Jahns rollende Welt

Transkript

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00:00:00: Zahle ich über.

00:00:00: Adrian, danke für den Podcast zugesagt.

00:00:03: Wünschst dich mal gut vorstellen, wer du bist und was du alles so machst!

00:00:08: Ja hallo Jan, ja merci vielmals dass ich da darf in deinem Podcast sein.

00:00:13: Mein Name ist Adrian Würsch.

00:00:15: Ich bin ursprünglich komme aus Nidwalden, wo ein Netz in Luzern in der Stadt und eigentlich auch freischaffende Musiker, so als Überbegriff Hauptsächlich mit Schweizerörgeli unterwegs.

00:00:28: So ein bisschen in den traditionellen Ländlermusik, aber auch in der neuen Volksmusik und auch als Sounddesigner noch nicht nur immer mit dem Schweizer-örgeli sondern einfach auch sonst so etwas mit anderen Klängen beschäftigt.

00:00:42: In deiner Biografie steht es ziemlich früh mit Musik in Berührung gekommen ist.

00:00:47: Aber weisst du noch was das zuerst war?

00:00:52: Das gefällt dir irgendwie... Ich hätte es einen Moment geben, bevor wir dann auf die Schweizer Welt kommen.

00:01:01: Ja, das ist eine schöne Frage!

00:01:03: Also ich bin halt schon immer ein wenig von Musik umgegangen.

00:01:07: Meine Eltern sind sicher sehr musikalisch eigentlich aber sind das als Hobby gemacht?

00:01:13: Und was ich mich erinnere, ist schon als Kind, dass mein Dadi ein Schweizer Irgendwo hatte oder immer noch mit seinem Kollegen.

00:01:21: Und dann haben die Manges probiert am Abend und ich bin in dem Bett gelegen und einfach so die Musik hört halt.

00:01:27: Und es war wie so ganz normal, dass man so gemusigt wird... Und eine andere Erinnerung ist noch, ich hatte so ein Fischer-Price und Kassettengerätchen.

00:01:38: Wie war das früher?

00:01:39: Früher?

00:01:40: Ich kann gerne von früher erzählen.

00:01:42: Da habe ich von meinem Mami ein Kassettchen mitgelost vom Date aus gewohnt, der Band.

00:01:48: Ich

00:01:50: hatte nie mehr Freude an den Fischen zu füllen.

00:01:54: Ja genau!

00:01:55: Natürlich!

00:01:58: Das glaube

00:02:00: ich!

00:02:02: So gut.

00:02:02: Nein, das habe ich so gar nicht aufgenommen.

00:02:05: Ich sage aber, alles ist immer so selblich lustig.

00:02:09: Aber wir haben hier einen Wolf reden und niemand hat es gestellt.

00:02:15: Grandios!

00:02:15: Ja ja voll, stimmt, das hatte ich im Fall auch zweimal, aber wahrscheinlich nicht so oft wie du.

00:02:21: Dann auch ausprobiert.

00:02:22: Stimmt?

00:02:23: Aber die Klänge von dem Duo hätte ich in den Schlaf... Aber was ist denn passiert, wo Adrian zunächst einmal selbst eine Schweizer Ärgelung hat mit acht?

00:02:38: Was

00:02:39: ist denn die Beziehung immer noch so gut zu haben?

00:02:43: Ja das stimmt.

00:02:45: Das ist auch eine schöne Frage.

00:02:48: Es war halt ein bisschen normal, dass es immer umgestanden ist auch das Örgeli und wenn wir manchmal in Pferde sind, hat er das ja mitgenommen.

00:02:55: Und dann habe ich so, wie das normal ist, die Blockflöten in der Schule geklärt.

00:03:03: Ich habe noch Glück gehabt und bin noch einigermassen gut angefixt worden von meinem Mami oder gefunden hat.

00:03:07: Ja, das ist lässig!

00:03:08: Dann hat sie sich auch noch gerade eine bestellt, weil sie früher auch flötelte.

00:03:12: Sie hat mich aber zum Glück auch in Ruhe geladen, wenn ich etwas dumm bei diesem bin... Aber dann habe ich eigentlich noch gut gereiht worden.

00:03:19: Ich hatte auch tolle Flötenlehrerung.

00:03:20: Ich habe wirklich zu denen gehört, wo das einigermaßen jetzt gern gemacht hat.

00:03:24: aber gerade im Gligmer ist es nicht so die Karriere des Lebens als ich würde verfolgen.

00:03:29: Und ich habe tatsächlich den ersten Primar, den ich mit dem Flöteln angefangen habe oder schon im Kindesgie.

00:03:36: Nein, ich glaube schon in den ersten Primares irgendwie so habe ich dann gefunden, das Örgelirgendwie ist cool zu schauen wenn es die Daddy in der Hand spielt.

00:03:46: Aber es würde mir auch interessieren und er hat mir das mal gezeigt.

00:03:50: Das hat mich einfach gepackt, dass man so die verschiedenen Klänge kombinieren kann.

00:03:59: Man hat ein kleines Orchester auf dem Schoß.

00:04:02: Nicht so klar natürlich für mich eingeordnet, aber im Nachhinein eigentlich schon so, dass man so vollumfänglich etwas auf dem Schoß hat und kann damit kombinieren.

00:04:12: Man hat Passe gehört, Melodieknöpfe und auch das Schnufen mit dem Balken.

00:04:19: Das war eine Einheit für mich, die mir sehr gefallen hat und mich nicht mehr losgeladen hat.

00:04:24: Ja, zwar ist es kurz unterbrochen, aber dann weiss ich noch, dass wir wirklich bluben, als ich später ... ein Jahr, zwei später oder so.

00:04:34: Ist das irgendetwas im Büro hin?

00:04:35: Rechts, wenn ich die Tür aufgetan habe und ich bin dann hinderend am Nachmittag... Genau!

00:04:41: Und da hab' ich das in die Hand genommen.

00:04:42: und gewiss mal letztes Lehrersernstift.

00:04:45: Was passiert denn, wenn du so als ganzes Archäste mit dir und dem Instrument auf den Schoß hast?

00:04:53: Wie muss ich mir das vorstellen für dich persönlich?

00:04:57: Es ist sehr befreiend.

00:05:00: vielleicht auch ja Ich bin befreundet.

00:05:03: Aber Molsky hat eine Freiheit.

00:05:07: Trotz auch gewisse Einschränkungen, sagen wir gerne beim Schweizer Orgelie, aber oft ist er der schlussendlichste Mensch, die es etwas ausmacht wie viel man da draussen holt oder will und ich fühle mich unheimlich dreit von den Instrumenten eigentlich.

00:05:27: Das stimmt so ein wenig!

00:05:28: um mich auszudrücken.

00:05:29: Wann

00:05:29: hätte ich das Instrument einmal herausgefordert?

00:05:33: oder fordert es dich immer wieder?

00:05:36: Immer etwas, wenn wir den Tonarten ... Ich würde sagen, er hat eine gewisse Begrenzung oder einfach die Spielbarkeit sehr zunehmend von der Schwierigkeit.

00:05:46: und wenn man ein wenig flexibel sein sollte, so grösseren Projekten vielleicht... Dort gibt's manchmal einen Moment, wenn man denkt, dass man nicht alle dabei ist, weil man meistens sehr gut ... schnell überall durchkommt, so ad hoc im Studio oder so.

00:05:59: Wenn etwas ist, was man nicht vorbereitet hat, dann ist es gut wenn man zwei bis drei Jürgen dabei hat.

00:06:04: und wenn man einfach eins hat und man weiss ja auf dem anderen wäre das jetzt mega easy.

00:06:09: und dann muss man sich irgendwie da ein bisschen verrenken machen und dreimal um eine Ecke denken, dass man es mit einem anderen Instrument herübringt.

00:06:17: Ich denke manchmal, ah Mann, mit einem Akkordeon oder so wären wir jetzt ein wenig flexibler in den Tonarten.

00:06:23: Aber das ist nie ... Die Frage war, ob man Akkordeon will.

00:06:27: Ich habe eine Assistentin, die spielt Akkordion und sie hat immer gesagt, warum nicht Schweizer?

00:06:34: Ja das ist so ein bisschen komisch und Akkortion ist so.

00:06:39: Da habe ich mich auch wieder vorbereitet und zu dir gefällt... Was ist denn der Unterschied für dich?

00:06:47: Wahrscheinlich hast du auch mal eine Sache Kordeon.

00:06:49: Ja, exakt!

00:06:51: Genau, tatsächlich.

00:06:54: Das ist gar nicht so ungewöhnlich.

00:06:55: Gerade in den Ländlermusik gibt es viel bei den traditionellen, die dann sagen, jetzt habe ich Schweizeröger gelernt und lehren sie einfach tief noch Handorgeln als Akordeon Und das ist dann einerseits kommt es einem entgegen weil Sie und Stoß auf dem Akordeons ist der Knopf... Du kannst den Knopf drückt behalten, das ist immer der gleiche Ton.

00:07:13: Das hat mein Schweizer Ärger nicht.

00:07:15: Und es ist insgesamt ein bisschen logischer Aufbaut, wenn man so will und ich habe das mal für eine Theaterproduktion in unserem Kollegen gelehrt und in den Händen gehabt.

00:07:26: Es hat mich einfach nie ganz gepackt.

00:07:29: Die Wendigkeit ist sicher etwas, was mir immer sehr gefallen hat beim Schweizer-Örgel.

00:07:33: Es ist so klein!

00:07:34: Und das andere schreckt sich ja genau.

00:07:36: Wenn du einen Knopf druckst ... Da kann man tolles Zeug machen.

00:07:42: Und ich halte das glücklich an.

00:07:43: so eine Hybrid, also ein grösseres Örgelie, die auch gewisse Funktionen erfüllt.

00:07:50: Mullbass auf der Bassseite ist wenigstens ein Akkordeon.

00:07:55: Und auch noch rundherum hat es mehr Töne auf der Melodiseite, ich habe Register.

00:07:59: Aber es geht ursprünglich von einem Schweizerörgel aus quasi und wahrscheinlich konnte ich es mir dort etwas einfacher machen.

00:08:06: also ein bisschen den Klang, die Klangwelt habe ich vom Akkordeon und bin dann gleich beim Schweizer Örgeli geblieben.

00:08:12: ja?

00:08:13: Ich habe immer gefunden, dass Jaski noch genug aussen zu finden im Schweizer-Örglei.

00:08:17: Ich will wie noch da bleiben eigentlich.

00:08:19: Was bist du momentan am Ausgraben an diesem Instrument?

00:08:23: Im Moment finde ich es eigentlich schon länger, gerade bei der Doppeltönigkeit.

00:08:33: Sie und Stoßen haben zwei verschiedene Töne vom gleichen Knopf mit der Luft, das hier schnell hin und her, so Bella aufs Shake.

00:08:40: Das haben wir alles auch vom Akkord ja natürlich zum Teil viel mehr ausgeschickt.

00:08:46: Genau, das ist so das was mich ereizt oder auch so Klangflächen kreieren.

00:08:51: Das ist eigentlich gerade das Aktuellste kann ich sagen ja weil im Vergleich zu einem Klaffier wenn man den Ton drückt hat zum Beispiel an der Taste dann ist der Ton an der Seite angeschlagen und wenn wir es nicht gleich wieder dämpft dann klingt das aus oder von alleine oder Hackbrett und so.

00:09:07: Aber das Schweizer Orgelie ist so eher, wenn es Sachsen von einer Klarinette aufgesagt hat.

00:09:12: Wenn ich nicht effektiv mit dem Ball auf und zu tun, dass die Halle da nichts gross machen.

00:09:17: Genau!

00:09:17: Und ich komme auch nicht im Gegensatz zum Akkord dann einfach auf den Knopf fliegen, weil wir die Luft ausgehen und wieder stoßen.

00:09:23: Dann muss ich wieder den Knopfen wechseln und ich bringe dann keine Koherenzen her.

00:09:27: Also ich bin zeitlich immer ein wenig... eingeschränkt, wie lange ich den Ton wirklich klingeln kann.

00:09:32: Und da bin ich gerade so ein bisschen dran, um auch an Grenzen zu gehen.

00:09:35: Wie lang kann man ... Genau wo kann ich wechseln, dass man es kaum gemerkt hat?

00:09:39: Was gibt's für die Klangwelt eben so Cluster-mäßig, was man schönes Zeug machen kann?

00:09:45: Und natürlich mit Hilfe von elektronischen Sachen, wenn man den Dilei oder den Reverby baut.

00:09:50: Dass wir an dieser Schnittstelle, genau wie ich gerade klingt,

00:09:53: öffnen?

00:09:53: Dann sind wir wieder recht in der Gegenwart und frech in Zukunft gekommen.

00:10:01: Komm, komm, bin ein bisschen trocken.

00:10:02: Wenn du jetzt ins Büro gegangen hast, das ist wieder klar.

00:10:04: Das ist jetzt das, was ich jetzt wohl verfolgen will.

00:10:07: Dann war es wahrscheinlich auch ein langes Hobby.

00:10:10: Ja ja, genau.

00:10:11: Und wenn ich einen Zeitpunkt bekomme Was du gesagt hast, ich will mit dem auch ein bisschen so studieren und die Beziehungen auf einen anderen Niveau haben.

00:10:24: Und warum ist denn diese Entscheidung so gekommen?

00:10:27: Ja das war richtig endi primar.

00:10:33: Ich hatte dann auch etwas aus den Büro genommen, als bin ich nachher zu einem Lehrern gegangen.

00:10:38: wie meine Eltern gekannt haben.

00:10:42: Und da ist ein bisschen geordnete Bahnen gelaufen, so muss ich unterrichten... Und dann habe ich in den fünften oder sechsten Primaren über ein Markus Flückliger einen Vortrag gemacht.

00:10:51: Das war so ein super Örgler, das auch später mit Dozenten gewesen ist und da hat es mich voll eingezogen.

00:10:58: Alle CD's können noch drauten anzuläuten und er hat mir den CD's noch geschenkt und geschickt mega lieb.

00:11:04: Da habe ich mich mega mit dem Ausennang gesetzt und auch mit diesen Möglichkeiten, die es gibt auf dem Örgelie.

00:11:08: Dort hat sie mich zuerst mal auf eine Packung.

00:11:10: Ich wollte aber eigentlich immer ein Helikopterpilot werden.

00:11:15: Dann ging es darum, ob ich das Kollege oder nicht.

00:11:19: Und ich war mir dann gar nicht so sicher, dass ich weggehe und meine Lehre gefunden habe.

00:11:23: Das sehe ich doch.

00:11:26: So lange überleitete ich mir, dass Polimech etwas cool wäre als Pilot.

00:11:30: Dann schlussendlich habe ich mich aber gleich für das College entschieden.

00:11:34: Da bin ich viel mehr noch in die Musik gekommen.

00:11:38: Ja, halt viel Cabins gespielt in Blasmusiken.

00:11:42: Musik und Tricatolle musik leer gehabt.

00:11:44: Kulturell ist mir immer ein Welt eröffnet worden mit Theater und so.

00:11:47: Ist

00:11:48: das auch etwas so, weil du so gute Wege begleitet hast, die dich dann so wie geidet habt?

00:11:54: Nein!

00:11:54: Also ich bin einfach immer wieder an gute Leute gekommen, die gemerkt haben... Moll, der hat Interesse und dann haben wir irgendetwas gezeigt oder geholfen.

00:12:03: Das war ein bisschen genau.

00:12:06: Moll würde ich schon auch sagen.

00:12:07: Ich habe nicht gerade so den Masterplan ausgelegt, wo er überhaupt nicht eigentlich ... Aber sie haben sich immer wieder etwas durchgeöffnet und ich kann mich zum Teil auch etwas festbissen und etwas effektiv wählen.

00:12:19: Und wenn man die Eigenleistung dann so etwas zeigen könnte, dann haben die so gefunden, mal komm, das ist spannend!

00:12:26: Und dann haben die einem so ein bisschen begleitet, die angefördert.

00:12:28: Und insofern bin ich auch ganz gute Menschen gekommen und effektiv habe ich das erst zum Mitteilende-Kollegi Check It Mall Musik, also wirzglabs.

00:12:38: Ich hatte in der Zwischenzeit auch eine Brille bekommen.

00:12:41: Das war doch einmal noch so ein kleines Killerkriterium für Helipilot.

00:12:46: Aber ich bin wirklich sehr auf das musikalische ... Ja,

00:12:48: das zeigt deine Intellektuelle!

00:12:50: Seiden

00:12:51: oder wenn du in der Hochschule lebst kannst?

00:12:56: Ja, ja.

00:12:57: Genau, genau vielleicht.

00:13:00: Das stimmt.

00:13:00: Es war eine lustige Biologie, dass es mein Plan B war.

00:13:06: Schlussendlich, ja.

00:13:07: Aber ich habe gemerkt, dass gerade der Studiengang eben frisch entstanden ist, wo ich noch so amtige Kollegen war und ich wusste immer, wenn ich es studieren will, dann will ich es eigentlich wirklich an einer anderen Kante schuhen lernen irgendwie.

00:13:18: Das war mir wichtig.

00:13:19: Und da geht man jetzt aber in die Hochschule machte ein Bachelor zum Thema Musik-Schweizelgen.

00:13:27: Wie sieht man denn das erste?

00:13:30: Schultag, wo man sich wirklich nur mit einem Instrument und Musik beschäftigt.

00:13:36: Wie sieht denn das aus?

00:13:37: Plötzlich so ein Hobby, so eigentlich das umfassende Wirt!

00:13:44: Ja also das ist in dem Sinn sehr toll gewesen weil ich habe wirklich auch schon im Herd vom Kollegen recht viel Gigs gespielt und viele Bands gespielt Und da ist die Schule fast manchmal schon ein wenig hergenommen.

00:13:59: Da bin ich wie mal froh gewesen, dass ich mich jetzt auf das konzentrieren kann.

00:14:03: Was aber sicher auch nicht ohne war, ist am Anfang ... Auch gerade viel von der Ländlerseite hatte ich das Gefühl, ja cool.

00:14:11: Du bist jetzt fünf Tage in der Woche nonstop mit dem Schweizer Ärgeli aufm Schoß am Spielen und es ist halt schon nicht.

00:14:17: Man hat dann viele Theorieunterrichts, Musikgeschichte, man hat so Musik- und Bewegungtools gehabt, Workshops... Und dann gab es schon auch eine Zeit, wo man sich ein bisschen eingerufen muss und schauen, dass man fast keine gewisse Sachen wieder wie verlehrt.

00:14:32: Aber ich glaube, es ist ein normaler Prozess.

00:14:35: Manchmal haben wir das auch subjektiv, v.a.

00:14:36: das Gefühl und plötzlich, wenn man dann so ein bisschen retrospektiv schaut, merkt man dann auch, nein, da hat er mir eine Fortschritt gemacht.

00:14:43: Und mir hat es aber sehr zugesagt, muss ich sagen eigentlich, Molk war sehr wohl gewesen.

00:14:48: Und ja, Molz ist eigentlich sehr toll gewesen.

00:14:51: Auch diese Offenheit, das wäre immer sehr gefallen mit Klassik, mit Jazz, mit Hilfsmitteln elektronisch und all das so etwas super dozierend zu haben – das war wirklich toll!

00:15:02: Nach der Hochschule haben wir noch zwei Betschläge gemacht.

00:15:07: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:15:09: Hätte ich Musik so fasziniert, dass ich auf dem Pfad bleibe... wie muss ich mich das

00:15:17: vorstellen?!

00:15:17: Ja,

00:15:18: das stimmt!

00:15:19: Ja, Musik ist wirklich schon ... Das ist einfach ein und alles für mich.

00:15:24: Schon seit meinem Kollegen dann sicher gewesen.

00:15:28: Als ich gemeldet habe, es war wahnsinnig.

00:15:30: Irgendwie auf jeglicher Art Gefällt mir das.

00:15:34: Und ich habe dann schon vorher aber auch mit meinen Eltern darüber geredet, logischerweise.

00:15:40: Ich hatte es glücklich, dass sie jetzt nicht total dagegen waren gegen ein Musikstudium.

00:15:45: Aber sie haben natürlich gesagt ja, ihr ist klar da wird immer Unterricht dazugehören an einer Musikschule.

00:15:51: und dann habe ich auch gefunden, ja klar!

00:15:52: Und bitte Ihnen das auch schon vorher zu schauen mal bei jemandem... Ich wollte das auschecken.

00:15:59: Gerade im Vorstudium, bevor ich den Bachelor bei bin, konnte ich schon antreten können, weil es so etwas lustig war.

00:16:04: für die Schweizer Örgel der Fraktion ist das als Nachfrag- und Angebot recht eine verkehrte Welt mit wenig Lehrer drin.

00:16:12: Dann habe ich ihn schon angefahren und hat mir das immer sukzessiv gemacht.

00:16:18: Das kann ich mir gut vorstellen.

00:16:20: Es sind immer Projekte gelaufen ... Und so war das ein ganz logischer Schritt.

00:16:25: Ich habe den Bachelor und der Master in Luzern gemacht mit der Instrumentalpädagogik, die sich das genannt hat – also dass ich Musik lernen kann an einer Musikschule.

00:16:34: Und dann hat sich das ganz natürlich in den Weg der Tere treibt.

00:16:39: Ich hatte schon gut viele Anstellungsmöglichkeiten, also für eine Musiklehrer sage ich mal.

00:16:44: Ich konnte gerade nach dem Abgang noch auf siebenzeig Prozent erhöhen.

00:16:48: Gut anstellungsmässige Musikschulen noch zwei.

00:16:53: Das heisst, dass etwa zwischen vierzig und fünfzig Schüler in der Woche waren, Schülerinnen ... Und dann habe ich so ein paar Projekte gehabt.

00:17:00: Ich war auch heppig nach dem Mass-Treff, um das zu arbeiten.

00:17:03: Aber ich sehe es selbst wenn... Ich würde sozusagen inklusionisch mein Thema sein, wo ich mich in verschiedene Projekten begebe.

00:17:17: Irgendwann, wenn du nur mit diesem Thema beschäftigt bist, kommt doch irgendwann noch der Anschiss!

00:17:32: Ja klar.

00:17:39: Aber bei mir kann man immer noch sagen, es macht Neugier und so, aber bei dir kannst du dann gleich noch zu finanzieren.

00:17:49: Es gibt ja den Geld!

00:17:51: Und gleich nimmt er sehr viel Raum ein.

00:17:55: Wie hast du das

00:17:56: gelöst?

00:17:56: Ja, das ist eine sehr gute Frage.

00:17:59: Ich hatte es tatsächlich dort noch nicht so gecheckt wahrscheinlich.

00:18:04: Aber auch bei mir war es immer gut, dass ich sehr viel abwechslung hatte.

00:18:07: Ich habe traditionell gespielt und dann komme ich hierher.

00:18:10: Dann habe ich die eben schon ab der Sechzehn-Szene recht viel mit Zuckerdraht gespielt.

00:18:15: Da haben wir so genannt neue Volksmusik gemacht Und dann kam ich aus dem Master und konnte viel auf Japan spielen, auf Georgeno, in Deutschland mit einem Sinfonie-Orchester.

00:18:28: Es ist recht viel gelaufen.

00:18:29: Aber ich habe tatsächlich erst dann plötzlich auch so eine Phase gekommen, wo ich gemerkt habe, aber ja ... Ich bin nicht zu fähig von Wiederholungen.

00:18:38: Mit Unterricht haben wir das natürlich ein wenig.

00:18:40: Ich habe dann auch gemerkt, dass es nicht das zu hundert Prozent ist.

00:18:48: Und ich habe dann schlussendlich aufs zweite Studium gemerkt und bin natürlich seit so vierzehn in diesem Dunstkreis von neuer Volksmusik gewesen.

00:19:01: wie etwas eng geworden.

00:19:06: Genau, genau wie du es gesagt hast und natürlich ist auch die finanzielle Geschichte noch dran.

00:19:12: Ich bin sehr freiheitsliebender Mensch und weil ich jetzt keine Familie hatten kann oder so, habe ich gewusst, dass das für mich okay ist.

00:19:19: Es ist alles cool oder ich muss nicht noch für andere Menschen und mich in diesem Sinn provide.

00:19:25: Das geht gut so!

00:19:27: Und dann habe ich aber auch gemerkt, es war lustigerweise.

00:19:29: Ich habe den einen Jahr auf ihn unterrichtet an dieser zweiten Musikschule auch und einfach gemerkt – nein, das muss etwas ändern!

00:19:37: Es hatte wirklich keine Energie mehr.

00:19:39: Obwohl ich eigentlich auch gerne unterrichten wollte, aber das ist zu viel.

00:19:44: Ich kann nicht mehr dem Anspruch gerecht werden, wenn ich eigentlich etwas unterrichten konnte.

00:19:49: Und ich musste gleichzeitig ein Projekt absagen, weil am Abend und Drillt mir oft.

00:19:53: Dann wäre ich vielleicht proben.

00:19:54: Ich wollte auch nicht der Musiklehrer sein, der nur geht und Drills, wenn er keine Jobs hat.

00:20:01: Und dann ist gerade noch Covid passiert.

00:20:02: Und ich wusste aber nach einem Jahr eigentlich ... Hey Scheibe, nein!

00:20:06: Ich muss da etwas ändern.

00:20:08: Und hatte eigentlich schon gewusst, dass ich kündiger werde, aber auch gewiss ... Das ist immer einiges im Jahr, es ist kündigungsfrisch und gewusst, dass nicht so viele Lehrerinnen gibt.

00:20:17: Und hat dann das wie schon kommuniziert und sagt, ich mache das zweites Jahr, das ist wirklich kein Thema.

00:20:22: Und nachher müssen wir jetzt in dieser Zeit jemanden suchen, was man jemandem gut findet oder kann übernehmen.

00:20:27: Und dann habe ich auch gewusst, weil ich dann so drei Gerutsch bei der lustigen Zufälle so richtige Sounddesign, richtig Film verdohnen oder Sachen aufnehmen.

00:20:38: Das ist alles so sukzessive passiert.

00:20:40: Da habe ich plötzlich gemerkt, wo etwas gelaufen ist an einem Festival, in dem ich den Gloss hatte.

00:20:44: An der Salatour nur einen Filmtag.

00:20:47: Ein Kurzfilm-Festival so.

00:20:49: Ich habe mir gedacht ja aber irgendwie wäre es cool wenn ich selber wüsste wie das mischen würde und vielleicht bin ich nicht ganz zufrieden gewesen.

00:20:56: Und dann bin ich in die Welt gekommen und merkte, ich muss etwas ändern.

00:21:01: Es war cool von meinem Umfeld auch insofern eine tolle Unterstützung gehabt, dass sie das sehr gesehen haben.

00:21:08: Ich habe mich gespürt, dass es mir nicht so gut geht, wenn ich jetzt in diesem Vollunterrichtsmodus

00:21:13: bin.".

00:21:13: Was hast du daraus gemacht über diese Klangwelt?

00:21:17: Weil du dich ja vorher schon bewegt hattest oder was?

00:21:22: Und wie muss man jetzt das vorstellen, Pop-Holy?

00:21:25: Genau.

00:21:26: Ja es war noch lustig, aber ich bin so wie Dorf gesagt, perfekt gemacht für die neue Volksmusikwelt.

00:21:33: Wir haben mich ja schon ein bisschen gekannt und die Leute hatten Freude an dem quasi.

00:21:37: Das finde ich spannend.

00:21:40: Irgendwann habe ich gemerkt, da ist doch noch etwas mehr rundherum.

00:21:44: Das hat mir dann wahnsinnig gut getan, wo ich auf Zürich bin.

00:21:48: Ich habe plötzlich gemerkt, dass ich noch etwas öfter war und mich sehr vielseitig interessiert hatte.

00:21:55: Plötzlich hatte ich so Menschen um mich, weil alle gleichgekommen sind oder interessiert auf Soundlosen waren.

00:22:02: Ich weiss noch eines, da bin ich noch in Luzern im Pedagogikstudium im Master.

00:22:06: Da gibt es irgendwie einen Dozentin ... Das war eine pädagogische Psychologie.

00:22:10: Wir mussten die Augen zutun und loslassen.

00:22:12: Wir hatten bei dem Gebäude den Bahnhofen vorlässig, in der Wirtschaftsabteilung.

00:22:18: Ich hörte einfach Züge und all das.

00:22:22: Dann ist etwas ganz anderes gegangen.

00:22:24: Es ging wiederum, wie man sich im Raum spürt.

00:22:29: Okay, ich bin mega komisch!

00:22:33: Ja ja, ich habe dieses Klirsch von den Geschehenen und von den Zügen angesagt.

00:22:37: konzentriert.

00:22:38: Und so in Zürich habe ich dann gemerkt, auch, dass du nicht nur so kommst, es gibt ja auch noch andere Menschen, die genau gleichlos sind und das war sehr schön.

00:22:46: Aber

00:22:47: kannst du da mal weglassen?

00:22:49: Oder hast du einfach so

00:22:51: oder so alles einfach

00:22:53: ... Dann habe ich ein bisschen Angst, wenn ich dir eine Audio spiele!

00:22:58: Nein, nein!

00:22:59: Das ist alles gut.

00:23:00: Ja das geht sehr gut.

00:23:02: Zum Glück habe ich es wie an meinen E-Pegeln quasi wenig gelassen.

00:23:06: Genau und was ich schon gehört habe, bin eigentlich immer cool gefunden.

00:23:11: Hey aber falls der einfach manchmal auch einen Weg zu den Hübschen in die Sonnengute hört, dass wir

00:23:22: ihn nicht mehr gehen?

00:23:23: Ja, es geht schon.

00:23:24: Es ist mehr auch eine Frage vom Bewusstsein, wie man dann begegnet glaubt und ich glaube das Kuhlen ist ja auch, weil ich von der traditionellen Ländlermusik komme cooles Abgefahrenungszeugs und dort ist immer eine Diskussion, dann gleich oder oft beim Thema ... Also früher weiss ich das auch.

00:23:43: Thema Kontrabassenzog sein, weil die vielleicht manchmal ... Das ist ja noch schwierig, dass man in der Intonation richtig Tonhöhe trifft, denn sie haben keine Knöpfe für mich.

00:23:51: Die müssen selber den Ton quasi drücken... Und ich habe da schon immer gefunden, ich komme wie von dort, und dort war es nie so perfekt gewesen.

00:23:57: Wir würden sagen, der gewisse Rack, der drin ist aber wenn der Groove gestummen hat, fand ich das wahnsinnig cool obwohl ich das schon gehört habe.

00:24:06: Aber von dort bin ich mir gewohnt, dass es coolere Musik gibt, finde ich auf jeden Fall, die sicher vom Beruf – ich glaube, das ist fast immer das Wichtigste – dann nicht exakt richtig gedönt aber es hat gleich andere Qualitäten ja.

00:24:19: Jetzt ganz schnell ein Exkurs!

00:24:21: Das sind wir jetzt schon wundern.

00:24:23: Wenn bringen wir es an, als wenn ich einen Film schaue?

00:24:27: Oh ja, ich weiss es schon.

00:24:30: eine Synchronität, wenn ich das in anderen Sprachen habe.

00:24:34: Dass nicht der Ton vom Film

00:24:37: so

00:24:37: laut ist, dass man sich auch immer abstellen muss wie die Musik läuft.

00:24:41: aber wenn ich die Synchronisation aufstellen könnte, kann man das immer noch nicht beheben?

00:24:49: Das ist

00:24:51: eine gute Frage.

00:24:52: Es gibt ja ein paar Schichten, es gibt ja eine Wahrheit und Laudness.

00:24:55: Genau!

00:24:57: Also das eine ist... Es gibt so eine Regelung, aber wie seltsam ist das jetzt ein ganz kurzes E-Buhundertezwanzig.

00:25:04: Das ist so eine Standart und man hat sich auf das geinigen Mal, dass wir gewisse Laudheit quasi einhalten und nicht drüber gehen.

00:25:13: Man kann sagen also... Was ich auch noch weiss, ist wenn man in die Werbung ging und es voll innen knallte.

00:25:20: Das auch!

00:25:21: Aber es

00:25:22: gibt wirklich ... Wenn ich einen Film auf Deutsch

00:25:25: schlug, aber

00:25:27: einfach

00:25:28: ein

00:25:29: Ton zu tritt, das dir leidiger ist als den

00:25:31: ... Original?

00:25:32: Original.

00:25:33: Und dann ist viel Musik, viele

00:25:35: Leute.

00:25:36: Ja ja ja ja...

00:25:36: Und dann musst du fast nicht

00:25:38: heranstellen.

00:25:40: Aber du kannst ja nicht selber einzeln regnen, oder?

00:25:43: Nein, ich habe

00:25:44: nicht.

00:25:45: Ganz schlimm war es beim Film der Astronaut, wo Sandra Hülle sich selbst synchronisiert hat, aber in dem selben Tonstudio bei den anderen

00:26:00: Synchronstrecken.

00:26:02: Und das merke ich schon einfach, um etwas auszupannen.

00:26:05: Ich habe jetzt gemerkt, dass Synchronsprecher innen schon eine andere ... Die Zunft ist auch Schauspiel.

00:26:13: Du hast gemerkt, dass sie synchronisch sprechen, ganz anders betonen.

00:26:18: Sie, die sich selbst synchronisiert haben, sind extrem spannend.

00:26:23: Ja ja, das ist natürlich brutal spannend!

00:26:25: Man tut in diesen Sessions, wenn man so ein Kino-Film macht, dann hat man wie so die Ebenen.

00:26:29: Man hat irgendwie die Musik und den Backgrounds und Sound-Effekts.

00:26:33: Dann hat man eben auch die Stimme als Einzelne.

00:26:35: Spur und mit dem Ziel, dass man das einfach so austauschen kann.

00:26:39: Aber aus diesem Grund setzt man eigentlich einigen zu sich.

00:26:42: dann zum Beispiel das Gesamtheft-Leveling bei SRF und so ist es bei Minus drei, wenn's gelaufen ist.

00:26:49: Und dann wird es jetzt nicht darauf abkommen, wenn es in einem anderen Studio gemacht wurde... Dann müsste man es im Gesamtmix anpassen und das Sett eigentlich passieren.

00:27:00: Das erstaunt mir jetzt, dass es nicht so gut klappt.

00:27:04: Aber es ist ein Problem.

00:27:05: Ich glaube auch schlussendlich vielleicht auf der Anlage, wo wir am Schluss los die Sachen pusten werden.

00:27:10: Es ist generell ein Problem, das stimmt schon.

00:27:12: Früher war es noch kresser mit Werbigen.

00:27:15: Weil Werbige haben immer innen gehauchen wie Blöde oder sie wollen Aufmerksamkeit haben.

00:27:19: Das

00:27:19: ist ein Sinn und Zweck

00:27:22: von Werbung!

00:27:23: Aber

00:27:25: so viel Musik.

00:27:26: Ich habe gesehen, du hast auch schon ein bisschen viel Musik gemacht.

00:27:31: Bevor man noch nicht auf die Schweiz kommt ... Jetzt bist du selbst dozent in der Hochschule.

00:27:38: Wie war das eigentlich?

00:27:39: Der Kreis schlussbefahrt in der hochschule an.

00:27:43: Ein Student und irgendein ist mir genau wie der Dozent, den wir gestartet haben!

00:27:50: Wie ist es vorgekommen?

00:27:52: Hast du dir das Ziel getestet, dass du im Botschaum moderner Tante nicht gehst oder mit einem Vorsatz bist an dieser Kreisstrasse?

00:28:02: Ja, das ist wirklich lustig.

00:28:03: Ich muss sagen, ich habe einfach recht viele gute Zufälle auch in meinem Leben gehabt und vielleicht wie du sagst eine gute Leute herkommt, die vielleicht schon potenziell von mir gesehen haben.

00:28:15: Das war wirklich lustiger.

00:28:16: Ich habe das eigentlich nicht so gesucht!

00:28:18: Vor zehn Jahren konnte ich schon mal einen Workshop geben.

00:28:23: So eine Woche lang mit Schnittstellen, Elektronik und Instrumenten, die nicht so typisch mit Elektroniken funktionieren quasi.

00:28:30: Ein bisschen mit Volksmusikinstrumenten auch.

00:28:33: Und dann war das wieder gut, enttient diese Leute.

00:28:36: Natürlich sind wir kleine Gilder, sagen Sie mal, die dort studiert haben und es ist ein kleines Bubble.

00:28:42: Und dann bin ich letztes Jahr, gerade habe ich mein Zwei-Master fertig gehabt.

00:28:46: Ich hatte noch vier Monate auf New York, so ein Satellist-Bendium.

00:28:51: Und dann dachte ich, cool.

00:28:53: Ich bin weg von der Schweiz und habe meine Ruhe.

00:28:55: Dann kommt das Mail aus der Hochschule...

00:28:57: Ja

00:29:00: genau!

00:29:01: Das ist natürlich auch vom Wegen los.

00:29:04: Mein bestes Freund ist Akustiker.

00:29:05: Er hat mich besucht und er gehört, wie laut es in dieser Wohnung ist.

00:29:10: Und ich fand es einfach noch geil.

00:29:12: So das Ruschen.

00:29:14: Aber eben ... Ich habe dort das Mail bekommen von Haslund und habe mich angefragt.

00:29:18: Das ist ein Lehrauftrag für Fachdetaktik.

00:29:23: Also, ich muss quasi oder darf zeigen an der kommenden Schweizerörgel-Lehrerin geschaffen.

00:29:29: Wie sie dann an den Musikstuhl Schweizerögerli unterrichten können.

00:29:33: Und dann war ich sehr skeptisch, weil ich von dieser Welt etwas weg bin mit dem Sounddesign und mit mehr Projekt.

00:29:41: Ja

00:29:41: ja es ist so eine Anziehungskraft in einer Tour.

00:29:44: Ich habe mich dann sehr lange überlegt und dachte auch, das wäre lustig.

00:29:48: Jetzt bin ich da ein bisschen frei, ich musste nicht gerade wieder so kommen Kommite, also kommite mal schon.

00:29:53: Aber nicht entscheidige so treffen.

00:29:55: und wirklich ich war zwei Tage dort oder sogar am Tag vom Abflug ist das Mehl gekommen und ich sage ah jetzt muss ich mich entscheiden aber es ist ja eigentlich mega ein super gutes Problem gewesen.

00:30:05: Also ganz ehrlich ich habe gewusst wenn ich wieder zurückkomme hätte ich potenziell eine Verdienstmöglichkeit der Kleine und haben wir dann das gut überlegt?

00:30:13: Und genau so ist in dieses Stand gekommen!

00:30:16: Ich hatte nie gedacht ich will unbedingt zurück.

00:30:19: Ich habe es cool gefunden, dass ich den Workshop geben konnte.

00:30:22: Aber es war wirklich lustigerweise nicht in meiner Denke schon aktuell gewesen zumal auch Schweizer Erglesch perfekt abdeckte durch Markus Flückliger nach wie vor, der auch Mido-Zent war und darum hat sich mir diese Frage wie nie gestellt.

00:30:39: Und jetzt so natürlich, ja ist es mega lässig.

00:30:41: Ich hatte auch etwas Angst, dass ich in dieser pädagogischen Ecke vielleicht abgestellt bin und habe aber gemerkt, dass das überhaupt nicht der Fall ist, dass die mega offen sind und anscheinend mein Profil auch spannend findet generell was sich mitbringt.

00:30:57: Das hat mich sehr gefreut genau.

00:30:59: Ja, wo ich auch deine Biografie auseinander nahm, ist eben New York gekommen.

00:31:05: Simon Valper und ich sind zusammen g'essen.

00:31:08: Dann erzählt sich, dass du zu New York bist... ...und dann habe ich mich gefragt, wie hat Adrian New York für sich verdaut?

00:31:22: Was

00:31:22: haben die denn danach auch

00:31:24: gemacht?!

00:31:24: Das ist eine gute Frage!

00:31:26: Ich bin gerade Anfang Mai vor einem Jahr in die Gange.

00:31:28: ... für vier Monate, und sie hat mir gerade wieder das Fernweb-Hagstetz, was sie auch her ist.

00:31:37: Ich biertelte die Herren... ich habe schon länger mal gemerkt, dass ich irgendwie gut funktioniere, wenn ich Raum und Zeit habe.

00:31:46: Das ist mein kleines Thema.

00:31:48: Dass ich mich dazu ein eigenem Bild verzettle, wenn viele Sachen passieren in rundherum.

00:31:52: Aber ich möchte es sehr gerne, die Abwechslung!

00:31:55: und hat dann auch selber mal im Jura einfach für mich so ein kleines Tiny House gemietet, zwei Wochen bei den Herren.

00:32:02: Und habe für mich geschaffen, Musik gemacht, Tag und Nacht.

00:32:04: Und ich habe das gemerkt und durch mehrere Inputs von Leuten gefunden, hey, das wäre doch etwas für dich.

00:32:11: Habe ich gefunden, wenn, aber ich bin einmal ... Sorry, ich hole ein bisschen viel raus.

00:32:16: Alles gut!

00:32:16: Ich habe vorhin von meinem besten Freund erzählt... Was ist denn das?

00:32:19: Das

00:32:20: ist der Musikwenn ich geklappt hab.

00:32:22: Hast du eine nächste Frage?

00:32:24: Pannenfertig!

00:32:26: Das ist gut, super.

00:32:27: Perfekt.

00:32:30: Ich habe von meinem besten Freund von Manu erzählt und er hat ein Erasmus gemacht in Berlin.

00:32:35: Da war ich oft auch in Berlin und da haben wir die elektronische Musikwelt und Techno ausgeschickt.

00:32:43: Zusammen sage ich mal... Und ich kenne ihn wie Berlin schon etwas und es gibt eben diese Angebote der Kantone, wo man so eine Künstlerwohnung geht.

00:32:52: Oder wenn man sich bewirbt und so.

00:32:54: Und ich habe immer gewusst, nein, dann muss es New York sein.

00:32:57: Ich hatte eine Sehnsucht nach New York.

00:33:01: vom amerikanischen Jazz-Sagemo, also einfach Jazz in general.

00:33:07: Und ja irgendwie halt Biografie gelesen von Miles Davis und so... Das ist halt crazy.

00:33:13: oder diese Massen an krasse Musikerinnen und Musiker.

00:33:19: Wie man dort sein muss noch mehr kommenden Ziesagemo leben?

00:33:22: Für uns ist es dann fast viel romantisch sozusagen zu sehen wie die eigentlich das verdammte Herz leben.

00:33:27: Als Musikerin ist das eine andere Geschichte, wenn man dort überleben muss.

00:33:32: Und halt so ... Ja ich sage immer, endlich bin ich ganz gerne völlig abgeschrieben in einer Welt wie dort im Jura oder dann wirklich Vollgas drin.

00:33:41: Ja genau!

00:33:46: Und das ist in der neuen Ruhe.

00:33:48: Es läuft so viel, es ist nur noch raus und es ist eigentlich voll easy.

00:33:52: Also ja, sehr cool!

00:33:52: Ja, er ist dann fast wirklich auch

00:33:55: mit Anonyme.

00:33:56: Ja, exakt.

00:33:57: Das sieht man ja nicht mehr

00:33:59: mit Tokio an oder was?

00:34:01: Ja,

00:34:01: ja... Jetzt erzählt es individuell nichts

00:34:03: mehr.

00:34:04: Nein.

00:34:06: Es sind ganz viele und du musst dich wie selber frisch entdecken oder deine Story herausfinden.

00:34:11: Was ist deine Story?

00:34:12: quasi wenn wir zu dem Amis-Sprech bleiben wollen?

00:34:16: Und ja, es war der Wahnsinn.

00:34:17: Ich wusste auch, das habe ich auch gewusst, so vom Thema Verzettlung.

00:34:21: Berlin ist fast ein wenig zu nahe.

00:34:23: Dann konnte ich mich mit ÖV recht schnell mit meinem Kollegen haben können und wusste, dass es mir etwas gefährlich wäre, dass ich dann gleich Geeks annehmen würde in der Schweiz.

00:34:33: Das ist immer etwas schwierig, weil man im Frühjahr gesagt hat, ich sei gar nicht umrechnet mit mir oder weg.

00:34:39: Und dass man auch nicht das Gefühl hat, wir verpassen etwas.

00:34:42: Ja und ich wusste dann fixe Zeitverschiebungen, da bin ich weg!

00:34:47: Das war grandios.

00:34:48: Ich hatte viel für mich, so Sachenverfolge, viele Sachen mir schon manchmal überlegt... ...und ich hatte ein bisschen der Raum und die Zeit.

00:34:57: Und das habe ich definitiv gehabt dort.

00:34:59: Und haben sich auch wieder gute Sachen ergeben?

00:35:02: Lustigerweise konnte ich noch einen Job machen von dort aus.

00:35:06: Was auch eine super Erfahrung war für mich, bis man schon gewinnt nur eins zu eins.

00:35:12: Ich musste physisch an einem Ort sein zum Mitshop machen – unterrichten oder Live-Gigs und Studio.

00:35:17: Dort konnte ich wirklich produzieren.

00:35:21: Das war phänomenal.

00:35:23: All diese Jazz-Konzerte, Generellkonzerte, das ist einfach krass, dass man da Musik und Kulturbote bekommt.

00:35:30: Aber du bist jetzt

00:35:31: ein wenig umreisen?

00:35:34: Wie würdest du den Stellenwert der Musik... Ja, wir

00:35:38: nehmen ihn

00:35:39: noch ein Jahr später.

00:35:40: Aber jetzt einfach im Vergleich mit dem Stellenwert von der Schweizer Musik an.

00:35:46: Wenn man es jetzt vergleicht mit Berlin zuerst mal.

00:35:51: Wo unterscheidet sich die zwei Städte oder Länder?

00:35:56: Thema Musik.

00:35:58: Ich wecke das oft, wenn ich es jetzt nicht mehr habe, aber als ich angefangen habe mit dem Hobby und so und dies und das ... Natürlich ist es ein Hobby, aber jetzt ist es auch eine Arbeit.

00:36:11: Weil du siehst das in der Schweiz, aber du hast keine Mereiten gehalten!

00:36:16: sich nicht mehr immer nur ein Hobby war, aber die andere

00:36:20: Länder vergleichen

00:36:21: mit dem Stellenwert der Musik in der Gesellschaft.

00:36:26: So als Profession?

00:36:28: Ja ja, das ist eine gute Frage.

00:36:30: Ich glaube schon darauf, was wirklich ... ich meine, ich bin natürlich da auch In einer speziellen Nische, die reinkommt und aufgewachsen ist.

00:36:39: Das ist mir auch bewusst, weil ich kenne auch gerade Klassik und so.

00:36:42: Ich meine wenn du in der Schweiz Geigerin Geiger bist und willst Geigen studieren, ist das ja auch crazy, weil von den ganzen Welten mit den Leuten in die Schweiz studieren.

00:36:50: Aber natürlich... Ja es ist so, man hat immer so viele Zwei-Pol Es unterscheidet sich generell nicht so.

00:36:58: Ich sagte statistisch, es hat mehr Menschen.

00:37:02: Und dann hat man halt mehr Leute.

00:37:03: Man hat mehr Angebote und tendenziell aber auch mehr Leute, die finden heimohl ... Das ist spannend was du machst.

00:37:09: Je nachdem wo man sich bewegt vielleicht in welnen Kreisen.

00:37:14: Was natürlich ist im Ausland jetzt als Schweizer einfach... eher unattraktiver spielen.

00:37:22: Zum Beispiel Musik machen, weil wir in der Schweiz etwas besser verdienen.

00:37:26: Aber auch nicht gut natürlich!

00:37:28: Da werden wir schlechter verdienen und haben vielleicht Kleinigkeiten wie die ganze Backline oder technische Ausrüstung in gewissen Venues schon auf einem coolen Level.

00:37:40: Das habe ich auch viel gehört.

00:37:41: wenn Leute von Skandinavien oder so in die Schweiz kommen und sagen, das wird alles bereitgestellt vom Club Super.

00:37:49: Und jetzt aber die Ansicht, wir machen den Hobby zum Beruf.

00:37:53: Ist es noch insofern schwierig zu beantworten?

00:37:55: Weil ich dort auch in Berlin war, weil ich natürlich voll im studentischen Milieu war mit Ethno-Leutlissen und diese natürlich ehevoll bin und finde cool.

00:38:06: Was ist manchmal die Leute gerade so?

00:38:08: Es ist wie exotisch.

00:38:10: Dann geht es zu Schweizer Örgelie und dann Jodlischt du sicher auch noch und die Fahne schwingt.

00:38:15: Es ist so mega cool!

00:38:17: In

00:38:17: diesem Sinn, ja ich meine es sind sehr offene Arme oder?

00:38:20: Aber man wird gerade seine Ecke gestellt Und den anderen vielleicht, die sehr kritisch sind, denken dann so, was ist das?

00:38:28: Was machst du genau und warum jetzt genau ... Da gibt es

00:38:31: den Potenzial.

00:38:31: Bist du nirgendwo ausgeschossen oder ...

00:38:34: Ja, genau!

00:38:36: Es kommt darauf ab natürlich.

00:38:39: Das ist auch mit der neuen Volksmusik.

00:38:41: Man muss aufpassen, dass man nicht plötzlich das Anti-Klische wird oder ... Das ist jetzt die, was nicht nur ... Ich mache jetzt ganze Füße.

00:38:49: Es ist eine Riesenwelt und auch die Ländermusik.

00:38:51: Aber es ist manchmal für den Mainstream schwierig, alles zu erblicken.

00:38:55: Und dann wird man so zu dem Anti-klischemangist fast auch noch gefährlich.

00:38:59: Was mich ... Also ich habe ein bisschen einen T-Symbi, ich bin gespannt wie du auf diese reagieren.

00:39:05: Ich denke, wenn man es jetzt mit anderen Ländern vergleicht.

00:39:09: Wenn man sie in der Schweiz anschaut... Man kann sich auch anschauen und dann als Beruf wieder mal gut verdienen

00:39:16: zu.

00:39:17: Also Sicherheit hat den Zähl.

00:39:19: Aber wir werden halt so als Musiker ein bisschen belächelt, wo in den anderen Ländern, wenn wir die CS-Anhaltungen... Die Musiker eher als Musikern angelauchen aber verdienst!

00:39:32: ... schlechter ist.

00:39:36: Das ist eine schöne These, ja?

00:39:37: Also

00:39:38: das kommt mir nicht so vor!

00:39:39: Die anderen Länder akzeptieren das.

00:39:42: Zahle im Pflicht ein bisschen schlechter... Aber als Musiker bist du etablierter mit ihnen in der Schweiz.

00:39:50: Du wirst belächerlich aber gut bezahlt.

00:39:52: So etwas verspitzt.

00:39:54: Ja, es geht genau in die Romantik hinein, wo ich vorhin gesagt habe, dass man denkt, in den Staaten musst du kommiten und dann musst du wählen Bist du der richtige Musiker quasi?

00:40:03: Und bei uns kannst du eh mal etwas dir leisten nicht genau zu wissen, was du da genau willst.

00:40:08: Man hat noch irgendwie so eine Möglichkeit, aber auch Musikschulen oder sind doch europaweit oder weltweit wahrscheinlich führende, was da eine Sicherheit ist, die sie auch im Messerkampf herum ist.

00:40:18: Ja das ist ein guter Thesen!

00:40:19: Ich muss jetzt auch sagen, aber ich habe natürlich diese Musiker und Leute, die ich kennen, sind dann schon primär... Ja, mal was man sagen kann.

00:40:27: Was ich würde aus diesem Haus nehmen, ist dass ich immer wieder inspiriert bin von Leuten aus dem Ausland und um einen einfach gänglich ausserhalb der Schweiz.

00:40:37: Die müssen wirklich viel mehr kommen, wenn wir die Leute rein schauen und sie über Leben kämpfen dürfen.

00:40:43: Aber das möchte ich auch ganz vielen Musikern in der Schweiz nicht absprechen, weil es nicht einfach

00:40:50: ist.

00:40:50: Das ist ein riesen

00:40:51: Kind!

00:40:52: Genau, genau... Ja, exakt, all die Möhne.

00:40:57: Demonstrat bleiben.

00:40:58: Und ich glaube, genau in der Schweizer ist auch dort gemerkt.

00:41:00: Ich habe ihn dann auch gemerkt und war ja eher kritisch, aber dann haben wir gefunden, dass sie im Ausland die Mönd wollen und wenn sie es nicht wenden, arbeitet sie es nie.

00:41:09: Und kann man schon sagen jetzt mit den Jahren Auch in der Schweiz finde ich es dann schon so, die wirklich etwas möchten und ihre Kunst machen können.

00:41:18: Und dann weiss aber auch, hey, die haben recht viel, die sind dran... Genau!

00:41:22: Es ist schon nicht gratis.

00:41:24: Aber das stendenziell, wenn du ... Die Arbeit musst du machen, die ist nicht weg.

00:41:30: Aber du hast gewisse Gefäße immerhin mehr vielleicht im näheren Ausland sagen wir mal.

00:41:35: Das mit dem Ansehen ja natürlich.

00:41:37: Aber dass bin ich wieder als Volksmusikinstrument, ist das immer schwierig.

00:41:40: Das sind meine Eltern oft in der Schweizerau.

00:41:43: mehr gefragt wurde.

00:41:44: Man kann Schweizer Ärgel studieren, also was macht er denn noch richtig?

00:41:51: Ja, im Ausland ist noch etwas spannend.

00:41:53: Ich könnte es nicht ganz verifizieren.

00:41:55: Aber es geht sicher in so einer Richtung.

00:41:57: Manchmal muss man viel härter kämpfen und wenn du das Standing hast, akzeptiere die Leute mehrmals.

00:42:03: Dass du das bist – Punkt!

00:42:06: Das stimmt ja.

00:42:07: Was ich mit Jena kurz vorbeisprechen habe ... Ich nehme dich auch sehr wahr.

00:42:12: Du hast schon ein paar Mal gesagt, dass du die Tradition auch wirst Höhe behalten.

00:42:18: dass du experimentierfreudig bist und auch etwas in die Moderne willst.

00:42:23: Wie einfach ist es, der Volksmusik-Tradition zu konsumieren?

00:42:33: Aber immer wieder moderne Einflüsse zu haben, nicht nur den Wurzeln zu verlieren, aber auch mit neuen Impulse setzen.

00:42:43: Ja ich glaube auch... Es ist lustig!

00:42:46: Ich komme natürlich aus dieser Welt und hatte schon ein gutes Standing bei diesen Urkigen.

00:43:01: Weil ich einfach so die urtige Sachen spielen kann, dann gibt es aber auch wieder sehr nerdige Leute, die mega spannend als Zeugs ausgraben und auf dem sind ... Ich habe es als Teenie gemacht und die akzeptierten das, unter der Prämisse.

00:43:20: Sandra kann er auch.

00:43:22: Und das war das Glück.

00:43:24: Ja genau!

00:43:25: Das ist wahrscheinlich noch etwas... Es ist sehr langsam halt die ganze Entwicklung.

00:43:31: Aber es ist immerhin besser, wenn man in den Achtzernünzigen auch politisch für sich will besetzt hat und eben alles konservieren kann.

00:43:41: Und ich finde, das ist ja völlig gegen Volksmusik.

00:43:43: Die soll einfach gelebt werden.

00:43:44: Ich meine, da sind Strömungen drin, wo wir nicht so meins sind.

00:43:48: Ich sage jetzt mal mehr die ganz Unterhaltungsschiene-Geschichte.

00:43:51: Aber ich finde ... Es ist schwierig, mir darf er dann auch nicht sagen Das darf man jetzt und das nicht, oder?

00:43:57: Ich bin immer Freund von mehr Experimenteller.

00:44:02: Und finde eigentlich den Instrumentalen.

00:44:04: Darum komme ich auf das.

00:44:05: Ich habe dann gemerkt, dass du mit Simon ein Jodl- oder Vokali-Volksmusik und die Instrumentale wirklich trennt sind.

00:44:12: Also ich habe das einmal für mich angeschaut.

00:44:14: Ich hab nur ihn mit den Instrumentalen interessiert.

00:44:16: Das Jodelzeug hat mich null interessiert!

00:44:21: Ich sage immer, die Instrumentalisten sind fast wie Hippies im Gegensatz zu gewissen Jodelsachen.

00:44:30: Sie sind etwas längsamer oder ein bisschen verzögerter bei den Instrumentalen.

00:44:35: Es ist nicht auf einem schlechten Weg, es hat sich etwas geöffnet aber es steht der Tropfen Höltenstein und ich glaube man muss einfach ... Es gibt ganz viele tolle junge Volksmusikerinnen und die mögen ihr Ding.

00:44:49: Und ich glaube, das muss man einfach machen.

00:44:52: Die haben ja automatisch die Musik, hat auch diese Qualität.

00:44:55: Ich sage gute Volksmusik und drehen mir das als gut, weil Brand ist immer sehr heikel!

00:45:01: Aber da muss man jetzt null Angst haben, dass hier etwas voll verloren geht... Wichtig ist, dass man die Offenheit als gesamte Geistenshaltung in der Community halten kann.

00:45:13: Das hätte dann nicht nur gegenüber der Musik auswüchsen.

00:45:17: Generell wäre es okay, wenn man das so macht und alles ein Miteinander mehr ist und nicht ein Gegennand.

00:45:27: Mit dem habe ich keine schlechte Erfahrungen gemacht ... Obwohl, ich merke auch bei mir, dass der Anspruch nicht mehr so ist.

00:45:34: Wenn, dann mache ich lieber ganz abgefahrenen Zeugs.

00:45:37: Und gehe dann aber auch nicht auf eine Volksmusikbühne und sage im Fall, das Mönderätts, weil das eigentlich Hip und Cool ist.

00:45:44: Dann stelle ich mich lieber mehr gerade am Kunstpublikum.

00:45:49: Oder

00:45:50: komitisch?

00:45:54: Volksfestgassen, Spielerscheinhalten.

00:45:57: Genau!

00:45:57: Aber gleich immer noch so, dass es mir gefällt natürlich.

00:46:00: Es ist schon nicht so, ich denke jetzt muss ich mich anpassen und das Coole ist ja... Man kann ganz viel... Also es ist ein Witzig.

00:46:05: Sogar bei den Örgelern ist das noch sehr angesagt.

00:46:07: manchmal wenn man spezielle Verzierungen reinmacht oder so etwas schaut und dann hat man vielleicht eine gewisse Stucke auch nicht und dann schauen wir ob die Checker haben, dass man jetzt was gemacht hat, noch etwas Spezielles oder so.

00:46:18: Und das ist ja noch witzig.

00:46:19: Ich finde das ist auch nicht mehr eine gute Geschichte, wenn wir sich so herausfordern Ja,

00:46:23: und ich würde einfach auch ein bisschen philosophisch.

00:46:26: Ich nehme mich bei dir schon mal ... Volksmusik muss mir auch immer das Volk abdecken!

00:46:33: Und dass ich

00:46:35: dann auch wieder spannend bin mit dem Volk... Ja, das ist halt eh immer kritisch oder ich finde es schwierig.

00:46:40: Oder auch der Modell!

00:46:41: Oder man sagt dann, das finde ich sehr schön und man sagt mir deckt den S-Folk ab und unsere Gesellschaft ist doch genauso vielfältig.

00:46:47: Warum soll nicht die Musik auch vielfaltig sein?

00:46:49: Das finde ich ja... Und da hat

00:46:50: beides im Platz, oder?

00:46:52: Unbedingt, ja, ich finde auch.

00:46:54: Die Musik, das ist immer etwas Schönes, was ich erlebt habe.

00:46:58: Wenn ich auch eine Strassmusik mache und so oft, als Teenie ein Muss landen zu.

00:47:04: Und eben die Musik hat ja ... Man soll doch das brauchen als verbindenden Elemente nicht als abgrenzend von leider den Tänzen im Moment auch eher wieder umgekehrt

00:47:12: sein.

00:47:13: Ja, aber das passen wir jetzt.

00:47:15: Nein, nein, nein!

00:47:16: Aber

00:47:16: wir haben jetzt einen kurzen Moment gegen Warnapfel, Frühstück ... Was erwartet uns im zweiten halben

00:47:24: Jahr?

00:47:25: Hey, es ist lustig.

00:47:26: Ich bin zurückgekommen und bin zuerst mal leben.

00:47:29: Das war nur wie Orga auch sehr gut für mich.

00:47:32: Mal sagen, was ich genau will.

00:47:36: Hat mich etwas festgestellt.

00:47:37: Es ist auch voll okay.

00:47:38: Auch so ein bisschen Dank Zeta hatte ich.

00:47:39: Da muss ich sagen, dass ich einen gewissen Punkt gemischt war.

00:47:47: Ja, finde ich auch spannend.

00:47:48: Aber es ist ein Prozess!

00:47:51: Und jetzt habe ich hier sicherlich gerade an, dass ich im Herbst mit der Big Band Zug zum Beispiel ein Feature habe.

00:48:00: Die spielen in allen Stücken von mir.

00:48:02: Die haben wir angeleutet, weil ich zurück bin, letztes Herbst gegen Weihnachten.

00:48:07: Genau im Casino unter anderem, Mitte Oktober ist das.

00:48:10: Im Casino sind wir in Saarne auf Thour, in Zürich in einem Jazzclub und dann noch in Luzern – im Modernen.

00:48:20: Sie würde gerne ein Stück von mir spielen, mit mir zu sein.

00:48:24: Und dann noch einen Hackbrettler dazu und einen Sangerin.

00:48:26: Ich freue mich sehr darauf, im Moment auch die Holli-Arangieur rein.

00:48:31: Die Stücke mit meiner Arangierin.

00:48:34: Ein Teil mache ich und ein Teil ziehe ich.

00:48:36: Es sind zehn Nummern.

00:48:37: Gibt

00:48:37: es da schon eine Website?

00:48:40: Noch nicht, nein!

00:48:41: Also mal auf den Big Band Zug.

00:48:43: Dort wird sicher aufgeschaltet sein auf meiner Website.

00:48:45: Da kommt jetzt alles wieder in der nächsten zwei Wochen Spruchreife, was die Werbung angeht.

00:48:51: Das ist so etwas grössere Geschichten...

00:48:53: Wenn das Werbe geschaut oder dass wir die Tests ... Juni-Juli.

00:48:58: Perfekt!

00:48:59: Kannst du mir das schicken?

00:49:00: Ja,

00:49:00: sehr gerne.

00:49:01: Und schon

00:49:01: mal ein Ticket hinter

00:49:02: dir.

00:49:02: Ja, das sehr gerne, ja logisch.

00:49:06: Genau, dann bin ich noch im Alpine Museum... Bern, der im Herbst eine Ausstellungseröffnung macht.

00:49:15: Über Schweizer Volksmusik ist jetzt lustig.

00:49:17: Da bin ich so verspötet noch dazuzogen worden auch durch Volksmusikkindergrund aber kann mich als Sounddesigner ausleben was mich sehr freut.

00:49:25: Genau dort mache ich eine Installation zusammen mit Simon Felber und Kevin Graber zwei tolle Künstler.

00:49:34: Und dann bin ich noch an einer zweiten Installation mit einem Interaction Designer.

00:49:39: Dann wird es noch ein Film geben, in dem ich Sounddesign machen und mischen werde.

00:49:46: Also wir

00:49:46: sehen jetzt die

00:49:47: Musikprojekte.

00:49:48: Genau!

00:49:50: Und Hochschule ist auch noch vorstatt.

00:49:52: Aber ja das freut mich.

00:49:53: Das macht mir sehr Spaß.

00:49:55: Ja so wirklich.

00:49:56: Ich danke dir.

00:49:57: Ich kenne Fettung mit meinem Set.

00:50:02: Und wie geht es jetzt schon der Gäste in den Familien- oder Adrianeis zwei Frauen stellen?

00:50:07: Ja, sehr gerne.

00:50:07: Danke vielmals zuerst für das angenehme Gespräch.

00:50:10: Es ist so schnell durchgegangen jetzt.

00:50:13: Was ist denn dein nächstes halbes Jahr?

00:50:16: Das nimmt mich auch wundern!

00:50:19: Am Start immer.

00:50:21: Ja, also es ist jetzt so dass ich in die Stiftungsrate von der Stiftung rollte.

00:50:28: Das muss ich ein bisschen reinkommen und mich an den Stiftingsrat definiere.

00:50:34: bin ich eher nicht jemand der einfach mit weibt.

00:50:37: Ich glaube jetzt eher nicht.

00:50:39: Und ich bin da schon auch ein wenig überlegen will ich rollen?

00:50:43: Ich wäre richtig selbstgegangen, aber dann auch die Firma und mein grosser grosses Ziel ist ja irgendeinen Weg von der EIV.

00:50:56: Und dort stehe ich kurz bevor auf stabile Beine.

00:51:01: Und dann halt mal schauen ... Also mich hat es so committed... Meine Schwester hat gesagt, ich habe etwa zehn Projekte zu verkleinern oder grössere je nachdem.

00:51:14: Ich war eigentlich immer sehr auf den Fokus, dass das Zügel hilft.

00:51:20: Jetzt wurde ich ein bisschen weg vom Fokus und ich schaue, dass die ganze Maschinen rein, die andere einfach funktioniert, weil alles zahlt ja auf alle sein!

00:51:31: Ich

00:51:31: mache

00:51:32: Podcasts, halte sich irgendeine Firma ein und so macht es wieder mehr Freude.

00:51:39: Die verschiedenen Sachen ... Wie soll ich sagen?

00:51:42: Blumenbeetle zu beachten, wenn man den ganzen Garten anruft wie der Notenker.

00:51:48: Warum komme ich jetzt nicht auf die Ecke über Firmen sondern auch etwas in Klassenheit üben zu können.

00:51:55: Auch wenn ich jetzt viermal vielleicht mitlaufe.

00:51:58: Ich habe coole Podcasts, um dann wieder auszutöpen und dann kann man schauen wie das flänzliche Firma gelaufen ist.

00:52:09: Und dort etwas mehr Freude und Musen zu haben und nicht vergiftet.

00:52:15: an einer Illusion wie jetzt ein Firma oder wie jetzt einen Podcast, wie jetzt eine Stiftungsrate.

00:52:23: Heute sind sie so ein bisschen weibend und schauen.

00:52:27: Und sonst ... Jetzt habe ich gerade das Vorstellungsgespräch am Ende geschaut und schaue, ob ich dort meinen ersten offiziellen großen Auftrag als Firma werde.

00:52:41: Mal schauen.

00:52:42: Und du hast ... Langweilig wird es für sich

00:52:45: auch nicht,

00:52:46: also darum... Das glaube ich!

00:52:48: Und jetzt will ihr noch kaum eines Jahres

00:52:52: gratulieren.

00:52:53: in den Sport des Soziales.

00:52:56: Also gut.

00:52:57: Ich habe zu meiner Mutter gesehen, dass sie mich manchmal ein bisschen antrieb.

00:53:01: Ja?

00:53:02: Es muss immer das Nöchste und Nöscheste machen.

00:53:06: Auch hier etwas mehr geniessen.

00:53:11: Wenn man mein erstes halben Jahr anschaut, habe ich schon extrem viel gemacht.

00:53:16: Und ich habe eine Tendenz in das Hamsterrad, dass eigentlich nur immer ... Ich habe es erreicht.

00:53:24: weiter!

00:53:25: Immer weiter, immer

00:53:28: weiter!

00:53:29: Das ist ja gut!

00:53:30: Es

00:53:31: zahlt sich ein bisschen aus aber ... Aber wenn

00:53:33: du so kannst zurückgucken... Erfrischend und schön.

00:53:38: Und wie du gesagt hast, manchmal bin ich noch gut, wenn ich etwas raume baue.

00:53:44: Und deshalb fange ich jetzt wieder mehr auf die Bücher zu lesen.

00:53:47: Das würde wirklich ein Einbau sein, dass ich so eine Schlafroutine mache.

00:53:55: Vor dem Schlafen sind es noch fünf bis zwanzig Seiten.

00:54:01: Das wäre meine nächste Frage.

00:54:03: Wie du das so schaffst, weil ich merke es auch bei mir.

00:54:05: Man hat ja tendenziell immer Angst, man heigt zu wenig oder es sei nichts um.

00:54:10: Dort habe ich auch ein bisschen Klassenheit gelehrt zum sagen, einmal werden sich die Türen wieder öffnen und das bezahlt sich aber gleich, dass man sich den Raum schafft, finde ich noch schwierig.

00:54:18: Aber das mit dem Buchlesen finde ich jetzt noch inspirierend.

00:54:22: So eine Routine.

00:54:22: Eine Routine?

00:54:30: Darum bin ich auch etwas am Happy.

00:54:31: rausgefunden, wo er bei ihm ... Ich laufe auf Hochdauer und ich muss manchmal wie Routinen einbauen.

00:54:39: Dass wir laufen können ohne dass es mir geht.

00:54:43: Und mit der Energie zu haben für neue Sachen.

00:54:47: Sonst

00:54:47: wenn du immer akkordläufst!

00:54:50: Ja,

00:54:50: du bist mutig!

00:54:52: Nein, nein.

00:54:52: Du kannst ja nicht vieles machen oder du machst es nicht viel in diesem Sinn.

00:54:56: Da

00:54:57: muss ich auch eine Sache müssen und da hat man natürlich persönlich als Stand schon auch geholfen weil ich natürlich jetzt durch mein Projekt nicht mehr die weichen Faktoren, die ja nicht für mich passend sind wie so Transport oder die Welt wo ich mich drin bewege ist ja nicht.

00:55:20: Ich merke jetzt, dass ich Assistenz habe.

00:55:22: Weil mich eigentlich das nichtpasste Leben extrem viel Energie bunt hat und dann noch erwartet wurde ist, dass er allein steht.

00:55:33: Und das meinte ich erst jetzt von mir so.

00:55:35: Krass!

00:55:36: Ich kann sagen hey komm mit oder organisiere du den Zug weil ich nicht Lust habe.

00:55:43: gestern sind wir gut essen im freien Raum in einem Zug wo ja... Furchtstand sind.

00:55:50: Und früher wollte ich immer selber essen, holen und so.

00:55:54: Ich habe mich extrem gestritten.

00:55:57: Gestern habe ich einfach mitgenommen.

00:55:59: Sie hat das gemacht!

00:56:01: Jetzt merke ich wie wenig Energie ich eigentlich für die Essensbesucher benötigt habe.

00:56:08: Mit der zusätzlichen Energie bin ich hier zu schauen... Was ich jetzt mit dieser Anfalt habe, ist wie ein neues Energieadrengat.

00:56:19: Wie kann man sich da auf Einiges freuen?

00:56:23: Sehr cool!

00:56:24: Dann würde ich das sehr gespannt und freudig verfolgen.

00:56:26: Ich danke dir recht herzlich, liebe Adriane.

00:56:29: Danke auch vielmals.

00:56:31: Sehr gerne.

00:56:31: Vielen Dank.

00:56:32: Es war sehr angenehm.