: und eigentlich sind sie dann eher Leute oder Themen, die immer wieder auftauchen, wo du plötzlich findest, eigentlich müsste man dort mehr dazu machen.

00:06:07: Aber Aktivismus?

00:06:08: Ja, das hat bei mir ... Ich bin auch sonst aktivistisch, nicht nur im Schreiben.

00:06:15: Wenn er dann gefangen hat, kicken ... Ich muss mich auch aktivistischer zu Worten

00:06:26: haben!

00:06:27: Der Moment ist immer schwierig zu finden.

00:06:30: Er kann es entwickeln,

00:06:32: aber irgendwo

00:06:33: muss ja immer ein Geburtstag

00:06:37: gefunden werden.

00:06:37: Sehr gut!

00:06:38: Das ist eine sehr gute Wortwahl, denn die Mutterschaft hat schon ... Natürlich!

00:06:43: Das sind auch viele Frauen, die ich können.

00:06:47: Oder auch Männer.

00:06:48: Sie haben durfs Familien zu dem Moment, an dem sie realisieren, wie ungleich in ihrer Gesellschaft noch immer noch ist?

00:06:57: Und das hat mich dann schon immer mehr radikalisiert.

00:07:04: Dann jetzt zum Beispiel... Mein Aktivismus war der grösste Teil, den ich gemacht habe.

00:07:09: Frau Streik XIX in Lauzern, an dem ich sehr engagiert war.

00:07:14: Dort habe ich mitbekommen, dass etwas im Welchen läuft.

00:07:20: In Lauzer sind mir auch schon etwas am Vorbereiten passiert.

00:07:24: Ich habe nichts gefunden, weil ich nicht so vernetzt bin zu diesem Zeitpunkt mit Parteien und Gewerkschaften.

00:07:33: Ich fand dann wie immer gut, in meinem Umfeld einen Aufruf zu starten, ob jemand Bock hat im Jahrzehnte etwas zu organisieren.

00:07:43: Und dann haben wir angefangen.

00:07:46: Und

00:07:46: dein Aktivismus ist auch mehr im Schreiben oder Handwirken an den vordersten Frontfliegen?

00:07:55: Geht es dir beides?

00:07:56: Ich habe aktuell nicht mehr so ein vorderster Front, aber diesen Moment hat es schon gegeben.

00:08:02: Es gab auch diese ... Die aktivistischen Nächte, die wir irgendwo umgefahren haben und ein Statuen ... Wir haben nichts gemacht, das irgendwie Wanderlismus wäre.

00:08:14: Wir haben ihnen Sachen angelegt zum Beispiel den Statuen.

00:08:16: Das kann man auch wieder abziehen.

00:08:18: Man hat schon immer geschaut, dass es nicht in die illegalen Schienen geht oder die Trans-Beishänke und Malen und auf der Strasse mit Aktionen.

00:08:28: Jetzt auch gerade gegen die Sechzehntage, als Frauen.

00:08:31: Dort habe ich viel ... mit Freunden zusammen, aber im Moment ist es schon mehr zu schreiben.

00:08:41: Ich bin ja selbst auch aktivistisch unterwegs und ich erlebe uns so, dass wir nicht dabei sind.

00:08:51: Man könnte sehr schnell entflammen.

00:08:54: Aber wie kannst du dich dann auch regulieren?

00:08:56: Dass das gezielt ist

00:08:58: ... Ja, das ist immer ein Punkt.

00:09:01: Ich habe auch sehr Spass daran an Menschen wie dir.

00:09:05: Und sonst Menschen in meinem Umfeld, die sich schnell aufregen können und finden.

00:09:12: Das ist einfach ungerecht und sich dann auch dazu össern und versuchen einzusetzen.

00:09:18: Aber ich glaube es braucht's einfach, dass du weigst.

00:09:22: Wenn du etwas zurückgehst in deine Babel ... Also ich ziehe mich einfach gerne zurück in meine Babel wo gewisse Sachen wie normal sind und man sie dann auch nicht so fest muss thematisieren.

00:09:33: Ja da bin ich ein bisschen anders unterwegs, wenn ich gut aus der Bubble raus

00:09:40: will.

00:09:40: Sonst

00:09:41: ist es eben immer nur das, was das Problem ist.

00:09:45: Wenn du in der Bubble bist natürlich verstehe ich das!

00:09:49: wo du sagst, da musst du nicht erklären.

00:09:52: Aber manchmal hilft es mir aus der Babel herauszukommen um vielleicht ein Problem eher zu verstehen und dann wieder anzusetzen um bei der Babelerbe zu machen.

00:10:04: Ich verstehe was du meinst aber für mich ist das wirklich wenn ich mit meinen old feminists unterwegs bin ... dann sind wir einfach, da haben wir die gleiche Anhaltung.

00:10:16: Da können wir zusammen tanzen und zusammen in den Theater schauen.

00:10:19: Dann können wir gemeinsam gewandern.

00:10:23: Wenn ich aus meiner Babel rausgehe, wenn mich mit Leuten treffen, die ganz im anderen, in der ganzen anderen Welt bewegt, eine ganz andere Gehaltung haben wird das immer so schnell offensichtlich.

00:10:37: Das ist für mich auch mittlerweile wirklich schwierig.

00:10:42: dumme Sprüche mit die ganze Zeit.

00:10:45: Oder so rassistische, witz- und ablässigische und sexistische ... Du bist in der ganzen Zeit da!

00:10:52: Und dann sagst du schon wieder etwas?

00:10:53: Soll ich jetzt etwas sagen oder ...

00:10:56: Lange ich

00:10:56: es einfach, weil sie einig verstanden ist.

00:10:59: Also ich spiele jetzt auf Familie an und so.

00:11:02: Ja, du verstehst das nicht!

00:11:04: Ja.

00:11:05: Von daher ging es irgendwie in die Natur raus.

00:11:09: Ich tanze mit ... meine Frau oder mit meiner Familie ein sehr viel einfacher als ausserhalb.

00:11:19: Was hättest

00:11:22: du letztens mal so richtig heiss genommen?

00:11:24: Oh nein, das kann ich nicht sagen!

00:11:25: Ich verstehe es der Nacht her aber es ist wie zu fein für gewisse Leute.

00:11:31: Aber so unschrieben?

00:11:33: Nein, ich kann es unschreiben.

00:11:35: Es ist einfach den Rassismus wo irgendwie ein Gefühl hast... Haben wir da nicht irgendwie in den Jahrzehnten etwas überwunden?

00:11:45: So witz, so blöde, primitiven Scheisse.

00:11:52: Darf man Scheisse sagen bei dir im Boot?

00:11:53: Nicht einfach in der Halle sein.

00:11:55: Okay schön.

00:11:56: Das

00:11:57: ist mir meistens ungefiltert.

00:12:00: Ja nein aber dann haben wir es... und ich habe es angesprochen diesen Moment.

00:12:03: Und dort sind

00:12:04: wir alle gelabelt!

00:12:05: Absolut Unverständnis Absolut.

00:12:09: Und zwar so bin ich gar nicht, das hat nichts mit dem zu tun.

00:12:13: und was ich dann auch finde, dass sich selber ein wenig in der Frage muss doch dorthin liegen.

00:12:20: Weil es ist etwas, das ich immer wieder mache.

00:12:26: Es ist halt mühsam?

00:12:29: Natürlich ist es mühsam aber sonst können wir ja nie einen weiter.

00:12:33: Ich weiss nicht, was die ganzen Leute im Gym machen.

00:12:36: Ist das nicht anstrengend?

00:12:37: Aber ich möchte auch, dass sie mega fit werden

00:12:40: wollen!

00:12:42: Ja... ja... Ja... Haben wir so

00:12:45: alle wirklich...?

00:12:46: Ich will es wie für andere einfach sein.

00:12:47: Ich will weiterkommen in meinem Umgang mit anderen Menschen.

00:12:54: Ich habe mich auch verantwortet, damit ich sicher das Thema diskutieren kann.

00:12:59: Warum kann die Schweiz zweimal ... Konventionen unterschreiben und sich nicht halten, aber sie unterschreibt beide.

00:13:08: Kannst du dir das ein bisschen ... Ein Reim darauf machen?

00:13:13: Warum sind Sie dann unterschrieben, aber gleich nichts dafür gemacht?

00:13:17: Man will ja schon gut dastehen!

00:13:20: Ich habe das Gefühl, es ist auch mehr das.

00:13:22: Es geht oft darum, dass man sagen möchte, ich bin eben so und natürlich setze mich für die Anführungs- und Schlusssächer gut ein.

00:13:30: Aber wenn's darum geht... irgendwelche Sachen umzusetzen, die vielleicht im Portemonnaie wehtüren.

00:13:36: Oder

00:13:37: Strukturen über Jahrhunderte hinfragen?

00:13:40: Genau!

00:13:41: Aber oft geht es wirklich darum, sich selbst zu hinterfragen und auch gewisse Privilegien abzugeben.

00:13:50: Da können wir auf verschiedensten Ebenen davorreden.

00:13:54: Und das ist halt dann doch mehr als man vielleicht investieren kann... Man will eigentlich schon gut sein, aber ja.

00:14:03: Was bräuchte es in deiner Meinung nach um die Istanbul-Konvention umzusetzen?

00:14:10: Oder mal einen richtigen Wurf

00:14:12: zu machen?

00:14:14: Ich glaube das braucht einfach noch viel mehr Bodenarbeit.

00:14:19: Das klingt so blöd, aber für mich sind dort noch weiten weg von...

00:14:25: Aber wenn du dich immer in die Pappeltruppe ziehst, wie ich mich in den

00:14:29: Bogen mache... Also weißt du was?

00:14:31: Mist.

00:14:32: Ich verstehe es natürlich!

00:14:34: Nein aber ja klar für mich ist... Du hast auch gefragt

00:14:38: wo

00:14:41: bist du, oder wo willst du dich regulieren und kannst zur Ruhe?

00:14:45: Ja okay.

00:14:45: Ja, aber ich spiel dir nach Erwieterung.

00:14:49: In der Babel komme ich zu ruhen, aber ich gehe ja schon auch raus.

00:14:52: Nein, du schläfst

00:14:54: ja nicht

00:14:54: an!

00:14:54: Ja, aber es ist echt ein bisschen eine Babel.

00:14:57: Ja, okay, stimmt auch wieder...

00:15:02: Nein, äh, wo war ich immer?

00:15:05: Auf einer

00:15:06: Bodenarbeit.

00:15:07: Ja.

00:15:08: Hast du das mit deinen Texten?

00:15:09: Ich manchmal ... Ja, ich hoffe es.

00:15:12: Manchmal fühle ich mich zwischen den Türen, bringe ich dich ein wenig her.

00:15:17: Also so vor ... paar Monate, habe ich die Texte geschrieben, die dann auch in den Zeitungen gekommen ist.

00:15:24: Also weisst du nicht nur Magazin?

00:15:26: Ja und von

00:15:27: wo?

00:15:27: Sondern nicht in der Zeitung, bei der viele Leute in den Finger haben.

00:15:30: Und ich habe plötzlich sehr viel Reaktionen bekommen.

00:15:35: Weil es aus dieser Babel ausgegangen ist.

00:15:38: Und weil das ganz viele Leute gelesen haben, die das Thema vielleicht sich so noch nie gefragt haben.

00:15:45: Soll ich sagen etwas, was ich sage?

00:15:47: Genau.

00:15:47: Es ging um das Thema Ehren-Damen und mich hat es schon immer mega irritiert, dass Frauen so einfach dekorativ dabei stehen, während die Männer geirrt werden oder irgendwie eine neue Funktion bekommen.

00:16:05: Das Thema habe ich wie aufgegriffen im Text.

00:16:07: Ich habe wirklich so viele Reaktionen bekommen, dass sie in der Zeitung war.

00:16:12: Und zwar hässige Leute, die gefunden haben es gar nicht überhaupt nicht.

00:16:15: Blöde Feministin soll mal gefälligstruhig sein.

00:16:18: Andere, die sich noch nie überlegt haben.

00:16:23: Anderen, die finden ja ist man auch schon so oft aufgesallen aber cool sagt's mal jemand und andere ... Eher selbst, die sich geschrieben haben und gefunden haben, dass sie nicht so wahrgenommen haben.

00:16:37: Wie versuchte ich, in dieses Kurs zu kommen?

00:16:39: Manchmal ist es auch etwas schwierig.

00:16:41: Aber ja, das habe ich aber gefühlt.

00:16:43: Das ist bei mir ein bisschen Bodenarbeit zwischen den Themen, die bei uns vielleicht e-präsent sind, anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag aufzeigen können ... Wo

00:16:55: Schnittstellen sind!

00:16:57: Genau, wo Leute auch vielleicht finden, ja, da finde ich auch etwas weirdes.

00:17:02: Ja, weil ... Du schaust natürlich unter einem feministischen Thema an.

00:17:08: Auf

00:17:08: jeden Fall!

00:17:08: Ihre Damen kennen uns natürlich gegenüber auch, oder?

00:17:12: Genau.

00:17:14: Es ist wie etwas, das wir alle können und die viele als ein Beispiel ankommen, verstehen ja mal, dass es schon etwas schief ist.

00:17:22: Wie gehen Sie

00:17:25: nur, wenn sie so ein bisschen wehlen lassen?

00:17:30: Ich kann's mega

00:17:32: gerne!

00:17:33: Ja, weil oftmals kommt aus dem Aussen dann wieder noch mehr Motivation bei mir.

00:17:40: Also manchmal ist es auch zu viel, wo du findest, dass ich mich nicht in diesem Aussetzen will.

00:17:53: Und andererseits muss man sich sehr oft bestätigen, damit es noch viel Arbeit braucht.

00:18:01: Genau.

00:18:01: Und weil dann auch Reaktionen kommen, die genau wieder in die gleiche Kerbe hineinschleunten?

00:18:06: Von wegen ... Was ist das für ein Ralf und soll doch irgendwie heigen kochen?

00:18:14: Man kann wieder

00:18:15: einen Text darüber schreiben!

00:18:17: Es ist oftmals so, dass ich es gerade wieder auf neue Berichte bin.

00:18:22: Auf eine destruktive Art.

00:18:26: Was gibt ihr in der Kultur?

00:18:28: Weil du schreibst ja dann auch viel.

00:18:31: Es ist einfach schon ... Seit Kindheit war vor allem Theater immer mein Ort.

00:18:40: Was verbindest du mit Theater?

00:18:45: Einerseits gibt es für mich Theater, wo ich selber Teil davon bin und Theater, in dem ich als Konsumentin schaue.

00:18:52: Das sind zwei ganz unterschiedliche Sachen.

00:18:55: Wenn ich Theater schaere, ist das für mich ein ganz anderes Erlebnis von ... Ich finde, man kann gut etwas lesen oder filmen.

00:19:06: Aber die Theater ist immer so unmittelbar und mit der Körperlichkeit von den Menschen, die das auch auf dieser Bühne und ihre Arbeit verbunden bringen.

00:19:18: Andererseits ist es oft ein Spiegel.

00:19:21: Das übersetzt ihr ganz viel der Welt auf eine Art, was du dann verstehst.

00:19:28: Wie die Werte im Theater?

00:19:32: Ich dachte, welches Theater?

00:19:34: Nein!

00:19:35: Es ist sehr divers.

00:19:37: Wenn du nur überleihst von Theateranfahrten, dann kann man so theaterwissenschaftlich anschauen oder A als B vor C, das ist eigentlich schon ein Theater.

00:19:45: Wenn ich jetzt hier etwas umhüpfe und zu tun, als wäre ich in der Bär, dann ist es ein Theater, weil ich das vor dir mache und du mein Publikum dann bist ... Aber du fragst, oder?

00:20:00: Genau.

00:20:00: Ja, voll.

00:20:01: Nein, aber ich meine Theater kann von grossen riesigen oberen Geschichten – also für mich ist es auch noch Theater – bis zur Dorfschwanke, die in einer MC da aufgeführt wird.

00:20:15: Von einer Gruppe ohne professionelle Regie oder irgendwelche Arbeiten und dazwischen gibt's so viele Ebenen.

00:20:23: Inhaltlich, aber auch ... Teil davon ist es.

00:20:27: Es gibt mittlerweile super Projekte, die sehr divers, aber auch verschiedene Spielerinnen und Spieler in alle nicht nur professionell sind.

00:20:37: Weil ein Theaterstück oder welche Produktion hätte ich dann in letzter Zeit länger beschäftigt?

00:20:44: Und warum?

00:20:46: Länger beschäftigt... Also ich habe jetzt gerade am Luzanertheater von Miranda Julei auf allen Vieren geschaut.

00:20:56: Ich habe das Buch gelesen und fand es super.

00:20:58: Aber auch sehr anstrengend!

00:21:02: Und ich bin sehr gespannt, wie sie das jetzt umsetzen wollen.

00:21:05: für die Bühne.

00:21:05: Da kann man noch nichts sagen auf der Bühni.

00:21:08: Ich war wirklich positiv überrascht, wie er seine gewisse Lichtigkeit in den Themen gebracht hat.

00:21:16: Das ist eine ganze Perimenopause.

00:21:19: Aber die Figur ging mir genauso auch auf die Nerven.

00:21:24: Es ist dann auch irgendwie zerfleddert in der zweiten Hälfte.

00:21:27: Ich habe gedacht, wo fehlt man jetzt irgendwie wie den roten Faden an?

00:21:32: Wo sind wir eigentlich immer?

00:21:34: Aber das Buch ist eben genau so!

00:21:38: Und gleichzeitig hat mich auch beschäftigt, dass die Männerfigur im Stück auf der Bühne sehr verschlechter wegkommt als im Buch.

00:21:47: Was ich zum Beispiel schade gefunden habe und über das war ich mit meiner Kollegin noch diskutiert nachher.

00:21:54: Und wie ist es dann nicht mehr Kulturszene zu schreiben?

00:21:58: Also weisst du, selber Kultur zu genießen und dann plötzlich in anderen Filtern drüber

00:22:03: zu haben.

00:22:03: Ich glaube ich habe nie einen anderen Filter.

00:22:05: nur darüber zu gehen... also ich war immer schon sehr kritisch durch das Studium mit Theaterwissenschaften studiert und dann wird er eh noch einmal so einen superkritischen Filter mitgegeben.

00:22:19: Also wird er auch antrenniert.

00:22:22: Man trainiert sich dann auch gegenseitig als Studie in gewisse Haltungen an, so Musical.

00:22:29: Aber das habe ich ja wieder ein wenig ablecken, bin ich noch froh.

00:22:34: Aber diesen kritischen Blick kann man schon immer machen.

00:22:36: Da kommt auch davon, wie du selber Theater machst und wie du die Ansprüche hast und deine Mitspielerinnen- und Atrischien, die dich führt.

00:22:50: Ich bin gerne kritisch aber ich verliess nicht gern etwas.

00:22:53: Ich weiss gar nicht, ob ich jemals einen Verriss geschrieben habe.

00:22:57: Vielleicht kann man es jemanden sagen.

00:22:59: Aber ... Ich schaue Sachen an, die ich eigentlich darüber schreiben wollte und ich fand es so schlecht, dass ich dann wirklich gesagt habe, ich schreibe nicht darüber.

00:23:09: Ah, okay!

00:23:10: Dann hast du den

00:23:11: Filter

00:23:12: zu sehen?

00:23:12: Genau!

00:23:13: Nein, aber das war nicht bei reinen Profisachen, sondern oftmals als semi-professionelles Theater, in dem ich finde, diese Leute haben sich so Mühe

00:23:23: gegeben...

00:23:23: Es geht gar nicht, dass ich das voll verreisse.

00:23:28: Wenn man sagen kann, es gab sehr gute Sachen, aber auch einiges, was ich gar nicht cool gefunden habe, dann kann ich darüber schreiben.

00:23:35: Aber wenn ich es nur scheuzlich finde ... Dann kann ich nicht darüber schreiben!

00:23:41: Ich habe einen oder anderen Interview von dir gefunden, bei dem du mit Persönlichkeiten geführt hast, wie du dich vorbereitet hast auf die Persönlichkeit, weil du dich zum Interview vorbereitest?

00:23:55: Es gibt ja wie zwei Möglichkeiten.

00:23:56: Entweder die Person ist schon öffentlich bekannt oder es ist das erste Interview, der diese Person überhaupt jemals gibt und sie sind zwei komplett andere Herangehensweise.

00:24:08: Also

00:24:09: das eine ist wenn jemand noch gar nicht in der Öffentlichkeit war, dann geht's natürlich auch megafestrum am Anfang dieser Person klar zu machen was du mir jetzt erzählst.

00:24:20: Das verzerrst du nicht mir als Jana, sondern als Journalistin.

00:24:24: Und wenn du vorhin ... Ja, ich bin ... Leute, die manchmal Zeug aus oder dich so auf ... Ich tue das jetzt einfach überhören?

00:24:33: Aber es gibt momentan einen Fall in der

00:24:38: Schweiz,

00:24:39: wo eine von Medienprofis

00:24:42: sind und sich etwas vergessen haben.

00:24:46: Ja, darauf muss man sein.

00:24:48: Nein, aber ich finde das ist noch etwas anderes, weil die Leute schon in der Medien sind und solche, die es gar nicht waren.

00:24:54: Aber meistens bei jemandem, dem sie noch gar nicht war, hast du ja einen Grund, warum die Person porträtiert oder das Interview mit dieser Person macht.

00:25:03: Das ist am meisten eine inhaltliche Geschichte.

00:25:06: Die Person hat etwas Besonderes geleistet oder macht etwas Spannendes.

00:25:12: Und dann gehst du darüber an eigentlich wie?

00:25:16: Wie ist dein Gespräch?

00:25:17: Wo du interessiert bist gegenüber, fragst du einfach nach.

00:25:22: Und ... Erfragst du, gibt Motivationen und wer bist du eigentlich, woher kommst du?

00:25:27: Oft hilft es zum Beispiel auch über Familie zu gehen.

00:25:30: Du sagst so wie du aufgewachsen bist, was deine Eltern gemacht haben.

00:25:35: Ja.

00:25:35: Dann kommt schon oftmals, weisst du ja, meine Mutter hat das gemacht.

00:25:39: Darum habe ich das mitbekommen auf meinen Weg.

00:25:42: Und dann bist du recht schnell irgendwo drin.

00:25:44: ... die schon

00:25:44: Medienerfahrungen haben.

00:25:46: Und du aber nun einen bestimmten Timeslot überkommst!

00:25:55: Das ist das Schlimmste, das absolut Schlimmmste... Also ich habe das eine erlebt, weil ganz schlimm es ist Sandra Hüller.

00:26:04: Auf

00:26:05: da?

00:26:05: Ja, ich kann fast denken, dass du auf das anspielst.

00:26:07: Weil... Es ist wirklich so nicht... Einfach so nicht- Tag in einem schicken Hotel in Zürich war.

00:26:14: Ein Schwurne am anderen geht dort rein, nicht zu seinen zwanzig Minuten und dann raus, oder?

00:26:20: Ich bin da drin und habe mich so ein bisschen eingefordert.

00:26:23: Ach komm Schauspielerin!

00:26:25: Das klingt jetzt so blöd.

00:26:27: Aber Leute aus der Kultur, gerade Schauspielerinnen sind oft sehr offen.

00:26:32: Ja man muss sagen, ich hatte den Lauf mit zwei

00:26:35: sehr guten Filmen gehabt.

00:26:37: Genau sie ist natürlich gerade ... gerade voll auf dem Volk heimt.

00:26:43: Und trotzdem bin ich mit so einer sehr lockeren Art hineingegangen.

00:26:47: Ich dachte ja, Schauspielerinnen reden immer mega viel.

00:26:51: Das sind so Selbstdarstellerinnen und so.

00:26:56: Relativ schnell hat sie mir klar gemacht.

00:26:59: Sie stellt klare Fragen, ich gebe eine klare Antwort.

00:27:04: Okay gut!

00:27:06: und dann wirklich schnell mein Kopf sortieren müssen, schnell auf meine Notizen und ... Gas geben.

00:27:15: Ja?

00:27:15: Natürlich!

00:27:16: Aber es ist wie.

00:27:16: ich bin so ein bisschen mehr ... Ich habe halt wirklich selten Interviews gemacht bis her, wo du so enummern bist unter Filmen.

00:27:26: Und das war mir nicht so klar.

00:27:30: Es ist eigentlich unempatisch ihr gegenüber, wie ich dort innebe.

00:27:34: weil ich ja eigentlich ... Mir hätte klar sein sollen, dass die da hocken.

00:27:38: Und einer am anderen Kunde stellt die gleichen blöden Fragen und sie hat vielleicht auch nicht Bock, den ganzen Tag der eine Person oder die andere genau

00:27:48: zu fragen.

00:27:49: Ja.

00:27:51: Das ist für mich wirklich ein bisschen Erfahrung gewesen.

00:27:56: Normalerweise haben die Leute bei diesen Interviews, wo ich mehr Zeit

00:28:00: mache Ja, und kommen wir wahrscheinlich gerne zu dir oder?

00:28:03: Genau.

00:28:03: Sie waren einfach

00:28:04: in der

00:28:05: Projektionsfläche für Zeitungen X-Ypsenone.

00:28:10: Nein aber sonst habe ich eigentlich immer sehr gute Erfahrungen mit Leuten, die bekannter sind.

00:28:20: Ich bin wirklich zum Thema auf Leute getroffen und dann war es so.

00:28:23: Okay, das Interview wäre jetzt fertig!

00:28:25: Und dann finde ich so... Also und jetzt zu

00:28:27: dir?!

00:28:28: Was machst du so?

00:28:29: Es war sehr herzig, aber recht unerwartet zum Teil.

00:28:33: Beim Endo Anaconda oder beim Emil Steinberger oder so, dass die nachher weggefunden haben.

00:28:40: Sitzen wir noch ein Stündchen?

00:28:42: Trinken wir ein Bier?

00:28:43: Oder trinken wir das Kaffee und plaudern etwas?

00:28:46: Ja wenn du einen Emil triffst, ist das nicht meins.

00:28:49: Wunderbar!

00:28:50: Der kratzt jetzt am Hundertei und kommt wirklich aus einer anderen Zeit.

00:28:55: Wo findet das vielleicht auch Gemeinsamkeit?

00:28:57: Oder wo ist die Gemeinsamtkeit gefunden, oder ich habe mich in so einer offenen Person ...

00:29:05: Nein, es ist natürlich schon über ein Theater.

00:29:10: Aber gut, du findest das fast bei allen irgendwo.

00:29:12: Du findest ja fast bei alle irgendwo einen Anknüpfungspunkt und das ist meistens ... Wie relativ schnell musst du bleiben und banden?

00:29:24: Es geht natürlich auch darum, dass ... Du als Journalistin musst die Leute dazu bringen, dass sie dir gerne von ihrem Leben erzählen.

00:29:33: Dass du wie in irgendeiner Offenheit und das eiliges Interesse ausstrahlst, weil wenn du einfach mit deinem Fragenkatalog und diese Neutral-Abelis ist, kommst du wahrscheinlich nicht so viel Retour über?

00:29:46: Ja ich habe schon einen Podcast gehabt, den ich mich wahnsinnig gefreut habe.

00:29:52: Das kann ich jetzt fragen.

00:29:54: Und dann diese Erwartungshaltung im Raum gestanden ist und ich dort auf Nasser geflogen bin, weil die Person für gerade eine Anschiss gehabt hat und einfach Dienstagvorschriften gemacht hat.

00:30:06: Darum

00:30:06: habe ich jetzt auch gemerkt, dass ich dein Tril schon vorbereiten kann und schauen kann ob der Erwartungshaltung möglichst niedrig hält um den Personenraum zu geben will.

00:30:18: Ich denke, dass du mehr so eine Wartungshaltung hast.

00:30:22: Dass du mehr ist gegen jemanden.

00:30:24: Aber erhalt dich zu uns mitgegangen!

00:30:27: Ja ich, das sicher so.

00:30:28: Ich glaube eigentlich von Vorteil ist es fast wenn die Leute zu dir kommen mit der Geschichte?

00:30:36: Wenn ich auch ein paar Mal gemacht habe... Bin ja auch nicht so... Also, kann ich immer noch machen aber wenn sie kommen dann... ...habe ich Schwierigkeiten.

00:30:49: Dann reden Sie jetzt über ein Thema.

00:30:51: Und dann haben wir ... Das ist nach fünf Minuten verzerrt.

00:30:55: Da probieren wir gleich ... Lassen ich gerne Leute, die mich spannend finden?

00:31:02: Ich habe

00:31:03: sicher drei oder vier Themenblöcke, in denen ich viel

00:31:06: machen kann und tun.

00:31:08: Also wenn ich jemand auch jetzt nach meinen Träumen denke, ich habe etwas an zu erzählen, bin ich aber eher der, Vorher haben wir im Vorgespräch in Aguapole lange nicht so einen Podcast, wo die Person nur mir erzählen will.

00:31:24: Ich habe gleich auch schon eine Hörerschaft, bei der dann mehr ist und nur ja oder nein.

00:31:28: Antworten finde ich auch sehr schwierig.

00:31:31: Das habe ich alles schon durchgespielt!

00:31:33: Aber...

00:31:38: Ja?

00:31:39: Ja?!

00:31:40: Das ist so!

00:31:41: Nein, aber was mich noch würde wundern?

00:31:48: Wann ist denn so der Entscheidung, ein Buch zu schreiben?

00:31:51: Und warum?

00:31:51: Das Buch, das ich gegeben habe, war nicht nur von mir geschrieben.

00:31:53: Ich hatte einfach einen Teil geschrieben.

00:31:55: Aber die Entscheidung war auch wieder etwas, dass es nicht irgendwie war ... So, ich schreibe jetzt ein Buch und dann suche ich mir ein Thema überhaupt nicht.

00:32:06: Sondern es war eigentlich das Thema, das wir immer wieder begegnet haben.

00:32:09: Also Isabelle Kaiser, diese Schriftstellerin aus Nierwaldenzog Die ist mir immer wieder begegnet.

00:32:18: Und dann ging es darum, wie fest in Schulen gerade im Nasien oder Oberstufen eine weibliche Wichtige durch ihn auch gesehen oder irgendwie gelehrt.

00:32:33: Oder geht's nur um einen Kanon mit den alten Weisenwändern, die man einfach nicht kann?

00:32:38: Da habe ich mal Schule angeschrieben und dann kamen wir zum Überall zurück.

00:32:42: Ich habe sehr tolle Frauen, sehr spannend.

00:32:46: Kannst du uns etwas empfehlen, weil wir sie gar nicht können?

00:32:50: Mein Problem war, dass ich ihnen nichts empfehle, weil es seit den Vierzigern nicht mehr ausgegeben wurde.

00:32:56: Ja, Sie könnten natürlich im Antiquariat ein Buch in Frakturschrift holen und das der Jugendlichen vorlegen.

00:33:02: Aber wahrscheinlich ist das nicht sehr erfolgreich.

00:33:07: Die Reaktion aber von den Leuten hat ... Ich fand ja gut, wenn die Interesse hier ist Und es gibt's nicht, dann mache ich das.

00:33:17: Das war auch wieder ein Auslöser.

00:33:19: Ich habe mich dann wie so in Dienst von ihr gestellt und gewonnen.

00:33:24: Okay!

00:33:24: Dann mache ich jetzt das, wenn es das nicht gibt.

00:33:26: Wir

00:33:29: können im Nachhinein immer noch Sachen finden, die anders sein könnten.

00:33:36: Es hat wirklich Schwierigkeiten gehabt, aber ich habe noch nie ein Buch ausgegeben.

00:33:39: Ich wusste nicht, wie der ganze Verlagskuchen läuft ... Aber... Das

00:33:45: bucht es aus?

00:33:46: Hey, so mit Verlag!

00:33:49: Es ist mega unterschiedlich.

00:33:52: Es war wie ein Doppelverlagsgeschicht bei diesem Buch, wo wir zwei Verläge miteinander geschaffen haben und ich glaube das macht es auch eh schon mal nicht so einfach.

00:34:00: Also dass dann wirklich gewisse weitere Kommunikationswege sind oder um einen Ecken genommen.

00:34:05: Aber am Schluss ... Ich bin mega happy, ich bin mega Happy gesehen.

00:34:09: Die werden ich im Literaturzentrum in Saarisch im Lied zu machen.

00:34:14: Das fand ich sehr cool.

00:34:15: Und dass es jetzt junge Leute gibt, die auf mich zugekommen sind und eine Matura-Arbeit machen wollen oder einen, der sonst auch ein Buch forscht am einen der Romanen von Isabel Kaiser.

00:34:28: Das war das, was mir erhofft hat, dass andere Leute wieder auf sich aufmerksam machen und dann diese Arbeit weiterführende.

00:34:38: Was steht denn jetzt so an, wenn man in den Zuben öffnet?

00:34:46: Ja, ich bin eigentlich am Roman dran.

00:34:49: Seit immer hunderttausend Jahren.

00:34:53: Aber wenn wir jetzt wirklich fair sind, sind es fünf Jahre.

00:34:57: Einfach angefangen der Covid-Seit.

00:34:59: Genau!

00:34:59: In dieser Zeit ist mir die Idee gekommen für diesen Roman.

00:35:03: Aber etwas, was ich gefunden habe, sind Geschichten... Sie müssen wie verzählt werden.

00:35:08: Und ich habe das Gefühl, wenn ich ... Ja vielleicht müssen sie auch nicht verzählten, es gibt es überall.

00:35:12: Aber trotzdem, ich habe gefunden, dass es eine sehr spannende Geschichte ist und ich möchte die irgendwie erzählen.

00:35:15: Ich bin in den Recherchen gegangen, während der Recherche gemerkt, es bringt überhaupt nichts, dass ich nur in diese Recherchnien gehe, sondern es soll eigentlich wirklich einen Platz für Fiktion in diesem Roman nehmen.

00:35:28: Und dort bin ich jetzt bei zweihundertdriechseiten und das wird sich abschliessen in den nächsten Wochen.

00:35:37: Ah, okay.

00:35:38: Also ich bin wirklich recht weit.

00:35:42: Und wenn gibt es den nötigsten Artikel, was man sich so darauf freuen

00:35:49: könnte?

00:35:49: Wenn ein Podcast rauskommt...

00:35:51: Ja, ich habe gedacht vielleicht so Andy May.

00:35:55: Andy May, ja.

00:35:56: Ich weiss nicht.

00:35:57: Ein gewisses Thema kann ich dir noch mal in den Winkel gehen und nicht sagen.

00:36:01: Ich habe mit einem Zombieforscher gesprochen gerade, das finde ich mega cool!

00:36:04: Bin ich ein Zombievorscher?

00:36:06: Ja, ich wollte schon ewig mit ihm reden.

00:36:09: Aber...

00:36:11: Also er ist Filmwissenschaftler.

00:36:13: Ah so!

00:36:15: Muss man vielleicht noch dazusagen?

00:36:16: Ja

00:36:16: das hilft.

00:36:17: Ich habe mich

00:36:17: nicht geschaut.

00:36:19: Ich

00:36:20: bin ein Motor-Zombis-Morsel.

00:36:22: Nein es ist der Florian Kraukremer und da ist er zur Zähne an der Hochschule.

00:36:26: Er ist Film-Wissenschafter und hat sich in diesem Zusammenhang auch mit Zombies Filmen beschäftigt.

00:36:34: Hätte ich so gedacht, dass meine Video-Mama eine grosse Mutter hätte.

00:36:38: Aber er würde mir nicht sagen, wie man sich mit Zombies unterhalten würde.

00:36:43: Aber das ist natürlich ein Film und wir sind natürlich Zombies momentan bei den Hochkonjunkturen.

00:36:49: Ja sie sind offenbar in der schon wieder im Abflachen.

00:36:52: Nein, ich habe es mega spannend gefunden mit ihm zu riskieren.

00:36:54: Wie kommt es überhaupt für eine Idee, dich so fest mit Zombies auseinanderzusetzen?

00:37:00: Und was ist spannend daran?

00:37:03: und ... Ja.

00:37:05: Was finden eher so gute oder schlechte Zombies?

00:37:08: Wie würde er sich auf eine Zombieapokalypse vorbereiten?

00:37:12: Es kommt im Beobachter dann der Artikel.

00:37:16: Sehr

00:37:16: schön!

00:37:17: Ja, ich habe ja fertig mit

00:37:19: ihm gesetzt.

00:37:20: Superb!

00:37:20: Wie siehst du, hast

00:37:22: du

00:37:23: ein, zwei Fragen

00:37:25: vorbereit?

00:37:26: Ich habe nicht die Frage an dich verbrannt.

00:37:27: Du hast gesagt, ich muss mich nicht vorbereiten.

00:37:31: Nein!

00:37:31: Aber ganz spontan wollte ich dir eigentlich die Frage zurückgeben an dich.

00:37:36: Du hattest zwar schon etwas gesagt aber das mit der Pappel beziehungsweise wo holst du den Ausgleich von deinem Aktivismus?

00:37:47: Ich denke, dass ich mir eine andere Facette geholt habe.

00:37:51: Manchmal ist es auch ein Podcast der Leute mich mit Leuten trifft, wo vielleicht nicht nur zum Thema Behinderung muss, sondern auch nicht letztes Mal mit jemandem aus dem Trainer hier war.

00:38:09: Wie führt man die Leute?

00:38:14: Ein Ziel,

00:38:16: was nichts mit

00:38:17: dem Thema Behinderung in der Thematik zu tun hat und ich wieder Spannung gefunden habe.

00:38:23: Dann rede ich mir jemandem, der wie Expertin ist oder so.

00:38:29: Und dort hole ich mich dann wieder so den Kick, plötzlich wieder irgendwo etwas aus dieser Welt gesehen, wo ich denke es ist spannend, dass ich mich auch aufregen kann darüber... ... die mich loslässt und dann wieder selbstreflektiert, was das mit mir zu tun hat.

00:38:49: Und momentan hole ich mir sehr viele Inspirationen aus Büchern.

00:38:55: Also ich bin wieder extrem viel haptische Bücher am Läsen... ...und so ist eigentlich meine Abigroutine, dass sie so sagen, aber um acht bis zehn Uhr ist sie noch als Buch und stellt alle Bilder schön ab.

00:39:09: und ist es so!

00:39:11: Da kann es ganz unterschiedlich sein.

00:39:13: Jetzt hatte ich wieder zwei Bücher, die um den Zweiten Weltkrieg gegangen sind und eine Seite über Zwangsarbeiterinnen.

00:39:27: Ich bin sehr bewandert in diesem Team aber nicht so bewusst war, weil diese Höhehüfe eigentlich

00:39:35: fast

00:39:35: Klavenarbeit aus dem Osten geholt haben.

00:39:39: Ihre Getreide, Äpfel.

00:39:43: Und jetzt habe ich das Buch fertig, wo es darum geht, dass der Autor ein Haus beschreibt und was in diesem Haus nicht passiert.

00:39:55: Das Haus ist so eine passive Beobachter über mehrere Zeiten pochen.

00:40:01: Das habe ich sehr spannend gefunden.

00:40:04: Ich hatte gerade vor dem Podcast beendet habe ich so mit zwei, drei Fragen auch auf eine Beschäftigung in diesem Buch.

00:40:12: So!

00:40:13: Und dann hole ich... und dann komme ich wieder frisch als Werk.

00:40:17: Dann gehe ich in die Bibel und dann denke ich, dass ... oder was ja auch das ist, was mich extrem cool für meine Bibelarbe ... Ich schalte zwei Mal arbe mit dem kleinen Theater.

00:40:29: Wo du einfach merkst, ich kann mit meinem Bibel wissen, wie ich ihn jetzt konstrukt ... wo Babel nichts entzucht hatte.

00:40:40: Ich bin Jahrzehnte und jetzt probieren wir beides miteinander zu fusionieren, und dann haben sie gesehen, was sich einfach niemand gefragt hat oder sich mit Bequemlichkeit auseinandersetzt.

00:40:59: Und da bin ich halt dran, momentan ... Ich habe einen GmbH gegründet.

00:41:08: Man muss natürlich die Papelarbeit irgendwie in eine Wirtschaftlichkeit bringen, was auch wieder ganz andere Facetten hat.

00:41:17: Auf jeden Fall!

00:41:18: Das

00:41:18: ist ja auch wieder sehr spannend.

00:41:22: Apropos... ich hätte noch zweite Frage an dich.

00:41:25: Jetzt können auch drei

00:41:26: sind im Schluss.

00:41:27: Nein, ich habe eine noch, die ich mega lustig finde, weil ich am Samstag mit einer Freundin über das gerede.

00:41:34: Nur weil du gesagt hast, es ist wegen Wirtschaftlichkeit.

00:41:36: Sie hat mich gefragt, wie alle Jobs egal wollen.

00:41:40: Sie werden alle gleich gut bezahlt und es gibt keine schüchstige Einschränkungen mit Vorbildung oder Ausbildung, was weiss ich alles.

00:41:51: Welche Jobs fängst du voll geil zu machen?

00:41:57: Ich kann dir etwas sagen, was sie und ich gesehen haben.

00:42:00: Du würdest unterrichten!

00:42:02: Was?

00:42:05: Ich bin die philosophische gesellschaftliche Kerbe in der Schlafe.

00:42:10: Philosophie und Richter?

00:42:12: Ja, einfach so... ich mache das schon.

00:42:15: Ich gehe ja ins soziale Arbeit und kann dort über gesellschaftlichen Strukturen diskutieren.

00:42:25: Also das mache ich schon.

00:42:26: Dort kommt mein allgemeiner

00:42:30: Feuer

00:42:31: am Entschnausen wo ich einfach so eine Ecke ... dann kannst du noch wie ein Droll mitgeben für die jungen Leute, egal wer.

00:42:41: Man geht sich immer um Haltung zu geben und das ist sicher einfacher als einen jungen Leuten mitzugeben.

00:42:50: Mit dem Ehrenhaar, den Stereotypenmoment hat man in der Welt so tausend gesehen, weil er schon eher in Pensionen gehört.

00:43:00: Ein bisschen haltig wie es geht.

00:43:04: Die Echt-Schwierung ist nicht unmöglich!

00:43:07: Nicht unmöglich, aber dann musst du mit dem Vorschlag haben, wenn

00:43:09: man draufgeht... Ja ich weiss was du meinst.

00:43:12: ... die Garantie kaputt.

00:43:13: Du musst

00:43:14: bei den Jungen eh nicht.

00:43:16: Ich habe viel genickt.

00:43:19: Was willst

00:43:21: du?

00:43:21: Wir sind eben ganz um einen anderen Ort geladen.

00:43:23: Ich dachte, in der Dekoration von Boutique Hotels ohne Budget-Einschränkungen und Reiseeinschränkungen.

00:43:35: In der ganzen Welt umreisen die geilsten Möbel aus den Sechs-, siebenziger zusammen sammeln und selbst hier beten Designen.

00:43:41: Aber

00:43:41: dann würdest du dann auch eine zweite Koffer mitnehmen, wenn es nächstes Mal

00:43:45: wieder gibt?

00:43:46: Dann würde ich einen ... Wie sagt man diesen Sattelschlepper mitnehmen?

00:43:50: Also in einem Container!

00:43:52: Ja sicher nicht nur ein Koffern.

00:43:55: Aber das könnte alle

00:43:57: ohne Aufbringung sein.

00:43:59: Voll!

00:44:00: Ja, ich danke dir recht herzlich.

00:44:03: Außer du hast die gleichwanderte Frage.

00:44:05: Du stöffst

00:44:06: natürlich!

00:44:07: Hey, äh... Nein ist dein Leben gut?

00:44:09: Ist

00:44:10: es gut?

00:44:10: Ja.

00:44:11: Super.

00:44:11: Meine Freude.

00:44:13: Mich auch.

00:44:14: Und auf deinen nächsten Treffen freue ich mich jetzt schon.

00:44:17: Ich freue mich auch und danke vielmals.