Anstatt die Welt voller Barrieren zu sehen, fragen wir uns, wo kämen wir hin, wenn wir einfach darauf losgingen? Im Dialog mit Menschen, wollen wir diese Mauern überwinden.
00:00:00: Hallo liebe Vapiana!
00:00:01: Schön, dass du für das Interview zugesagt hast.
00:00:03: Ich möchte dich kurz vorstellen, wer du bist und was du alles so machst.
00:00:08: Hoi Jan, danke vielmals für die Einladung.
00:00:10: Freue mich sehr zum Dasein.
00:00:10: Ich bin ein bisschen nervös, es ist mein erster Podcast, ich bin also dann Ruki.
00:00:17: Ja, ich habe kurz zusammengefasst sehr spurtbegeistert.
00:00:20: Ich glaube, Sport ist absolut meine Welt.
00:00:23: Ich war selbst Leistungssportlerin im Bereich Langlauf mehrere Jahre und bin jetzt seit drei Jahren als Redaktorin beim SRF Sporttätig.
00:00:34: Wenn du zuerst auf der Leube gestanden bist, was ist das für dieses Gefühl gewesen?
00:00:39: Es
00:00:40: ging gar nicht so lange her.
00:00:42: Das kommt jetzt nicht in die Geschichte, wo man wahrscheinlich gehört hat – ich kann mich gar nicht mehr erinnern mit drei oder vier Jahren zuerst einmal auf den Schicksal.
00:00:49: Genau!
00:00:50: Ich war Sportzünderin.
00:00:53: Fast sechzehn in den Ski-Rennen gefahren.
00:00:56: Ich hatte mit Langlauf gar nichts im Hut und meine Familie nicht.
00:01:01: Bis kurz vor Fissstufen, eben Ski rennen gefahren... Dort ist es aber nicht so wunschgemäss gelaufen.
00:01:08: Also ich war immer sehr ehrgeizig, aber es sind nie diese Resultate, die mir gewünscht haben.
00:01:15: Und er hat sich dann schnell abzeichnet, dass sie ein gewisses ... oder gewisse gute Eigenschaften im Ausdurbereich.
00:01:24: Dann kam der Langlauftrainer aus der Region auf mich zu und sagte auch für ein Skifahrer.
00:01:30: in Settel ist es eigentlich schnell, da muss man etwas draus machen weil im Skifahren nichts wird.
00:01:36: Und er hat wirklich so gesagt, er hat eine Sitze gegeben und ich wollte natürlich einfach gut werden.
00:01:46: Der Schritt hat die Spitze gearbeitet und ich war auch sehr offen.
00:01:50: Dort haben wir gesagt, dann probieren wir das.
00:01:52: Und mit ... Ich habe mich in den Schritt gemacht oder einen Wechsel gewagt.
00:01:57: Dann bin ich an der Sportschule und habe ihn nach den nächsten Schritten gemacht.
00:02:02: Von wo kommt er Geizig?
00:02:03: Du hast dich jetzt also Ergieitzig bezeichnet!
00:02:07: Ich glaube, dass habe ich ziemlich sicher von meinem Papa.
00:02:10: Also schon von Hause aus mitgegeben.
00:02:12: Mein Papa ist sehr ehrgeizig.
00:02:14: Ja, irgendwie ist es eine Eigenschaft, die schon immer herum war.
00:02:17: Ich glaube von klein auf ... Auch jetzt noch!
00:02:20: Alles ist irgendwie ein Wettkampf bei mir.
00:02:22: Also ich mache aus allem gerne Spiele daraus, auch wenn sie so doko wie schneller fertig sind.
00:02:29: Also kompetitiv?
00:02:30: Sehr sehr.
00:02:32: Nachdem ich eigentlich nicht mehr im Leistungssport selber aktiv bin, bin ich immer noch sehr ausprägt würde ich sagen.
00:02:40: Was hast du über dich gelehrt im Leistungssport?
00:02:45: extrem viel.
00:02:46: Also eigentlich alles, wie ich behaupte.
00:02:48: Der Leistungssport hat mich geprägt und hat mir zu dieser Person gemacht, die ich jetzt bin.
00:02:52: Ich habe auch nicht immer einfache Zeiten im Leistungssport durchgemacht.
00:02:58: Ja, es waren Jahre dabei gewesen, in denen ich oft zweifelte.
00:03:01: Aber auch wenn ich jetzt zurückgehe, sind sie genau diese Jahre gewesen, bei denen wir jetzt stärker gemacht haben.
00:03:07: Und wo ich sehr viele herausnehmen konnte... für das Leben nach der Sportkarriere, auch für den Beruf.
00:03:14: Ich glaube auch am Leistungssport habe ich zu verdanken, dass jetzt im Berufsleben den Einstieg so schnell und gut geschafft hat.
00:03:24: Ich konnte extrem viel aus dem Leistungs-Sport mitnehmen.
00:03:28: Was ist denn für dich eine Quintessenz vom Sport an und für sich?
00:03:35: Für dich persönlich?
00:03:39: Ich glaube ... So der Reiz nach Perfektion.
00:03:44: Das Bessere werden, das Ziel eine Vision zu haben und auf das hinzuschaffen.
00:03:52: Vieles unterordnen und dann Schritt für Schritt und wirklich probieren, dass die Ziele erreichen können.
00:03:59: Ich glaube es ist etwas, was ich jeden Tag antriebe.
00:04:05: Und auch nachher immer noch hilfreich.
00:04:07: Ich bin jetzt hier im Berufsleben, wo ich merke ... Es ist eigentlich nicht selbstverständlich in der Gesellschaft, dass man sich ein Ziel setzt und für das auch schafft.
00:04:16: Auch wenn man ab und so auf den Widerstand stößt.
00:04:18: Und ich glaube ... Das ist schon das vom Sport eben jeden Tag aufzustehen und versuchen, das Beste auszuholen.
00:04:26: Denn diese Techs sehen ja nicht immer gleich aus.
00:04:28: Man hat eine schlechte Tech.
00:04:30: Und eben auch sehr viel über sich selber zu erfahren!
00:04:33: Also ich glaube es ist jetzt noch schwierig, mich auf eine Sache zu beschränken.
00:04:36: Ich
00:04:36: bin gespannt, wie nahe bist du an deine Perfektion gekommen?
00:04:42: Ich habe es nie erreicht.
00:04:44: Kann man was überhaupt?
00:04:46: Ich glaube nicht!
00:04:48: Perfektion ist ein unvollendeter Begriff, sonst wäre der gewisse Reiz auch weg.
00:04:55: Es geht immer besser und immer mehr und immer weiter und immer höher.
00:04:59: Das merkt man im Sport jeden Tag.
00:05:02: Wichtig ist einfach, dass man das für sich nutzt und dann auch nicht gegenseitig.
00:05:06: Denn es kann auch schnell passieren.
00:05:10: Der Reiz ... dass man versucht die Perfektion zu erreichen und sich dann selber in die Fertigung macht damit.
00:05:17: Das habe ich bei mir selbst auch erfahren, dass sie das nicht immer nur zum Positiven haben können brauchen.
00:05:26: Wie
00:05:26: hätte ich denn das gisteren wenn du würdest erzählen?
00:05:29: So den Zufestigen... Ich
00:05:31: habe
00:05:32: keinen Reflex!
00:05:33: Also ich kann noch nichts zu verbissen an etwas herangehen.
00:05:37: Ist manchmal... Ein bisschen interessant.
00:05:40: Aber eher in der Nachbetrachtung, wenn du drinnen steckst?
00:05:45: Ich
00:05:47: glaube, um sich auch den Punkt bewusst zu sein, dass es auch mal genug ist oder weil irgendwo muss man sich ja die Energie auch holen zum jeden Tag so viel geben.
00:05:59: Seid ihr jetzt im Beruf oder im Leistungsport oder wo auch immer und wenn das nie genug ist dann... Hat mir das Gefühl, es sei einfach nicht gut genug.
00:06:09: Und dann fehlt die Energie, in der man braucht, um einen Schritt weiterzugehen.
00:06:15: Wie würdest du für dich beschreiben, wenn du mal im Flow-Moment bist?
00:06:21: Das ist ja noch nicht perfektionst.
00:06:24: Man merkt, dass es gelegt
00:06:26: wird.
00:06:27: Ja... Spannenden Punkt!
00:06:31: Den Flow-Zustand hat man ... Nicht so oft, aber das ist so wie du sagst.
00:06:35: Wenn man es dann hat ... Es geht einfach.
00:06:37: Es funktioniert.
00:06:38: Es läuft und fließt.
00:06:40: Ich glaube, ein Flow-Zustand erreich ich oder merke, dass es einfach läuft wenn ich die gute Ballas habe.
00:06:47: Also wenn diese Ballas stimmt...
00:06:49: Von Ehrgeiz aber
00:06:50: auch
00:06:50: Spieler ist wahrscheinlich?
00:06:52: Genau!
00:06:52: Das Spieler ist, dass man dann, wenn etwas mal nicht so gut läuft, dass wir es auch sportlich abhocken kann.
00:06:59: Wenn man etwas nicht so läuft, wie man sich das wünscht.
00:07:02: Dass man sich auch Zeit nimmt für andere Sachen zu einmal abschalten, dass man einfach die Ball ausfindet irgendwo.
00:07:09: Du hast vorhin schon gesagt, aber du hast auch ein bisschen gelernt Verzicht priorisieren.
00:07:13: Wie einfach ist das gefallen?
00:07:16: Vor allem im Leistungssport auf den Verzichten.
00:07:19: Es war für mich nie ein Problem.
00:07:23: Also selbstverständlich hatte ich nie das Gefühl, dass ich irgendwo irgendetwas verpasst habe.
00:07:29: Ich hatte auch nie das Bedürfnis nach der Schule in den Ausgang oder dieses Wochenende, die Ferien oder dies und jenes, wo man wirklich verzichten muss.
00:07:41: Weil mein Wunsch, was mich glücklich gemacht hat, war der Sport.
00:07:46: Man folgt dem Weg, bei dem einem etwas gibt.
00:07:49: Für mich war es der Sport, darum hatte ich nie das Gefühl, ich musste gross auf etwas verzichten.
00:07:55: Wie hättest du deine Ziele visualisiert?
00:07:57: Hast du auch ein Zwischenbord gehabt?
00:07:59: oder was hast du gemacht?
00:08:01: Hey, alles mögliche.
00:08:03: Alles mögliche!
00:08:04: Und was ist der weiste
00:08:05: Kurs?
00:08:07: Ja gar nichts.
00:08:10: Nein, das schafft man mit verschiedenen Techniken.
00:08:12: Ich habe Tagebuch geschrieben, ich habe meine Ziele aufgeschrieben und auf die Post ins Spiegel gehängt... ...Mentaltrainerinnen und Mentaltrainer zusammen geschafft.
00:08:24: Ich hatte nie das Gefühl, die richtige Person zu finden, weil es so etwas war, was mir lange eintrichtet hat.
00:08:30: Dass bei mir viel im Kopf.
00:08:34: das Problem ist, dass ich meine Leistung nicht abrufe, wenn es darauf ankommt.
00:08:39: Darum habe ich verschiedene Techniken versucht, mich in Ziele zu setzen und zu visualisieren.
00:08:46: Aber ich würde sagen, ich bin ein schriftlicher Mensch.
00:08:50: Ich schreibe sehr viel auf heute noch.
00:08:51: Darum ist das wahrscheinlich das, was meine
00:08:55: Meister gebraucht
00:08:55: haben.
00:08:56: Und jetzt hast du ja gewechselt aber wie ist der Change gegangen?
00:08:59: Also wenn du für dich musst sagen, dass Kapitel leistungssport und das Ergitze war in diesem Bereich ist jetzt an eine Grenze gekommen oder wo du gesagt hast es ist fertig.
00:09:15: Ja dann muss ich glaube ein bisschen weiter rausholen.
00:09:17: Ist
00:09:20: gut!
00:09:23: Der Schritt, in dem ich mich entschieden habe mit dem Leistungssport aufzuhören bis zum Einstieg im Beruf war ein langer, auch sehr anstrengender Prozess für mich.
00:09:34: Also das ist nicht... Ich habe meinen Rücktritt quasi bekannt gegeben.
00:09:36: Ich muss hier an dieser Stelle noch sagen, dass ich ja keine olympische Athletin war und dennoch habe ich eigentlich alles am Sport untergeordnet irgendwie auf vereinzelte Weltkörperinnen gelaufen.
00:09:50: Aber es ist ... Ein Wechsel im Leben.
00:09:52: Oder es ist ein grosses Change, das dort stattfindet und ich habe lange gebraucht, bis ich das alles verarbeiten konnte und auch mit mir selber und dem ganzen Prozess bin ich damit okay gewesen.
00:10:09: Ich habe aufgehört mit dem Sport.
00:10:11: Dann war es wie so eine Transition mit einem Praktikum beim SRF.
00:10:15: Und später dann, wo wir diese Fixstelle anbieten haben ... Können loslassen, vom Sport ganz.
00:10:22: Also ich wollte während der Praktikum eigentlich noch Rennen laufen.
00:10:26: Ich habe das so versucht vereinbaren, dass es nicht ging.
00:10:28: Ich hatte dann morgen fünf mal trainieren vor dem Schaff am eigenen Mal und immer müssen... Irgendwann merken wir, man muss den Fokus dort setzen, an einem Ort zu setzen, wo auch etwas zurückgekommen ist.
00:10:40: Und bei mir ist dort viel mehr jetzt auf die berufliche Seite zurückgekommt.
00:10:43: Und ich denke, wenn ich da dranbleibe, gibt mir das auch etwas!
00:10:47: Und ich glaube es ist noch schwierig.
00:10:49: Sport gibt einem so viel an den Adrenalin und der Kick.
00:10:52: Um das Gefühl nachher im Alltag, im Beruf zu finden, was dem Nähe kommt ist sehr schwierig.
00:11:01: Etwas zu finden die einem gleichermaßen erfüllt.
00:11:05: Das hat mich erfüllt beim SRF-Sport.
00:11:07: Ich bin dankbar über die sportliche Emotionen, die ich immer noch weiter erleben kann.
00:11:11: Auf einer
00:11:12: anderen Seite zu sehen?
00:11:14: Genau!
00:11:15: Und der Ehrgeiz habe ich auch am Anfang beim SRF-No, wo ich gerade frisch dort war, gemerkt.
00:11:23: Ich habe immer noch so einen Druck gemacht im Sport.
00:11:26: Also ich hatte immer noch das Gefühl, dass ich ein bis zweimal am Tag trainieren muss und ich kann eigentlich gar nicht mehr mehr müssen.
00:11:33: Wenn ich mein Trainierer nicht mehr fühle, dann ist es nicht genug.
00:11:36: oder ich muss in so vielen Stunden machen und das und habe nicht richtig können ... loslassen.
00:11:42: Ja, es war ein Prozess.
00:11:44: Plötzlich musst du eine andere Struktur generieren?
00:11:48: Absolut!
00:11:49: Vorher
00:11:49: hat sie ihn wie vorgegeben.
00:11:50: Genau, absolut.
00:11:52: und ich musste auch, glaube ich, das war der wichtigste Punkt einen anderen Zugang zum Sport zu finden.
00:11:58: Weil ich meine von klein auf habe ich den Sport mit Resultaten verbunden.
00:12:02: Du schaffst auf ein Ziel heran einfach Sport zu machen, um gut zu fühlen und irgendwie so als Ausgleich... war für mich nicht genügend.
00:12:11: Und das musste ich lernen, weil ich glaube jetzt einen Beruf habe, den ich auch genug habe, Stress hatte seitensweise und Druck
00:12:18: usw.,
00:12:19: dass ich mir diesen Druck nicht auch noch im Sport muss aufbauen, sich zu weisen.
00:12:25: Halbmarathon in so und so ... In dieser Zeitlaufe und so weiter und so fort.
00:12:31: Wo holst du ihn ausgleichen?
00:12:34: Ja, da kannst du sagen... Drei Beiträge gemacht, ich bin stolz.
00:12:39: So wie der Resultat?
00:12:41: Wo holst du jetzt den kompetitiven Menschen gespürt?
00:12:44: Wir haben gleich noch eine Weile von mir.
00:12:46: Wo holste das?
00:12:47: Ich
00:12:48: glaube das Kompetitiva ist auch jetzt im Beruf immer noch aktiv.
00:12:55: also es ist immer rum und ich glaube Große Stärke, wenn ich das für mich nutzen kann und nicht gegen mich zu viel Druck machen.
00:13:03: Und auch jetzt im Sport... Also Sport, ich mache immer noch jeden Tag Sport.
00:13:07: Das gehört dazu aber anders.
00:13:09: Oder ich könnte sagen, heute gehe ich gar nicht in die Magelone aus und dann ist es okay.
00:13:13: Dann komme ich halt zu mir an und frage mich, wie du mich so bequatscht
00:13:16: hast.
00:13:17: Genau, dann komme ich mal auf dich an und es ist auch okay!
00:13:19: Ja, da kann ich halt mal nicht trainieren.
00:13:22: Was du plötzlich
00:13:25: gemerkt hast, dass du auf der anderen Seite des Sportes bist?
00:13:28: Was kennst du jetzt auf der andere Seite?
00:13:31: Leeren kennen das Sport.
00:13:35: Dass es doch nur ein Babel ist und unterhaltig.
00:13:37: Ah okay!
00:13:39: Ja nein, ich glaube das ist schon das Learning.
00:13:40: Also wenn man fest in diesem Dinnen ist... Und das kann man nicht unterschätzen auch als Athleten was sie für den Sport geben würden.
00:13:48: Auf einem bischen Spiel grosserles Herrschaften ist Wahnsinn.
00:13:53: Aber ich habe schon gelernt Dass es doch ein kleiner Teil ist, oder jetzt bei mir speziell auch den Langlaufsport gesehen.
00:14:01: Überalles ist dann doch nicht so riesig gross wie man in diesem Moment vielleicht
00:14:07: das Gefühl hat?
00:14:08: Ja für die Sportlerin ist ja das der Welt und dann kommt plötzlich raus und muss berichten Das ist ein Bestandteil von allem.
00:14:22: Wie einfach ist das gefahren?
00:14:23: Von der Welt nach.
00:14:24: plötzlich muss man über die Welt berichten, aber es ist nicht mehr die eigene Welt.
00:14:30: Am Anfang ist mir das schon etwas schwergefallen, jetzt von allem im Langlauf für mich.
00:14:36: Aber nachher ist das eigentlich ... wie soll ich sagen... Also ich glaube, die Motivation oder vielleicht will ich weiss, wie sich das anfühlt Jetzt vielleicht auch nach einem Rennen, nach einer Enttäuschung oder nach einer Reise-Sieg.
00:14:53: Oder was auch immer kann ich mich gut in gewisse Athletinnen und Athleten oder Situationen einversetzen.
00:15:00: Und die Empathie ist schon etwas, das ich jetzt – obwohl man vielleicht Theorie und so viel Erfahrung fehlt – aber das ist wahrscheinlich eine Stärke, die ich jetzt nutzen kann.
00:15:09: Das ist auch das, was mir reizt.
00:15:10: Diese sportliche Emotionen können gegen Aussen trägen!
00:15:16: Auch das war am Anfang schwierig, weil ich noch zu fest vielleicht selber Sporterin war.
00:15:21: Aber jetzt nach drei Jahren habe ich schon behauptet, dass ich in der Saison loslassen können und auch für nichts tauschen will.
00:15:27: Ich führe mich sehr wohl dort, wo ich bin!
00:15:30: Und ein Sportjournalistin, was lernst du jetzt über dich?
00:15:34: Wie beitragen, schneiden ... Ich werde vielleicht Geschichten erzählen... Was lernste ich über dich ?
00:15:41: Ich glaube, das sind wir schon wieder bei diesen Begriffen, die wir am Anfang angesprochen haben.
00:15:45: Das ist der Reiz nach Perfektion und Ehrgeiz an diese Disziplin.
00:15:51: Wollt ihr über das bringen
00:15:52: oder was?
00:15:53: Ja!
00:15:53: Oder wenn Sie jetzt haben einen Beitrag über Y. Ich will die Emotionen transferieren ich möchte gute Sprache auf Papier bringen oder eben in einem Fernsehbeitrag.
00:16:08: Ich will, dass es gut zusammenpasst mit dem Bild.
00:16:11: Oder wenn man jetzt für das Live-Schaft möglichst schnell unter Stress und Druck arbeitet.
00:16:16: Das ist dann zeitlich auch langartig.
00:16:19: Es sind ganz viele Komponenten, die hier innen spielen, wo ich tagtäglich wieder etwas über mich lerne.
00:16:25: Was hast du letztes Mal über dich gelehrt?
00:16:27: Jetzt geht es so, was noch bleibt.
00:16:29: Es ist gerade ISKWM.
00:16:31: Und jetzt machst du viel von Zürich aus.
00:16:36: Du musst ins Archiv.
00:16:39: Genau, ich muss uns das Archiv grübeln.
00:16:41: Ich muss erst mal überlegen... Geduld wahrscheinlich?
00:16:49: Ja, da ertappe ich immer wieder... Ja, du fragst schon so,
00:16:52: gell?!
00:16:53: Nein!
00:16:53: Das kann ich eben nicht.
00:16:57: Ich kenne das!
00:16:57: Ich kende es, ich kenne sich auch nicht so geduldig.
00:17:00: Aber ertappst du dich auch an mich dabei?
00:17:03: Ja
00:17:04: für mich!
00:17:06: Ich bin nicht normal, die anderen sind einfach zu lange.
00:17:10: Ja ja genau, das ist eine Definitionssache oder was?
00:17:14: Je nach Umstände auch.
00:17:16: Für mich ist es in diesem Moment wahrscheinlich auch normal.
00:17:18: aber sind dann mehr die Umständen oder die Leute um die Jungen, die jetzt einmal Piano haben.
00:17:25: Eines nach dem Anderen und ich glaube das lerne immer wieder oder habe letztendlich noch keine Schnitte, wo ich merke.
00:17:30: Okay, eines nach dem anderem.
00:17:32: Ein bisschen Geduldung.
00:17:34: Das muss ich auch.
00:17:36: Ein langläufiger ist mir alleine auf der Piste, aber wenn man so eine grosse Produktion oder einen Fernseher ist, ist man am meisten ein Team.
00:17:47: Wie ist das einfach gefallen von den Einzelsportlern?
00:17:51: Natürlich hast du ein Team-Trainer und Physio und plötzlich bist du ein Zahnredler einer Produktion.
00:18:01: Das ist mir sehr einfach gefallen, weil ich glaube auch als Einzellsportler Ist man gleich irgendwo durch, immer auch ein Teamplayer.
00:18:09: Man ist das ganze Jahr so oft zusammen unterwegs in einem Team mit Trainer und Physios.
00:18:15: Wir trainieren gemeinsam, es ist im Wettkampf für diesen Moment allein.
00:18:20: Aber man verbringt doch sehr viel Zeit zusammen und funktioniert auch im Einzelsport zu einem grossen Teil als Team.
00:18:27: Ich genieße das auch immer.
00:18:29: Zeit im Team und wie du angesprochen hast, eben bei so grösseren Produktionen oder jetzt bei den Olympischen Spielen, die ich erleben durfte über eine längere Zeit in einem Team zusammenarbeiten.
00:18:40: Das macht Reisengespass.
00:18:41: ja!
00:18:41: Ja, von diesem grossen Projekt Olympia für dich.
00:18:46: Ja, das war natürlich riesig.
00:18:49: Das ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist und früher in Trophen erwartet wurde als Riesenprivileg, dass ich dort vor Ort sein durfte.
00:18:58: Ich war in Livignio.
00:18:59: Wir hatten cooles Team, auch von den Sportarten sehr spannend, coole offene Szene mit Freestyle ... Snowboard Alpin und all dem, was dort war, Skikros usw.
00:19:15: und sofort auch mit Jeff Baltermia, die ich sehr viel von ihm verlerne, ist riesig!
00:19:22: Es kommt immer so etwas surreal vor, wenn man in diesem Moment dort ist, wo Athleten abkümmern und in die Mixzone ... Ja halt, sie haben gerade eine Olympiamedalie verpasst oder gewonnen.
00:19:37: Das sind Emotionen im Moment.
00:19:39: kann man nicht im Wort fassen.
00:19:41: Und da kriege ich jetzt einen Erhut, wenn ich darüber trete weil ... Ich weiss was die investiert haben und was das in diesem Moment bedeutet und es sind riesige Momente.
00:19:51: Wenn ich zu viel mit jemandem muss ein Interview machen, der knapp eine Medaille verpasst hat wie Gastrahmen?
00:20:01: Unterschiedlich.
00:20:03: Ähm... Ich glaube schon leider richtig Ton spielt eine wichtige Rolle.
00:20:11: Und das ist noch schwierig, habe ich jetzt auch gemerkt in Livigno.
00:20:15: Das ist der Switch in einer kurzen Zeit zu schaffen.
00:20:18: Zum Teil haben es wirklich zwei Athleten in einer ... Zwei Minuten oder weniger, bevor die stehen.
00:20:25: Genau!
00:20:25: Absolut!
00:20:26: Riesenunterschiede... In den Emotionen einen grossen Kontrast.
00:20:32: Wie geht man daran her?
00:20:33: Ich glaube, dass wir diesen Athleten im Moment beobachten und probieren gewisse Empathie aufzuzeigen und so die richtigen Worte finden.
00:20:45: Also sicher nicht urteilen oder einfach möglichst offen und mängisch kommende Emotionen führen, oder die Antwort ja von alleine.
00:20:53: Und dann merkt man schnell, was kommt überhaupt etwas?
00:20:57: Wo kann ich vielleicht nachfragen?
00:20:59: Ich glaube das spürt mich wirklich aus.
00:21:01: Ist noch schwierig?
00:21:02: Kann der jetzt nicht sagen wie genau dahinter gehen?
00:21:05: Das ist auch sehr abhängig für die
00:21:08: Situation.
00:21:09: Bedingst.
00:21:10: Und dann machen wir so die Grossproduktion und nachher kommt ein Produzent, der mich beide kennen und fragt dich, Fabiana hättest du Lust das Thema Inklusion für unseren Paragraf zu machen?
00:21:27: Wo er mit dem kam ist, Florian.
00:21:29: Was hast du da überhaupt?
00:21:32: Wo der Florian mit dem gekommen ist, habe ich gesagt ja sicher!
00:21:37: Also das finde ich geil, ich habe gar nie mehr überlegt.
00:21:41: Dort ist Pia, sie war schon mitgekommen.
00:21:44: Sie hat mit dem Floh zusammen geschaffen und sagte, dass sie noch jemand sucht, ob ich grundsätzlich bereit werde dafür.
00:21:50: Sie fragte mich aber in einem Zeitraum, an dem ich noch quasi in meiner Ausbildung war und noch nicht viel Erfahrung hatte, dass ich nicht sicher sein müsste, ob ihr so geführte Reportagen machen könnt.
00:22:02: Es war für mich auch eine gute Motivation.
00:22:06: Ich habe gesagt, wir hätten ein grünes Licht bekommen und ich wusste dann, dass ich den Hintergrund haben kann.
00:22:12: Also vom Inhalter, das reden wir sicher noch mehr darüber.
00:22:16: Aber auch von der Form her, oder jetzt für mich geführt die Reportagen auch ganz etwas Neues gewesen.
00:22:21: Und ja, da konnte ich auch die Innenarbeit vorbereiten.
00:22:26: Was war die grösste Vorbereitung für diese Reportage?
00:22:33: Ja,
00:22:33: ich hatte natürlich Einzelcoachings.
00:22:36: Aber auch dort, die Ausbilderin sagt selber immer am besten, dass man das in Echt-Situationen hat.
00:22:44: Und dann hatte ich schon ein paar Wochenende von, also im Frühjahrwinter, November, Dezember umeinander ein paar Liveinsätze gehabt als Livejournalistin und konnte dort die eine oder andere Reportage üben in diesem Sinne.
00:23:01: Ich glaube, das ist so die grösste.
00:23:03: Ja, wenn es nicht so viel Liebe war.
00:23:06: Und dann gerade in dem Tag X, wo man die erste Reportage macht?
00:23:13: Wie hast du aufgestanden?
00:23:14: Machst du ihn auch erinnern?
00:23:15: Ja, samäßig nervös gewesen!
00:23:17: Ehrlich?
00:23:18: Aber das Gute ist... Das hätte ich
00:23:20: gerne noch bekommen können.
00:23:22: Ja ja genau, das Grip-Lan ist auch noch gern.
00:23:27: Gehen muss man unterscheiden, ich bin gerade von den Olympischen Spielen gekommen.
00:23:30: Live!
00:23:31: Das ist natürlich ganz etwas anderes wie nachher ein Reportage drehen.
00:23:35: Weil eigentlich bei der Reportage weiss man wenn ich jetzt einen Take verhauen kann ich es theoretisch nochmal wiederholen und dort ist auch wieder mehr das Aiming for Perfection oder?
00:23:48: Und auch dort muss man sehr... Gut, bedacht an diese Sache herzugehen.
00:23:53: Sich die Geschichte gut überlegen.
00:23:55: Was dreht man wie ein Wenn?
00:23:56: Wo und genau einen Plan machen, damit es den Nachher verhebt.
00:24:02: Flo war noch genähtig mit mir.
00:24:04: Er hat für die erste Reportage sehr viel Zeit gegeben.
00:24:07: Das war cool.
00:24:08: Ich konnte mich wirklich ... Härtasten und ich hatte einen Tag, um das vorbereiten.
00:24:14: Einen Tag in Ruhe zu drehen und einen Tag in ruhe zu schneiden.
00:24:18: Dann war mir eigentlich den ganzen Prozess bekannt.
00:24:21: Und dann ging es ein bisschen schneller.
00:24:23: Weisst du ja auch, oder?
00:24:24: Nachher hat der Pace damit erholt!
00:24:26: Das
00:24:26: Tempokadding habe ich jetzt schon zu viel drauf gemacht.
00:24:34: Wenn du deine Reportage so alle willst... Was geht so durch den Kopf?
00:24:42: Und was bleibt hängen.
00:24:46: Wir gehen nachher ein wenig auf das Thema Inklusion, aber wir gehen zuerst noch etwas ... Ich bin nie in der Reportage.
00:24:51: Was ist über die Sache gelehrt und was war das grösste Erlebnis?
00:24:56: Ich
00:24:59: habe extrem viel gelernt!
00:25:02: Für mich.
00:25:02: jetzt würde ich sagen, seit ich beim SRF bin es das erste Mal, als ich vom Sport abseite.
00:25:08: In Themen kann ich eintauchen.
00:25:10: zum Thema Inklusion.
00:25:13: Ich hatte vorher gar keinen Berührungspunkt mit Menschen bei der Beinrichtung, von dem her habe ich schon ein bisschen Respekt gehabt, nicht genau gewusst was wir erwarten, aber auch mit viel Neugier an diese Sache heran.
00:25:30: Das war im Nachhinein gut analysiert.
00:25:37: Jetzt habe ich deine Frage verpasst, jetzt bin ich nicht auf den Punkt
00:25:39: gekommen.
00:25:40: Alles gut!
00:25:40: Nein, nein, nein!
00:25:42: Das
00:25:43: ist langedreifend!
00:25:45: Schreibe mir eine Interview, weisst du?
00:25:48: Setzt sie schon mal an... Ja, stellst du Fragen und dann merkst du, es sei gar nichts mehr.
00:25:51: Nein,
00:25:52: alles gut.
00:25:53: Aber ... Ich weiss nicht ... vier glaube oder fünf hast du gemacht.
00:25:58: Es war im Fall mehr.
00:25:59: Sechs oder sieben.
00:26:01: Wir haben nämlich nachher jeden Tag gesehen.
00:26:03: Stimmt, stimmt, stimmt.
00:26:05: Und dann bist du von Openair, Planung bis zu Fussball bis zu Google.
00:26:17: Wenn du zum Thema Inklusion befestigst.
00:26:20: Was hast du am meisten über das Thema gesehen?
00:26:27: Ich glaube da ist mir der Begriff Normalität geblieben.
00:26:31: Das habe ich im Studium schon angesprochen.
00:26:34: Dort am Schluss des Paralympics.
00:26:37: Egal... Mit welchen Leuten, in was für Situationen oder Themenbereich.
00:26:45: Einfach normal!
00:26:46: Also eben einfach das Normale.
00:26:48: und als Beispiel, dass wir jetzt bleiben, ist beim ersten Dreh mit Alessandra Ferullo, der das Festival organisiert hat.
00:26:59: Bei ihrer Planung habe ich sie verbegleitet und ich mag mich erinnern Wir waren dort bei der Event Location im Gang von diesem Gebäude.
00:27:11: Und der Kameramann fragte, weil Alessandra im Rollstuhl hockte und wir hatten einen Dialog aufdrehen.
00:27:20: Er fragte den Kameramen, willst du dich nicht bücken oder probieren das auf gleicher Höhe mit dem Rollstuch?
00:27:28: Das ist nicht so von oben herab, weil es schnell noch optisch passiert.
00:27:33: Du weisst was ich meine!
00:27:36: Da fragte ich mich, ob das stimmt.
00:27:39: Dann fragte Alexander direkt, weil es mir Wunder nahm.
00:27:42: Er sagte aber, dass er das Gefühl hatte, wenn ich runterkneule oder meine Bücke kenne und auf Augenhöhe kommuniziere.
00:27:50: Er hat gesagt, ich kann meinen Rollstuhl ein bisschen rauffahren ... Aber sonst nicht!
00:27:57: Denn dann werden wir wieder anders behandelt.
00:27:59: Und anders wollen wir nicht.
00:28:02: Das ist etwas, was wir so festbleiben.
00:28:05: Und so aussagen oder eben genau das Thema ist auch nachher bei den darauf folgenden Tränen immer wieder auftaucht.
00:28:13: Ja, und ja... Das habe ich oft gemerkt.
00:28:18: aber ich sage immer in dieser Situation es kommt immer viel auf die Situation drauf an wenn man jetzt auf der Strasse sieht meine ähnliche Themen sind du musst sofort auf die Knie... Also was?
00:28:29: Ich finde genau, vergleichen kann schon ein anderes davon Anspruch.
00:28:35: Aber wenn wir jetzt zusammen am Tisch sitzen, bin ich natürlich auch irgendeiner froh, wenn man diskutiert, dass du einen Stuhl holst.
00:28:43: Das haben die ja dann auch gemacht und sind noch in das Kaffee gegangen.
00:28:47: Genau!
00:28:47: Aber das wäre eine Situation, wenn wir im Tisch hocken, aber wenn du nicht im Rollstuhl hocken würdest, würden wir beide hierher hockern?
00:28:53: Und
00:28:53: siehst du, da steht die Tische!
00:28:55: Ja...
00:28:56: Ich bin oft so inklusiver Apparat.
00:29:00: D.h.,
00:29:00: die Appen und dann kommen in die Städte, alle sitzen.
00:29:05: In der einen Sitz stehen, das ist nicht meine Schelche gekommen.
00:29:10: Ich
00:29:10: glaube einfach so wie man es aus dem Alltag machen würde mit Menschen ohne Beiträchtigung.
00:29:17: Einfach normal?
00:29:19: Ja aber normal ist ein grosser Begriff.
00:29:22: Klar ist ein großer Begriff, aber ich glaube...
00:29:24: Ich
00:29:26: glaube, normal ist es dann erreicht, wenn wir gar nicht mehr darüber diskutieren.
00:29:30: Das Thema haben wir auch gehabt.
00:29:32: und eben nochmal zu dieser Situation mit der Alessandra auch, ich mag mich noch erinnern, Provisorium zu bären.
00:29:41: Haben Sie also Coaches, die dort Zarina ja begleitet hatten bei ihrem Schnuppertag?
00:29:47: Und auch dort den Inklusionsexpert.
00:29:50: Er hat ja die Coaches darauf eingewiesen – hey!
00:29:52: Nicht bücken!
00:29:53: normal.
00:29:54: Also weisst du, man keiht ja schnell in das innen und es ist glaube oder weißt du besser aber was ich so... Oder laut meinen Erfahrungen das wo man nicht will?
00:30:02: Oder auch dass man dann schnell vom Ton her von der Sprache jetzt auch mit den Sarinen vielleicht eher in das Kindliche innen keihte?
00:30:11: Und das will man ja nicht!
00:30:14: Eben?
00:30:15: Nein, nein.
00:30:16: Das ist manchmal auch lustig, wenn ich mit meinen Kollegen unterwegs bin und dann ins Restaurant gehe.
00:30:21: Seit ich bekannt bin, passiert das viel weniger, aber es ist nachher immer gefragt worden was auf die Erde drückt.
00:30:27: Ich sage ja, er will...
00:30:31: Aha!
00:30:31: Das sind sie gar nicht direkt?
00:30:33: Nein.
00:30:33: Sondern den
00:30:34: Kollegen?!
00:30:37: Doch, doch.
00:30:38: Ich bin noch manchmal mit Assistenz unterwegs und dann werde ich dich gefragt.
00:30:43: So!
00:30:44: Wollte ich auch schon Leistung aus Weishaus moderater oder so?
00:30:49: Manchmal ist der Stereotyp behindert noch so stark wie die Menschen
00:30:54: da drin.
00:30:54: Ja, du bist weit weg von Inklusion.
00:30:56: Wenn du nicht mal direkt ansprichst... Was
00:30:59: nimmst du jetzt mit dieser ... Rapportagen, Menschen haben schon viel angesprochen.
00:31:04: Aber bist du sensibilisiert?
00:31:09: Absolut!
00:31:10: Also viel mehr bewusst sein.
00:31:12: Und weisst du ... Nicht extra nicht dran denken oder?
00:31:16: Nein!
00:31:17: Oder einfach viel mehr bewusst sein arbeiten.
00:31:22: Weil dort wo ich wohne Es hat keinen Rampen, es hat nur Stecken.
00:31:25: Ich habe vielleicht jedes Mal geflucht, wo ich meinen Kofferhandel dort anbetragen und aufvertragen, zu stecken, durch rauf und durch ab... Aber nie überleitet, was das eigentlich für jemand heisst, der im Rollstuhl sitzt!
00:31:36: Oder?
00:31:37: Ja, dass wir beim Bewusstsein arbeiten.
00:31:40: Und da habe ich nicht extra daran gedacht, aber eben erst nachher, als ich mit ihm war.
00:31:46: Ja, wo ich mit dem konfrontiert worden bin während dieser Reportage.
00:31:49: Und jetzt
00:31:49: ist ein ganz anderer Blick!
00:31:52: Hättest
00:31:52: du überall stehen können hinter
00:31:55: uns?
00:31:55: Ja im Fall schon!
00:31:56: Also ich rieche mich schon jemandem auf und ja jetzt zum Beispiel auch mit meinem Freund nach der Diskussion gehabt und er hat gesagt, ah ja stimmt da hat es eigentlich ... was macht denn jemanden, die in einem Rollstuhl sieht?
00:32:08: Dann habe ich gesagt ja voilà dann bin ich nicht mit dem Co-for-the-cleansten Problem.
00:32:11: also weisst Ein Bahnhöf und so weiter.
00:32:13: Und die Situation und Sachen begegnest du im Alltag immer?
00:32:18: Immer, also...
00:32:19: Es hört ja nicht auf!
00:32:22: Nein!
00:32:22: Darum sage ich auch, dass ich auch nicht immer in Embryonalsstellungen sein und traurig war oder nur heisse.
00:32:29: Also ich werde da unten diskriminiert, wenn man es jetzt einfach auf Fakten beruht aber eben irgendwo durch den Muscheln halt.
00:32:38: Manchmal war es auch etwas lustig, manchmal ist es ein Sarkast.
00:32:44: Wenn ich heute wieder zu hören habe, dass der neue Bau des Strampazugs barrierefrei vergessen gegangen ist, dann empflammt mich das!
00:32:57: Wir reden hier von einem neuen Bau und es ging einfach wieder vergessen als Bau-Fäller um die Sonntideinkehme... Langsam sollte man ja wissen, dass Menschen mit
00:33:08: behinderen
00:33:09: können und nicht immer denken, oh die haben mich jetzt vergessen.
00:33:13: Das zeigt mir auch wieder, wo wir im Range sind von Priorität.
00:33:19: Und das ist einfach... Darum sind ja auch so Sendungen wie sie du gemacht hast oder der Paragraf per se für das wichtig.
00:33:28: aber ich will nicht immer nur eine Lichtfacke sein sondern einfach einen längeren Schein haben.
00:33:35: Das ist wirklich etwas anderes.
00:33:37: Aber bevor ich da mit uns in die Spredung ging, was hast du für feedbacks bekommen über deine Reportagen?
00:33:46: Durch das Positiv!
00:33:48: Wirklich sehr positiv.
00:33:50: Ja.
00:33:50: also ich habe... Nein, ich habe kein negatives Feedback gekriegt.
00:33:54: Also klar es gibt immer Sachen aber dann sind sie mehr so wie ich die Reportage gestaltet habe oder wie ich Fragen gestellt habe, mehr solche Dinge und das gehört immer dazu.
00:34:04: Das braucht es immer und das will ich auch.
00:34:06: Aber sonst vom Inhalt her von den Leuten, der Begegnungen her von dem Themen her habe ich sehr positives Feedback bekommen.
00:34:15: Ich bin nach einer Woche später auch zu Google gegangen wo du
00:34:21: warst.
00:34:22: Und ich habe das zum Schiessen gefunden.
00:34:26: Es ist ja alles, du weisst es aber schon alles mit Leitlinien und Preischriffen.
00:34:33: Alle sind elektrisch bis auf eine.
00:34:37: Jetzt
00:34:39: pass auf!
00:34:40: Welche?
00:34:40: Die da unten.
00:34:42: Die muss ja mit einem Betsch.
00:34:44: Das ist klar.
00:34:45: Aber es gibt einen, der für mich ein Frustern fahren kann... Entscheidend wichtig ist, die hast du wahrscheinlich nie gesehen.
00:34:54: Das Rostelwitz...
00:34:59: Was?
00:35:00: Das Rostenwitz ist nicht elektrisch.
00:35:03: Dann musst du
00:35:04: aufmachen!
00:35:06: Sicherlich!
00:35:07: Ich habe es nachher zurückgenommen!
00:35:09: Ach
00:35:09: wirklich?!
00:35:10: Ich
00:35:10: bin ein Sahnau und ich habe jetzt eine Beratungsfirma, wo ich auch Firmen unterstützen kann und sagen, wir sind zwei bis drei Sachen aufgefallen.
00:35:20: Und dann hat er vom Haar gesagt, hey sagen wir gleich Feedback.
00:35:24: Ich finde es schön, dass ihr alles elektrisch habt aber warum haben sie das Rostovötschen nicht elektrischer gebracht?
00:35:31: Dann schaut sie mich an.
00:35:33: Oh!
00:35:35: Stimmt, stimmt und nachher... Das ist jetzt kein Google-Bashing.
00:35:40: ich habe das mit Ihnen schon angeschaut.
00:35:42: und dann sage ich aber wenn ich etwas mit Kölnlosigkeit bekomme Dann weiss ich, wo du gehst.
00:35:49: Es gibt kein Pictogramm oder was nicht.
00:35:51: Ich könnte dich auch beraten und dann können wir zusammen weitergestalten.
00:35:57: Und das ist allgemein ein Beispiel.
00:36:01: Man macht extrem viel für Inklusion, aber man hat dann auch mal das Gefühl als Gegenüber.
00:36:07: Wir haben ja schon so viel gemacht und es ist auch einmal gut.
00:36:10: Und ich sage einfach, Inklusion ist ein Prozess!
00:36:14: Und da gibt's immer wieder neue Strömungen, neue Herausforderungen... Da müssen wir immer wieder zusammen nachlöschen.
00:36:20: Ich habe daran bis nie abgeschlossen.
00:36:22: Und da manchmal mit den Leuten im Dialog zu bleiben, sind sie auch irgendwie durch das Verstehen.
00:36:29: Aber halt auch immer wieder sagen, es ist meine Lebensrealität.
00:36:33: Also wenn das Rostl wird und elektrisch ist oder ich nicht weiss wo du bist, dann können wir nicht von Inklusion reden.
00:36:41: Und das ist manchmal etwas schwierig.
00:36:43: Aber natürlich hilft auch die Digitalität, was ich auch bei Google gesehen habe, extrem viel.
00:36:50: Wie war's für dich?
00:36:50: Hast du ein bisschen in Science Fiction?
00:36:53: Ja schon voll in der Tech-Weltin irgendwie.
00:36:59: sehr faszinierend.
00:37:01: Sehr technisch, oder auch über den digitalen Technischen Fortschritt gesehen ist es schon sehr eindrücklich und umfasst das für den Mehrwert zu bieten im Thema Inklusion.
00:37:14: Es war eindrüglich!
00:37:16: Aber du als kompetitiver Mensch?
00:37:19: Oder auch mal wenn du deine ... beitragen und alles machen, was du holst.
00:37:23: Du denkst dann Spannung?
00:37:25: Oder ist denn auch in der Ferie immer jedes Spiel brandedocken?
00:37:29: Ich weiss nicht was!
00:37:31: Einfach ein Challenge bei Fabian.
00:37:34: Also es gibt Leute behauptend ich habe nach einem verlorenen Monopoly-Spiel schon ein Spiel für Güldli.
00:37:40: Fuggeri.
00:37:41: Ja, furcht wäre noch etwas aber vielleicht eventuell... Aber das ist nicht!
00:37:45: Nein, aber eventuell am Gegner ins Gesicht.
00:37:49: Ich habe mich weiterentwickelt.
00:37:59: Genau, ich werde nicht mehr so hässig sein.
00:38:03: Seitdem spielen wir einfach die Karten.
00:38:05: Ich mache nicht so weh wie ein Monopoli-Figurli.
00:38:08: Nein, abschalten tue ich eigentlich jetzt beim Sport wirklich.
00:38:12: ... mental beim Sport.
00:38:17: Wie gesagt, ich habe zum Sport einen anderen Zugang gefunden.
00:38:20: Sport ist immer noch ein essentieller Teil in meinem Leben.
00:38:23: Wenn es Platz hat möglichst jeden Tag und nicht geht.
00:38:26: Auch kein Problem.
00:38:28: Wenn intensiv die Phasen haben beim Schaffen, dann sind es auch nur zwanzig Minuten oder eineinhalb Stunden.
00:38:33: Oder etwas Kopflüften... gibt mir so viel.
00:38:37: Es gibt viele Leute, die sagen aber wie schaffst du das noch in einem strengen Alltag?
00:38:44: Bist du nicht müde?
00:38:45: Das ist der Moment für Überwindung zu den Sportsachen anzulegen und man kann auch mit der Intensität variieren im Sport.
00:38:52: Und schlussendlich gibt er das vom Gefühl und vom Körperlichen so viel zurück ein Energieschub und dort hole ich mir meinen Ausgleich.
00:39:00: Ja und ich könnte mir vorstellen dass wirklich Müd, Müd wirst.
00:39:04: Du musst den Sport haben, damit der Kopf nicht müde wird.
00:39:09: Wenn du am Umseiten bist oder so, dann fehlt wie etwas.
00:39:15: Dann ist der Körper nicht müdend und darum gekämpft.
00:39:18: Genau, absolut!
00:39:19: Ich kann mich auch mental gut erholen wenn ich ... gute Zeit verbringen, mit Familie und Freunden auch mal ein gutes Buch lesen.
00:39:29: Bei
00:39:29: Monopoly spielen wird es schon eher schwierig.
00:39:33: Aber ... Nein, sonst kann ich das auch gut.
00:39:35: Ich bin jemandem, der die Trang nach Bewegung hat.
00:39:39: Das ist immer noch hier.
00:39:41: Wo sieht man dich im Sommer an?
00:39:45: An welchen Projekt bist
00:39:47: du da?
00:39:47: Ich wollte fragen, was Wildschirts aussieht.
00:39:49: Ich frage aus Neugierig.
00:39:51: Bei Monopolist spielen am See?
00:39:53: Das müssen wir einstellen!
00:39:55: Ja, bist du sicher?
00:39:57: Dann
00:39:57: fahre ich Munition
00:40:00: und du... Du hast gut, dann schauen wir.
00:40:05: Im Sommer ist noch nicht viel geplant.
00:40:09: Ich
00:40:10: habe mal Zeit für eine Ausbildung.
00:40:15: Aber es wird arbeiten.
00:40:16: Ich würde schon gerne in Richtung mehr Moderationen gehen, damit ich dort weiter daran arbeite und auch Unterstützung habe.
00:40:26: Das ist sicher ein Ziel für den Sommer, dass ich dort wieder ansetzen kann und vielleicht nicht geschwinteren Schritt noch machen kann.
00:40:34: Und sonst werde ich jetzt einteilen, ob aktuell ISOK-WM, der Nacherfußball WM Skifahren gibt es Projekte, die man wahrscheinlich wieder senden darf und realisieren, wo ich mitwirken darf.
00:40:48: Also es läuft auch im Sommer genug.
00:40:49: Ich
00:40:50: sehe ... Ergütz ist nur nicht geschürzt!
00:40:53: Nein!
00:40:54: Das ist nicht zu kühl!
00:40:55: Das Licht
00:40:55: in den Augen ist immer noch gross!
00:40:57: Nein, ich bin fertig mit meinem Set-Liebe Fabiana.
00:41:00: Und jetzt wie jeder Gast oder Gästein.
00:41:02: darf Fabiana mir noch zwei Fragen stellen?
00:41:06: Ja also erstens weil ich natürlich wüsste... wie du die Paralympics erlebt hast und was so vielleicht der eine oder andere Moment sind, wo dir bleiben.
00:41:20: Ich hatte das
00:41:20: Gefühl für mich persönlich, dass in dieser Paragrafrein von meinem Output und meiner Qualität die beste Serie war.
00:41:33: Und ich konnte bis jetzt leistet und alles gestummen.
00:41:37: Von den Senderlängen, von meiner Energie und von meiner Erfahrung.
00:41:43: Ich wusste auch, dass ich mich einlassen kann.
00:41:45: Es war nicht mehr als drei Stunden.
00:41:49: Als Moderationsspieler mit dem Olivier-Suppe war es auch langsam geweckt.
00:41:53: Ich weiss, was meine Stärken sind ... Er weiss!
00:41:57: Was meine Stärke ist... Es ist auch von den Sportlern gut abgeliefert worden, das hilft uns als Sendung.
00:42:07: Wir konnten aber auch etwas breit mit deiner Sendung gehen.
00:42:12: Für mich persönlich waren diese Folgen die besten, einfach vom Gesamtkonstrukt.
00:42:21: Das hat mir am meisten Freude gemacht, auch so zu sehen.
00:42:24: Wenn man sich selber in einem Prozess kommt, ist es wie eine Ahnung und sieht, dass etwas ging.
00:42:32: Dass das, was mich eingesteckt hat, auch ein Output generiert war.
00:42:38: Das, was man sich mal wie vorgenommen hat, einen so griffbereiten Nöchen bringt.
00:42:45: Man strampelt sich ab und man sieht kein ... Erfährung oder kein Gewinn draus.
00:42:51: Und das habe ich in dieser Serie extrem gefunden, dass ich gewusst habe was kann ich jetzt?
00:42:59: Wo könnte ich mich jetzt noch etwas püschen?
00:43:02: Das hat mir recht gefallen!
00:43:05: Das ist so.
00:43:07: und natürlich mit den Medaillen vom Ski und dem Snowboard eben... Das ist auch cool und auch zu bemerken.
00:43:15: Para-Atleten sind auch Atleten und sie werden immer besser professioneller.
00:43:21: Und auch von der Gesellschaft, auch so angesehen.
00:43:26: Der Paragraf per se langsamer Markenwert war natürlich auch schön.
00:43:32: Mit der medialen Aufmerksamkeit habe ich immer noch meine Grenze.
00:43:38: Aber manchmal leere ich mehr und manchmal wieder auch ... Das gemerkt, dass ich auch eine Projektionsfläche bin.
00:43:47: Wenn du ein Moderator bist, dann wird dich die Kinder interpretieren, die nichts mit dir zu tun haben.
00:43:54: Aber du bist einfach eine Projektionfläche.
00:43:57: Das merkst du auch schnell?
00:43:59: Die einen finden dich mega cool und die anderen finden dich sehr scheisse.
00:44:03: In dieser Spannbreite gibt es alles.
00:44:07: Das
00:44:07: hast du immer.
00:44:08: Ja.
00:44:08: Und dann musst du ... deine Authentizität zu finden.
00:44:12: Wenn du an einem Ecken wirst, gefällst du am anderen hin und dann fährst du auf eine Verbügelung.
00:44:19: Und da habe ich nicht noch eine gute Rumpfmuskulatur.
00:44:22: Wie du kommst mir rückenweben.
00:44:24: Darum bleibe ich einfach umverbrochen.
00:44:26: Du weißt doch gar nicht wie meine Rumpfe... Ja!
00:44:28: Also wenn ich mich nicht sehe, bin ich wenig gewesen.
00:44:32: Aber einfach so... Dann habe ich gemerkt, wenn ich möchte verbügen, dann komm ich rücken weben.
00:44:38: Ich will in zwei, drei Wochen die Physiotherapie verhärtigen.
00:44:45: Und ich versuche es mir zu lösen.
00:44:50: Wenn du in die Medikale und v.a.
00:44:53: ausgesichtet bist, hast du einfach eine mediale Zwillinge, die freiläuft ...
00:44:59: Das ist so!
00:45:00: ... und
00:45:00: du gar nicht den Fühlkampf anpassen
00:45:04: kannst.
00:45:04: Ja, ich glaube schon in der Moderation ist das ... Geschmackssache.
00:45:07: Ich glaube, man muss unterscheiden was der Inhalt angeht.
00:45:10: Inhaltlich muss es stimmen oder da könnte Fehler passieren und die werden dann schnell kritisiert.
00:45:15: Das ist part of the game.
00:45:19: aber was auch das Stil anbelangt und gewisse Persönlichkeiten
00:45:23: usw.,
00:45:23: das ist eine Geschmacksache.
00:45:25: also hier finde ich glaube nie dass es nicht schwarz aufweist das ist jetzt richtig und das falsch.
00:45:31: Also da gibt es riesen Unterschiede und das ist auch gut.
00:45:34: Da wirst du immer Leute haben, die es gut finden und Leute, die vielleicht nicht so sympathisch sind.
00:45:40: Man muss sagen, dass sich der letzte Quatsch findet.
00:45:43: Das finde ich auch immer wieder gut!
00:45:46: Natürlich, viele schreiben es her, aber ich finde es manchmal noch lustig, das Aftetime dann auch wieder, wenn man mal eine Körschwiste findet... Zu allen Dingen, die einem zujubelig sind.
00:46:00: Manchmal braucht man auch was ausschbecken oder wieder Ausgleichen.
00:46:03: Aber was ich auch gelernt habe ist mit den Fällen umzugehen.
00:46:07: Denn wenn du jeden Tag eine Live-Sendung machst, dann musst du mit der Fälle lernen können, weil es unweigerlich ist, dass du fällst.
00:46:19: Wenn du dreilangst ... und produziert schon Fälle.
00:46:22: Und dann kommt es immer darauf an, wie gehst du mit den Fällen rum?
00:46:26: Weil meistens merken die Zuschauer ihnen gar nicht, ob sie Fälle machen.
00:46:31: Aber wenn du natürlich zusammen mit dem Fälle zu kämpfen hast, dann merkt ihr dann irgendwann das Publikum und darum habe ich einfach gemerkt, also ich kann gar nicht immer ... zu Tode betrieben sein, sondern es ist kompetitiv.
00:46:47: Dann machst du halt die nächste Moderation besser.
00:46:49: Du hast gar nicht die Zeit!
00:46:50: Das ist ein spannender Punkt und das Gell feller und live ist noch schwierig als Perfektionist.
00:46:56: Da muss man schon zurückstehen.
00:46:59: Da musst du eine gewisse Relaxität bekommen.
00:47:03: Flexibilität und ja... Vor
00:47:05: allem auch im Sport mit so viel Nehmen, so viel Zeit, so viele Sportarten und das ist Schlag auf Schlag.
00:47:12: Manchmal ist es auch bei unserer Sendung, dann gibt's vielleicht noch Verschiebungen rein.
00:47:18: Zeitlich und dies und das... Du musst so viel auch mittragen vom Team!
00:47:24: Und weil es ein Teamsport ist, ist meistens natürlich nur die Moderation schuld, aber dann ist ein Einspielen falsch und dann bist du halt auch das Moderator der muss ihr verkaufen, wo du gar nicht dafür kannst.
00:47:39: Aber das dreist dann einfach mit.
00:47:42: Aber Zuschauerinnen sind halt nur dich.
00:47:46: Das ist dann halt der Part of the Game.
00:47:49: Das macht ja immer wieder Spaß!
00:47:52: Ja, es ist auch dieser Live-Moment, das hat seinen Reiz.
00:47:55: Oder das habe ich auch gemerkt... Es ist noch ein lustiger Vergleich für mich so den Livemomenten, wo du weisst, dass ich nicht verhauen darf.
00:48:02: Du hast einfach mehr Spannung drauf aber lustigerweise funktionierst auch.
00:48:08: Dann oder ich zumindest und das ist so das Gefühl des Kribbeln, des Live die noch am nächsten Herr kommt zu dem Gefühl, den ich bei der Wettkampf habe.
00:48:16: Absolut
00:48:17: und das ist cool!
00:48:19: Das war auch mich wundervoll.
00:48:20: Du warst jemand, der kurz bevor ... Ich hatte diese Momente kurz vor einem Weckkampf oder Live-Gest wie Pest.
00:48:30: Ich wollte immer loslegen und nicht erst einen Ventil in der Regie abzuhalten.
00:48:36: Und dann noch eine Minute, zwei Minuten ... Ich will jetzt.
00:48:42: Es ist ein Fascher auf den Blecken und ich bin nie gut in Proben.
00:48:47: Ich bin immer einer, der gerne scharf ist.
00:48:51: Und dann passiert es einfach wieder in der Probe wenn du etwas ... Also ich verstehe schon den Sinn von Proben aber wenn du ein paar Mal übst.
00:49:00: Live ist immer anders.
00:49:01: Ja
00:49:02: also auch!
00:49:03: Du fährst nachher.
00:49:04: vergleichen wie hast du das vorher gemacht?
00:49:06: Wie hast du es danach gemacht oder... Habe ich das nicht schon mal gesagt?
00:49:11: Und so, und daran lieben wir uns roter Ländchen leuchtet.
00:49:15: Ich weiss, er schlug in etwa fünfzehntausend Menschen zu mir.
00:49:18: Dann war es jetzt interessant!
00:49:20: Ich denke kribbelt's.
00:49:22: Darum... Ist
00:49:22: das was du ausmachtest?
00:49:23: Darum bleibt bei uns gleich immer in der Ecke und ich danke dir recht herzlich für den Podcast.
00:49:29: Du hast sie überlebt, stell dich vor.
00:49:31: Wir haben fast eine Stunde gerede.
00:49:34: Fast eine Stunde.
00:49:35: Aber nein, jetzt können wir mal ein Potskass mit dir aufnehmen und Fragen stellen.
00:49:41: Darf ich?
00:49:42: Bist
00:49:42: du sicher?
00:49:43: Du hast vorher noch den Parasport angesprochen.
00:49:46: Und mich hat dich interessiert... Wo hast du das Gefühl, dass man in der Schweiz auch vergleichen kann mit anderen Ländern, mit der Professionalisierung von Strukturen, damit man das überhaupt auf dem Niveau professionell betreiben
00:50:01: kann?
00:50:01: Oh, eine sehr interessante Frage.
00:50:05: Ich glaube die Visibilität, dass man es immer mehr sieht und auch, dass sich gewisse Sportlerinnen das Label wie Profi-Sport gibt und auch dem nacheifert und erreichend wird es immer besser.
00:50:22: Und ich denke, es gibt viele SportlerInnen dass er erreicht hat, wo auch das Gesicht ist.
00:50:32: Und ich denke in der Schweiz läuft sicher schon besser als vor zehn bis fünfzehn Jahren und es könnte aber sicher noch besser gehen.
00:50:43: also im Vergleich kommt immer ein wenig darauf an wenn man auf Afrika schaut, ist es auch wieder etwas schwieriger.
00:50:51: Wenn man auf Amerika schaut je nach politischer Ausgangslacht, können sie einfacher oder schlechter sein?
00:50:59: Ich glaube wir sind wie alle ein gutes Mittelmaß aber natürlich... noch nirgendwo wie andere Sportarten.
00:51:11: Aber das siehst du vielleicht auch im Langlauf, wenn es um die Fußball ist oder so vergleichbar ist.
00:51:19: Es ist halt gleich eine Nische- und Parasport, aber es ist einiges gelangen ... Sie werden ja professionell auch im Auftreten machen Ihres eigenen Businesses wie professionell, das merke ich schon auch.
00:51:38: Die jungen Sportlerinnen haben ein ganz anderes Ziel als andere Ausgangslagen.
00:51:45: Da hat sicher auch SRF mit MIM Format oder allgemein ... In dieser Form hat sich er auch geholfen.
00:51:57: Dass man es sieht, dass man mehr Geschichten erzählen kann.
00:52:04: Wenn ich jetzt den letzten Podcast veröffentlicht habe, ist mit Aaron Farnei ... Aber er sagt auch, er müsse jedes Jahr wieder Sponsoren suchen.
00:52:16: Das spricht immer noch so.
00:52:18: Er macht das mit Freude und sei Teil des Spiels.
00:52:23: Ja.
00:52:26: Hat das deine Frage irgendwo beantwortet?
00:52:29: Absolut!
00:52:30: Wir müssen noch, aber es ist sicher schon einiges zu gehen.
00:52:33: Ja, ja, spannend.
00:52:35: Nein, ich danke dir recht herzlich.
00:52:38: Danke dir vielmals.
00:52:38: Es war ein sehr
00:52:39: schönes Gespräch, Fabianne.
00:52:41: Ich habe mich gefreut, vielen Dank, dass ihr hier seid.