Anstatt die Welt voller Barrieren zu sehen, fragen wir uns, wo kämen wir hin, wenn wir einfach darauf losgingen? Im Dialog mit Menschen, wollen wir diese Mauern überwinden.
00:00:00: Hallo zusammen zum neuen Format Zug Inklusiv, wo ich ein Podcastreihe mache zum Zugerwahlkampf mit den Parteien vom Kantonsrat.
00:00:10: Heute in der ersten Folge sitzt mir Wiserwein ...
00:00:13: ... der Lucian Francini, Präsident von der Alternative Die Grünen – Kantonzug.
00:00:18: Herr Francini!
00:00:20: Wie wichtig oder wie gewichtet Sie das Thema Inklusion als Partei und für dich persönlich?
00:00:29: Ja, also vielleicht kann ich zuerst mal sagen.
00:00:31: Es hat mich sehr gefreut diese Anfrage zu diesem Thema, dass es auch eines der Themen wird sein oder eine Sette sein, die sich in dem Wahlkampf bei den gesamten Neurungswahlen vom vierten Oktober dieses Jahres drehen soll, weil ich finde das ist eines der zentralsten Themen unserer Gesellschaft und im Moment auch.
00:00:51: zu wenig Gewicht bekommt.
00:00:53: Ich bin selber auch noch mal ein bisschen in meine Archiv gegangen und habe gemerkt, dass einer meiner allerersten Vorstöße im Kantonsrat – ich bin seit September des Jahrtausends im Parlament die Stadtzug vertreten darf – auch um das Thema gegangen ist und zwar für ein Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderung.
00:01:11: Das kam dann leider nicht durch damals aber es gab immerhin einen Gegenvorschlag und dank dem Vorstoß von damals hat der Kanton zugedrückt.
00:01:21: einen beauftragten Person für eine Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
00:01:25: Das ist etwas, das schon einmal ein erstes wichtiger Schritt ist.
00:01:30: Man muss aber feststellen und da können wir dann sicher auch noch dazu später in der Gespräch.
00:01:34: Gleichstellig für Menschen mit Behinderung sind wir noch nirgends.
00:01:38: Der Kanton Zug ist noch zu wenig weit.
00:01:39: Die Schweiz ist noch zwenig weit.
00:01:41: Und natürlich auch ganz viele andere Länder auf dieser Welt, wo das Grundrecht, was eigentlich ein Menscherecht ist, leider nicht wirklich verwirklicht wird.
00:01:50: Herr Franzini, Sie sind einer der ersten Vorstöße.
00:01:56: Sie gibt es auch bei der Exit zum Kantonalen Behindertagssetz.
00:02:02: Warum haben Sie den Vorstoßen so gemacht und die Emotionen so eingereicht?
00:02:07: Also erstes oder...?
00:02:09: Genau das war etwas, was wir vor einigen Jahren positiv aufgefallen haben, dass im Kanton Basel statt... Gesetzes gibt.
00:02:18: Und das andere ist aber auch, glaube ich, ein persönlicher Erlebnis im Alltag zu merken wenn man mit Menschen mit Beiträchtigungen auch Kontakt hat zum Merken dass dort einfach die Gleichstellung oder Teilhabe der Gesellschaft nicht vollgegangen ist.
00:02:32: Menschen mit Beiträchtigung können nicht gleich wie ich, das beispielsweise kann am Arbeitsmarkt teilnehmen sie können nicht gleichzeitig reisen beispielsweise mit dem öffentlichen Verkehr und sie haben auch nicht die gleichen politischen Rechte.
00:02:46: Das ist etwas, was mir zu mindestens im Kanton Zug hat.
00:02:49: Bald werde ich korrigieren, weil die Volksabstimmung glücklicherweise positiv ausgefallen ist und Menschen mit Behinderung auch.
00:02:55: das Wahlrecht und das Stimmrecht werden tagkünftig.
00:02:58: Aber man merkt einfach in vielen Bereichen ist diese Gleichstellung noch nicht um.
00:03:02: Und an dem müssen wir arbeiten.
00:03:03: Ich finde es aber noch wichtig, dass wir die Inklusion von Menschen mit Behinderung nicht immer einfach etwas sehen, was wir geben oder was wir aus karikative Gründe irgendwie Sette machen, sondern wir profitieren das.
00:03:15: gesamte Gesellschaft davon.
00:03:16: Das ist durchaus egoistisch, wenn man sich für das einsetzt, weil Teams arbeiten besser, wenn sie diverser sind, weil ganz viele Menschen irgendeine Beiträchtigung haben und beispielsweise auch Menschen im Alter haben sehr ähnliche Themen wie das vielleicht Menschen mit der Beiträchtigung schon früher in dem Leben haben.
00:03:35: also es profitieren alle, wenn wir als Gesellschaft dort eben die richtigen Weichen stellen und alle ländlichen Teil haben.
00:03:41: Das klingt sehr gut, aber was mich für die Wunder nehmen würde.
00:03:46: Wenn ich jetzt auf eurer Homepage spiegel schaue von den Alternativen in die Grünen, habe ich gesehen, dass das Thema aufgeführt wird – SEMA-Inklusion!
00:03:59: Aber wenn ich bei euch mal veranstaltige, gehe ich an und schaute... Ich sehe kein Hinweis, wie barrierefrei oder inklusiv die Veranstaltung ist.
00:04:12: Und das merke ich aber schon, dass wir auch den anderen Linkenpartei inhaltlich sind und vor allem auch die linken Parteien mir
00:04:22: immer recht
00:04:23: geben.
00:04:23: als Menschen mit Behinderung habe ich gemerkt bei der Umsetzung selber als Partei Wünschte ich mir manchmal, dass sie intellektuell auf die Strasse prägen.
00:04:36: Darum frage, wie inklusiv sind eure Veranstaltungen?
00:04:41: eine sehr gute und wichtige Frage.
00:04:43: Und sicher auch etwas, das wir noch Verbesserungspotenzial haben.
00:04:46: Grundsätzlich sind alle unsere Veranstaltungen barrierefrei.
00:04:50: Wir führen sie in den städtischen Räumlichkeiten durch oder in anderen Gemeinsräumlichkeiten durch, die jetzt in den letzten Jahren zum Glück Schritt für Schritt barrierenfrei geworden sind.
00:04:59: Es gibt dort sicher noch Verbesserungen aber versuchen dort immer zu garantieren, dass beispielsweise uns Menschen mit Rollstuhl auch an unseren Parteien veranstaltet werden können.
00:05:09: Das ist wichtig!
00:05:10: ob das Parteileben allen wirklich offensteht.
00:05:13: Aber es ist ein wichtiger Hinweis und da haben wir sicher noch Verbesserungspotenzial, dass beispielsweise der Hinweis auf der Webseite nicht gemacht ist was mir sicher auch noch besser machen möchte in einfacher Sprache unsere Kommunikation als Partei zur Verfügung stellen.
00:05:28: Als grüne Schweiz haben wir beispielsweise unser Parteiprogramm in einfacher Sprach aber im Kantonal gibt's das noch nicht, dann gibt es sicher noch viel Verbesserungspotenzial die ich sehr ernst nehme.
00:05:39: Und wie geht es Herrn Franzini?
00:05:41: Oder hat er eine Alternative von den Grünen, wenn sie jetzt so einen Strandbad gehören und die Lesenbriefe der Manuela Lehmann oder auch von mir lesen.
00:05:52: Und das findest ich mir dann
00:05:54: manchmal
00:05:55: auch von der Politik.
00:05:58: Das Thema ist ja auch wichtig, dass ein bisschen Support aus der Politik kommt.
00:06:05: In der Gesellschaft oder auch in den Medien als Troublemaker sind, sondern ich wünsche mir hier auch ein bisschen mehr Support.
00:06:17: Aber jetzt frage ich Sie, wie es Ihnen ging, wo das so diskutiert worden ist?
00:06:24: Ich habe mich zuerst Champaar aufgeregt und das ist aber ein Beispiel dafür, wieso mir eben die Gleichstellung für Menschen mit Behinderung noch nicht... noch nicht umgesetzt haben oder wieso wir eben noch nicht so weit sind, wie wir das teilweise vielleicht glauben.
00:06:38: Es gibt ja die UNO BRK also der UNO Behinderte-Rechtskonvention wo die Schweiz in den Jahren ratifiziert hat und wir müssen sie umsetzen bis auf die Kantonal- und städtische Ebene.
00:06:47: Und ein fertiger Alltagspiespiel zeigt sich, dass wir es einfach noch nicht geschafft haben.
00:06:51: Man hätte das eigentlich im Planungsprozess viel inklusiver ansehen müssen mit direkt betroffenen Personen.
00:06:58: Funktioniert das wirklich?
00:06:59: Dass man jetzt auch dem Strandbad mit dem Rollstuhl vom Eingang bis zum Wasser... oder vielleicht auch nicht.
00:07:06: Ein anderes Beispiel, das ja sehr häufig diskutiert worden ist sind unsere neuen Doppelstockinterregionen, die wir zuerst komplett vergessen haben wie Menschen mit Behinderung kommen sollen oder aufs WC gehen.
00:07:16: Da mussten wir noch einmal komplett neu planen.
00:07:18: Auch dieser zeigt sich wenn Teams inklusiver sind und Menschen mit Behindernung nicht nur einfach angehört werden sondern direkt im Planungsprozess, beispielsweise involviert sind dann könnte so etwas nicht passieren.
00:07:31: Und für mich ist es ein Beispiel mein Vorstoß für ein Kanton-Ausbehindertegleichstellungsgesetz, aber sehr wichtig und richtig gewesen wäre.
00:07:37: Weil das dann verwaltigt Behördenzwungen hätte, die Inklusion wirklich in jedem Themenbereich der Gesellschaft durchzudenken und wirklich anzuschauen – und das ist im Moment noch nicht der Fall!
00:07:49: Ich kann jetzt nur hoffen, dass dieses Beispiel die Leute wieder einmal wachrüttern und aufzeigen, hey wir müssen das anders planen.
00:07:56: Sie haben es angesprochen mit Ihrer Emotion oder Ihrem Vorstoßen.
00:08:02: Wie erleben Sie es jetzt?
00:08:03: Sie sind seit dem Zwanzig im Kantonsrat, wenn sie um das Thema Inklusion oder Binderung gehen.
00:08:10: Wie nehmen Sie diese Debatten wahr?
00:08:13: Es ist leider immer noch zu fest ein nischen Thema.
00:08:17: Ich habe das Gefühl, dass vieles passiert.
00:08:20: Gerade auch das LBBG, also wir haben ein Gesetz revidiert.
00:08:25: Auch eine Art Rahmengesetz für die Leistungen der Menschen mit Behinderung im Kanton Zug vor ein paar Jahren.
00:08:30: Im Dreiundzwanzig war es.
00:08:32: Der ganze Prozess hat viele auch etwas Zwungen in der Zuggerpolitik sich mit dem Thema auseinandersetzen.
00:08:39: Das ist positiv und ich glaube, viele haben auch einen Realisationsprozess eingesetzt.
00:08:45: Was braucht es denn eigentlich?
00:08:46: Dass die Vorstellung von Menschen mit Behinderung, sie leben in einem Heim und die dann in einer Werkstatt arbeiten, dass das völlig überholt ist, dass dies diskriminierend ist und dass man da grundsätzlich Inklusion anders denken muss.
00:09:00: Ich habe das Gefühl bei der einen oder anderen, dass dort ein Füffi runtergeht aber gleichzeitig ist es einfach so, dass dieses Thema zu wenig präsent ist.
00:09:08: Wir sprechen lieber fünfmal pro Jahr über die Steuerpolitik.
00:09:12: Wir reden über ganz andere Themen, welche dann vielleicht manchmal auch nicht so hoch an der Lebensrealität sind.
00:09:18: Ein Durufreggerwiss von uns im Kantonsrat ist das Handelsregister- und Konkursamt, weil dort Wartenfristen so lang sind zum neue Firmagründen.
00:09:26: Das ist jetzt etwas, was die meisten Zuckerinnen und Zuckern im Alltag nicht so brauchen.
00:09:30: Aber ob es eben ein SWC barrierefrei ist oder so – das ist doch etwas viel näheres, das ich finde, müsste eine höhere Priorität haben.
00:09:38: Danke!
00:09:39: Ein grosses Thema, das immer auch in Klinkonkurrenz steht und da nehme ich wundert was die Haltung von Ihrem Partei ist Thema Denkmalschutz vs.
00:09:50: Barrierefreiheit.
00:09:51: oder weil Barrierenfreiheit wieder oft
00:09:54: ausgehebbelt
00:09:54: durch den Denkmal-Schutz wird, sind sie sich oder ein Parteipositionieren?
00:10:00: Also das ist sicher ein Thema, der sich nicht mit einem oder mehrer Setzen so einfach auflösen lässt.
00:10:08: Genau!
00:10:08: Das ist ein Grund für den Spruch, wo unterschiedliche Interessen voneinander prallen.
00:10:14: Ich persönlich... Ich glaube, wir als Partei gewichten sowohl die Inklusion wie auch der Denkmalschutz hoch.
00:10:20: Aber ich glaube das Gebäude für Menschen zugänglich sind und dass Gebäuden unserer Gesellschaft etwas nützen, dass sie aber auch allen etwas nützen, doch nicht nur den Menschen, die jetzt glücklicherweise einfach einen Stecken rauflaufen können.
00:10:34: Und ich glaube, das ist eigentlich in der Priorisierung höheres Gewicht.
00:10:37: Und es ist klar man wird nicht können jedes Mittelalterhaus komplett barrierefrei bauen oder ich glaube gewisse denkmalschützerische Sachen komplett verschwinden, aber einen gewissen Pragmatismus in dieser Frage finde ich wichtig.
00:10:52: Wir haben diesen Pragmatismas auch in anderen Bereichen, beispielsweise bei der Energiewende, dass man eben auch so ältere Häuser mit Solarpanels und so weiter gibt es teilweise auch Kompromiss, teilweise auch nicht – also mindestens särtige Überlegungen muss man machen.
00:11:09: Und wir plädieren dort sicher für den gewissen was das Thema betrifft.
00:11:17: Es geht ja immer auch ein bisschen um Begegnung in diesem Thema, weil nur durch die Begegnung kommt mein Dialog, dann machen wir eine Zeit vor, also mache ich die Format zu reinigen?
00:11:27: Eine grosse Begegenung, so wie schon Bildung oder Schulthema, integrative Schulansatz, wie steht dort Ihre Partei?
00:11:38: Wir sind ein Befürworter des integrativen Schulansatzes.
00:11:41: Das ist leider in den letzten Jahren ein bisschen in Verruf gekommen und der Grund ist, wenn wir ganz ehrlich sind, dass man integrative Schulen eigentlich als Sparmassnahmen missbraucht hat.
00:11:52: Man hatte das Gefühl gehabt, dass alle Menschen mit besonderem Bedürfnis in die gleiche Klasse gehen.
00:11:57: können wir Geld sparen, weil man dann die Sonderschulen nicht braucht?
00:12:01: aber das ist die falsche Grundüberlegung.
00:12:04: Wir profitieren als Gesamtgesellschaft von dem integrativen Ansatz, aber wir müssen entsprechend unterstützend Personal haben.
00:12:11: Heilpädagoginnen und so weiter, die in särtigen Klassen begleiten.
00:12:15: Und dort im Alltag merken wir das einfach, dass dort zu wenig so ein Unterstützendes Personal herum ist – ich kenne es selber, weil meine Eltern beispielsweise ins Lehrer sind und das an mich erzählt haben.
00:12:25: Und da müsste man einfach genügend Personal zur Verfügung gehen, nur kleine Klasse.
00:12:31: Das ist ein anderes Problem im Kantonzug.
00:12:33: Wir haben mit den Sparmaßnahmen eigentlich unsere Klassen vergrößert, vor etwas über zehn Jahren und obwohl jetzt die finanzielle Situation deutlich besser ist, wird man sich dagegen die Klasse wieder an einem vorhergehendsten Niveau anzupassen.
00:12:46: Also kurz zusammengefasst, integrative Schule ist das richtige Konzept, die richtige Idee.
00:12:51: Wir halten daran fest und wären uns auch dagegen, dass wir das jetzt einfach schlechtreden, weil es profitieren alle Kinder davon.
00:12:58: Die Mit- und die Ohnebehinderung Wenn man die Diversität zusammenlebt, kann man sich gegenseitig unterstützen.
00:13:04: Man lernt unterschiedliche Perspektive kennen und das ist eine grosse Bereicherung für unsere Gesellschaft, die wir auch weiter fördern
00:13:12: wollen.
00:13:14: gewisse Lehrerinnen und so sagen, wir kommen in den Anschlag mit so vielen Kindern.
00:13:20: Und dann auch noch mit einem Kind mit Behinderung.
00:13:24: Das muss mir ernst nehmen!
00:13:26: Ich bin auch immer ein wenig überlegt, wie könnte man das machen?
00:13:28: Ich möchte zuerst Ihren Vorschlag hören bevor ich meinen Teilen
00:13:36: zersiert.
00:13:36: Genau, ich glaube es ist wirklich das, was ich vorhin gesagt habe.
00:13:39: Es braucht kleinere Klassen und mehr Fachpersonen,
00:13:42: d.h.,
00:13:42: dass zusätzlich zu einer Lehrperson eine Klassennassistentzumme ist bis plus weiss und dass ein Heilpädagoginnen und Heilpädagogen hat in einer Klasse.
00:13:52: Wenn diese Ressourcen umgekommen sind... sind die Lehrpersonen entlastet.
00:13:56: Ich verstehe aber wirklich, dass es im Moment zu viel ist.
00:13:59: Es gibt immer mehr Ansprüche und da geht's ja gar nicht nur darum, dass Menschen mehr Behinderung haben.
00:14:03: Generell haben Kinder andere Ansprüchen.
00:14:06: Es gab auch beispielsweise zunehmende Anzahl von Kindern mit einer Aufmerksamkeitsdefizit usw.
00:14:13: Das ist eine Form der Beeinträchtigung.
00:14:15: Und um all diesen Ansprüch gerecht zu werden, ist es wirklich im aktuellen Setting eine grosse Herausforderung Lehrpersonen, die das im Alltag meistert.
00:14:25: Ich wünschte mir oder es wird ja immer gesagt separation Integration ich wünsche mir dass wir die zwei System zusammenleiten wollen weil wo sind die gute Fachpersonal?
00:14:39: Eine Heilpädagogin, eine Heilpädagogin sind meistens die Sondersettings.
00:14:44: Und wenn man das zusammenlegen würde, könnte man vielleicht auch fachspezifisch aus Niveau dementsprechend anpassen.
00:14:52: Aber wir haben Berührungspunkte und ich glaube was schwierig ist, ist immer noch parallel aufrecht gehalten bei den Systemen.
00:15:01: Darum wünschte ich mir, dass wir einen Schulreformmüll machen.
00:15:08: um das zusammenzulegen, um auch die Ressourcen gut verteilen zu können.
00:15:14: Was tut das mit Ihnen, wenn Sie die Idee anzuschöpfen?
00:15:17: Ja also wir sind ja im Moment immer noch in der Umsetzung vom Lehrplan R-Twenty.
00:15:21: Also wir hatten gerade eine grosse Reform.
00:15:24: Ich finde aber die Grundidee richtig oder?
00:15:26: Das halt ... Wir vielleicht nicht ganz... konsequent traut hat, die integrative Schule wirklich zu leben.
00:15:33: Aber es gibt noch Sonderschulen.
00:15:36: Ich persönlich muss ehrlich sagen ich bin jetzt zu wenigen.
00:15:38: Fachpersonen.
00:15:39: so können beurteilen, braucht diese Schulen noch oder nicht?
00:15:42: Oder in welcher Form?
00:15:43: Es gibt ja natürlich schon sehr schwere Formen von Sachen oder Beiträchtigungen was für unmöglich ist dass wir in eine normale Klasse gehen.
00:15:50: Das geht aber auch einfach ausreden weil man sich eben nicht will mit dieser Herausforderung stellen.
00:15:56: Ich glaube aber der Grundgedanke ist genau richtig und das sind wir uns sicher einig das integrative Modell, wenn es richtig gemacht wird.
00:16:02: Das ist eine grosse Bereicherung und das müssen wir weiter fördern.
00:16:05: Das LBBG, das wir auch schon angesprochen haben, zeigt ja auch mehr auf den selben Entscheidenden, wo man lebt.
00:16:13: Und dann denke ich immer, wenn ich so schaue, die Wohnungspreise im Kanton Zug, also auch wenn ich vielleicht selbstständig wohne... Mit Ihrem E-Fahrer kann ich mir die Mieten gar nicht leisten.
00:16:29: Wie gesagt, Ihre Partei hat zum Thema Behinderung und Wohnungsraum.
00:16:36: Das ist natürlich schon so!
00:16:38: Wir können in einer anderen Halbzimmerwohnung gehen, wir brauchen vielleicht Anpassungen... Dann wird es ja automatisch teuer.
00:16:47: Wenn das noch oben draufkommt, wie die Wohnung extrem teuer, was auch dort in den Ansatz
00:16:53: ist?
00:16:53: Genau!
00:16:54: Die Wohnungs-Krise ist eine der grössten Herausforderungen im Kanton Zug.
00:17:00: Das zeigen auch Umfragen.
00:17:02: Das ist das, was die Bevölkerung wirklich schuht drückt und für Menschen mit... Beiträchtigung ist das natürlich nochmal eine besondere Herausforderung, weil man meistens dann auch noch eine tieferen Einkommenssituation hat.
00:17:13: Das ist so, wir hatten damals schon beim LBBG darauf eingewiesen, dass einerseits die Assistenzleistungen mit der Deckelung nicht werden, aber andererseits generell die Kosten oder die Unterstützung in den finanziellen Risiken nicht wird langen.
00:17:30: und Wir sind jetzt gerade dran, oder das wird der nächste Schritt sein.
00:17:34: Nachdem das LBBG bald zwei Jahre in Kraft ist, haben wir nachfragen, wie viele Menschen mit Beiträchtigung dank dem Gesetz wirklich ein Ambulanzsetting gewechselt haben können aus einem Heim rauszunehmen und selbstständig leben.
00:17:50: Wo sind die Herausforderungen?
00:17:51: Die Problematik war eine dieser grossen Herausforderungen.
00:17:54: Etwas anderes werden die Assistenzleistungen sein.
00:17:57: und dann, das ist das was uns der Regierungsrat auch immer versprochen hat und da werden wir sie beim Wort nehmen braucht es Anpassung dass das LBBG wirklich das haltet was versprochen hätte und nämlich Selbstbestimmung von Menschen mit Beiträchtigen im Inkant und Zug wirklich zu fördern.
00:18:13: Ein großes Thema ist natürlich auch Inklusion und Arbeit und dort sehe ich manchmal Ich würde mich mehr wünschen, dass Politik nicht wie ich mit Quoten kommt.
00:18:29: Aber wenn ich manchmal
00:18:30: höre
00:18:31: von der Arbeitgeber den Menschen mit Behinderung bringt die Leistung nicht und dann schaue ich manchmal um Fragen auch.
00:18:38: Ja wir sind in Traumabedingungen.
00:18:41: Sind denn auch Barrierefreien?
00:18:43: Haben ja das Rostegang ins WC.
00:18:45: Wie ist der Arbezweih?
00:18:47: Und ... Ich weiss jetzt nicht!
00:18:49: Sie sind auch Generalsekretär der grünen Schweiz.
00:18:54: Und wenn ich jetzt nur den Bahnhof zugehe, schaue ein Eregeniss an und sehe, was mir
00:18:59: der ganze
00:19:00: Kanton immer wieder sagt – ja das ist bunt, da können wir gar nicht viel machen!
00:19:07: Ich habe irgendwo in der Stadt zugehen, muss zur
00:19:11: Arbeit
00:19:12: und ich muss beim Schutzsängel aussteigen und muss noch eine Viertelstunde selber ruckeln.
00:19:19: fange ich schon mit einer Energieleistung an.
00:19:22: Vielleicht bin ich bei eighty-fünf, die meine Arbeitsgespende schlafen, drunken in einem Starbox mit ninety-fünft gestartet.
00:19:31: Wie könnte man in der Politik diese Rahmenbedingungen, die für alle zugänglich sein müssen?
00:19:38: Also auch Bahnhofzug und da nehme ich sie natürlich drin weil sie mit dem.
00:19:52: Das ist definitiv ein wichtiges Thema.
00:19:55: Ich beschäftige mich auch mit Inklusion auf nationaler Ebene, da sind die Herausforderungen mindestens so gross.
00:20:02: Ich glaube, fast neunzig Prozent vor allem eine Bushaltestelle in der Schweiz sind beispielsweise noch nicht barrierefrei.
00:20:09: Also wir sind dort wirklich noch nirgends und haben riesige Baustellen jetzt bewältigt im wörtlichen Sinn.
00:20:18: Wir müssen bushaltenstellen beispielsweise so umbauen dass Menschen mit Beiträchtigung selbstständig reisen können.
00:20:25: aber das ist bei Zug genau das Gleiche.
00:20:28: vielleicht noch kurz zu dem Arbeitsmarkt oder?
00:20:32: Ich glaube schon, dass es eine gewisse Verpflichtung der Wirtschaft braucht.
00:20:36: Dass Menschen mit Beiträchtigung im ersten Arbeitsmarkt Fussfassen können und das dann auch erkennt wird was für eine Bereicherung ist.
00:20:43: Wir haben ein positives Beispiel aus meiner Sicht in Österreich.
00:20:47: Klar, die Rettere ist jetzt auch noch nicht alles einfach super toll.
00:20:51: Aber man hätte eigentlich eine Verpflichtung ab dem Zweifel mit den Mitarbeitenden einen Menschen mit Beiträchtigung einstellen können.
00:20:58: und wenn man das nicht kann oder nicht will dann zahlt man einen gewissen Betrag in den Fonds, wo wiederum eigentlich sehr tige Fördermassnahmen von der Inklusion finanzieren.
00:21:06: Da gibt es einen Bundestopf in Österreich, an dem verschiedene Massnahmen finanziert werden können.
00:21:11: Und ich glaube Größere Unternehmer können das und müssen es auch leisten, Menschen mit Beiträchtigungen in erster Arbeitsmärkte einfach einen Arbeitsstall zu geben.
00:21:21: Ich bin überzeugt, Teams profitieren davon.
00:21:23: Das gibt eine Bereicherung, neue Perspektiven.
00:21:26: Und würde mir so ein Modell auf nationaler Ebene wünschen, der Kanton könnte vielleicht dort mal Pionier werden im Zug.
00:21:34: Aber in diese Richtung müssen wir denken.
00:21:35: Weil es kann nicht oder es ist nicht Inklusion wenn Menschen ... Zwei oder dritte Arbeitsmärkte zwar eine Tagesbeschäftigung haben, aber sie haben im Alltag keinen Kontakt zu Menschen ohne Behinderung.
00:21:48: Sie sind nicht auch der gleiche Themen dran und dort ist Inklusion definitiv noch nicht verwirklicht.
00:21:53: Thema Bund wo sie ja auch tätig sind und kann tun wie läuft es dort?
00:22:00: Oder mein Lieblingshema der Bahnhoffzug?
00:22:03: Man muss sich das einfach vorstellen.
00:22:05: Das mache ich jetzt da auch sehr transparent.
00:22:08: wenn ich davon habe und ich wohne, wo es auf Zug geht, müsste ich für sicherungstechnisch die erste Stunde vor den A-Läuten, dass mich jemand von der SBB rauszuholen kann.
00:22:25: Ich könnte auch Chancen springen, aber dann passiert etwas, wenn ich kaffbar bin oder ... Und dann fahre ich meistens beim Schutzengel vor der Rüstung, meine Serventa.
00:22:37: Aber jetzt in der Roschauerzeit am Morgen und später nachmittags werde ich mich angefahren.
00:22:43: Dann sehe ich auch wieder, wie prioritär das Thema behindert ist, weil es klar ist, dass wir wieder vorausgehen dürfen.
00:22:52: Und wenn ich sage – und ich habe das auch in meiner Intro gesagt – der Bahnhof Zug sei ein Geschwürr kommt immer vom Kanton und sie sind Kanto-Unser.
00:23:02: Das ist bunt!
00:23:03: Und jetzt sind Sie ja noch auf dem Bundesheimen.
00:23:05: Wie könnte man dort
00:23:07: vielleicht ...
00:23:09: Kanton, mehr motivieren mit dem Bund zusammen zu arbeiten.
00:23:13: Das ist etwas, was ich nicht ... ... etwa sechs Minuten stumm vor der USA
00:23:17: leute!
00:23:17: Nein, das sind genau so ein Beispiel, wo man eben noch nicht sieht.
00:23:26: Die politischen Verhältnisse auf Bundesebene sind leider aus meiner Sicht nicht besser als im Kanton.
00:23:32: Wir haben eine rechtsbürgerliche Mehrheit und gerade auch beim ÖV gibt es im Moment Sparmassnahmen, die sehr umgesetzt werden.
00:23:38: Man will bei dem ÖV sparen, weil man das Gefühl hat, wir hätten Geld nicht.
00:23:43: Vor allem geht es darum, dass Gelten in die Aufrüstung stecken können.
00:23:46: Und wo mir als Grüne natürlich ganz klar findet der öffentliche Verkehr ist etwas von den Grünen.
00:23:53: in der Schweiz und dass selbst finanziert werden.
00:23:55: Die Inklusion leidet natürlich ebenfalls, wenn die ÖV zu wenig Finanzen hat, ist dort sicher ein Problem.
00:24:02: Es sind aber nicht nur die Finanze, sondern es ist auch eine effektiv verfehlende Wille – die Bürokratie, die dort sicher noch Verbesserungspotenzial braucht.
00:24:11: Ich glaube, man muss dort wirklich mit Lobbying sowohl bei der SBB als auch den Betreibern von dem Ganzen wieder in die Kanton Zugvorstellung werden.
00:24:22: Ich nehme das Thema auch gerne auf.
00:24:25: Das war mir so noch nicht bewusst, dass es auch bei der Zug-S-Pan nicht nur beim Interregion oder beim Fernverkehr so ein Problem ist und wir versuchen jetzt das Beste herauszuholen, weil aber es gibt die Lösungen, eine Leidnahme am Willen.
00:24:37: Ja, da bin ich.
00:24:38: einmal schauen ob hier etwas geht.
00:24:41: Jetzt sind wir kurz vor dem Wahlkampf.
00:24:45: Wir nehmen das im
00:24:46: Juli auf.
00:24:49: wie stark wird der Wahlkampf auch von den grünen Themen Inklusion mittragen oder was nimmt jetzt vielleicht aus diesem Gespräch mit?
00:25:00: Also es wird definitiv ein Thema sein und zwar... weil wir einen bunten, diversen Kanton Zug.
00:25:07: Das ist für das, was wir antreten und am vierten Oktober wenn gewählt werden.
00:25:11: Und dazu gehören Menschen mit Behinderung.
00:25:14: Wir haben ein Problem im Kanton, dass wir immer mehr Einheitsbrei werden.
00:25:20: Zugerinnen und Zuger werden aus dem Kanton verdrängt worden, weil sie sich die Mietin nicht leisten können.
00:25:26: Die Menschen mit Beiträchtigung haben den Platz in der Gesellschaft nicht, wo sie verdienen würden und wo es braucht.
00:25:32: Das nehmen wir mit.
00:25:33: Es wird im Wahlkampf ein wichtiges Thema sein, alle in den Kantonzug davon profitieren, wenn wir dort einen Schritt vorwärts kommen.
00:25:42: Was denken Sie jetzt beim Thema Inklusion im Wahlkampf?
00:25:46: Was könnte man da für ein Thema für das Thema Inklusion
00:25:51: bringen?
00:25:51: Also etwas ist sicher die Barrierefreiheit bei Bauten.
00:25:56: Also gerade jetzt ist es ein schlimmes Beispiel, wo sich sehr viel etwas Einfaches darunter können vorstellen.
00:26:04: Etwas anderes ist und bleibt aber der Arbeitsmarkt, das ich finde, eines der grössten Baustellen, was Inklusion betrifft.
00:26:12: Es gab im Mai einen Inklusionsbericht von Pro Infirmis, wenn ich mich nicht täuschen habe, die eigentlich aufgezeigt hat ... dass wir drei Baustellen haben, das sind die politischen Rechte.
00:26:24: Es ist der Arbeitsmarkt und es ist die Mobilität.
00:26:29: Und ganz konkret werden wir im Wahlkampf jetzt auch dafür antreten, dass bei jeglichem Bauprojekt die Inklusion viel mehr mitdenkt wird, dass man die Beratungsmaßnahmen von Fachstellen wirklich in Anspruch nimmt und dass das nicht mehr passiert, wie das etwa schon sein Debatte passiert ist.
00:26:48: Wie könnte man das auch machen oder die politischen Teile haben?
00:26:53: Was denken Sie, sie sind jetzt sechs Jahre Kantonsrat.
00:26:58: Würde ein Mensch mit einer Behinderung gut prästieren können, so eine Kantonsratsposten mit Behindern?
00:27:09: Ich glaube, wenn ein härtiger Mensch gewählt ist ... Dann gibt es die Möglichkeiten für Assistenzleistungen.
00:27:17: Das ist dann auch ein Beispiel, wo man beispielsweise auf nationaler Ebene sieht – mit Islam allein
00:27:22: bspw.,
00:27:23: bei dem der Assistenzeistung im Nationalrat hat.
00:27:25: Das hat man vorher im Zürcher Gemeinderat gesehen.
00:27:28: Ich glaube das grosse Problem oder wieso dass wir fast keine Menschen mit Beiträchtigung im Parlament haben und eigentlich diese Menschen nicht richtig repräsentiert werden, ist bis man überhaupt mal gewählt wird.
00:27:38: Die ganze Ochsen-Tour in unserem Schweizer Milizsystem muss sich Engagieren innerhalb von Parteien, man muss viel Vorarbeit leisten und überhaupt einmal gewählt werden können.
00:27:50: Auch nur den Wahlkampf ist eine riesige Arbeit, die natürlich Menschen mit Beiträchtigung schon mal einen Nachteil haben.
00:27:57: Ich glaube dort müssen wir ansetzen.
00:27:58: Und das ist natürlich eine Aufgabe, welche jede Partei auch hat.
00:28:01: Da nehme ich uns nicht aus.
00:28:02: Wir haben dort noch grosses Verbesserungspotenzial damit die Menschen mit der Beiträchtigung überhaupt einen Wahlschoss haben.
00:28:10: Wenn diese Personen einmal im Parlament sind, bin ich zuversichtlich dass man die Lösungen findet mit Assistenzleistung.
00:28:18: aber sie müssen erst mal gewählt werden und darum vielleicht auch den Aufruf wählen sie Menschen mit Beiträchtigungen im Herbst auch für das Zugerparlament, dass das wirklich divers ist und alle Stimmen irgendwie repräsentiert werden.
00:28:32: Dann schauen wir noch und dann wünsche ich Ihnen jetzt noch einen schönen Sommer, Herr Franzini.
00:28:37: Und ein ganz guter Wahlkampf!
00:28:39: Und euch danke fürs Zuhören!
00:28:42: Nächste Woche kommt eine neue Folge.
00:28:45: Ich habe bei dir Sorgen.
00:28:47: Tschüss zusammen!