Anstatt die Welt voller Barrieren zu sehen, fragen wir uns, wo kämen wir hin, wenn wir einfach darauf losgingen? Im Dialog mit Menschen, wollen wir diese Mauern überwinden.
00:00:00: Hallo
00:00:00: zusammen!
00:00:01: Ich habe eigentlich gedacht, die folgenden Zuge inklusiv ist vorbei.
00:00:08: Aber ich habe jetzt gleich noch jemanden, der sich bei mir gemeldet hat von einer Partei.
00:00:14: Wer sitzt mir heute?
00:00:16: Wie so wie?
00:00:18: Ich bin Froni, das Froni-Straub aus den CSP.
00:00:22: Wir sind sehr kleine Parteien aber trotzdem kantonal als eigenständige Partei registriert.
00:00:29: Darum habe ich mich dann beim Jan gemeldet und gesagt, eigentlich würde mir auch noch gerne ein Statement
00:00:36: abgeben.".
00:00:37: Und du hast so vorgesagt?
00:00:38: Ja, komm doch!
00:00:40: Was ist das noch öfters, dass CSP vergessen geht?
00:00:44: und warum?
00:00:45: Aber du stellst dich rein aber für was steht dann die CSP?
00:00:50: und v.a.
00:00:50: auch das Thema wie es in Gewicht in dir Inklusion?
00:00:56: Ja, es passiert schon jemandem, dass man uns vergisst.
00:00:59: Ich habe auch Verständnis dafür, weil wir in der Parlament zusammen mit den Alternativen politisieren.
00:01:08: Das heisst, wir haben eine Fraktionsgemeinschaft im Kantonsrat und im grossen Gemeinderat.
00:01:14: Nichtsdestotrotz sind wir aber als eigenständige Partei registriert.
00:01:18: Wir werden immer zu Vernehmlassungen eingeladen.
00:01:21: Das zeigt ja, dass der Kanton uns auf seiner Liste als Partei ... Und wir schauen auch darauf.
00:01:29: Wir sind natürlich in idealen Gemeinden aktiv, vor allem mit der Stadtzug aktiv.
00:01:34: Wir haben ja mal zwei Stadrätinnen und Stadräte gestellt.
00:01:40: Mittlerweile haben wir eine Kantonsräte mit mir und drei Mandatsträger im grossen Gemeinderat.
00:01:47: Ich denke nicht, dass wir jetzt wie ein GLP-National gross werden wachsen.
00:01:54: Aber wir sind doch in den Städten recht intensiver Stimmen.
00:02:00: Wir gehören immer wieder von uns mit den Initiativen erlanzieren und das Thema Inklusion, Integration, Inklusion ist für uns natürlich besonders wichtig weil an den Menschen orientiert.
00:02:21: Wir sind nicht eine typische Wirtschaftspartei, sondern für uns steht der Mensch im Zentrum.
00:02:28: Wir haben ja das Logan Fähre-Politik und da geht es auch um die Menschen alle Menschen gleich und fährt zu behandeln.
00:02:36: Und darum freut sich mich, dass ich heute hier sein
00:02:38: darf.
00:02:38: Frau Schraube Sie sind ja schon länger in der Politik und auch im Kantonsrat mit einem Unterbruch.
00:02:48: Wie hat sich denn das auch entwickelt, wenn sie jetzt so anschauen, ihre Karriere beim Thema Inklusion?
00:02:55: Und wie konnte man hier auch zu ESP einflussen?
00:03:03: Ja, das ist eine spannende Frage, die ich angefangen habe, im Jahr Ist das Thema Inklusion und Integration eigentlich noch nicht so auf den Traktandelisten gestanden?
00:03:16: Man hat ja dann, glaube ich, im Jahr zwei Tausend und vierzehnt Schweizer UNO-Konvention ratifiziert.
00:03:22: So langsam haben auch andere Kantöne etwas angefangen, das Thema auf die Agenda aufzunehmen.
00:03:31: Als ich jetzt wieder zurückkomme vor vier Jahren in Kantonserat muss ich sagen ... zu meinem Leid wissen, es ist härter geworden zu politisieren.
00:03:42: Obwohl wir ja jetzt Erfolge haben können feiern mit dem Stimm- und Wahlrecht oder was in Kraft ist für Menschen mit Beiträchtigungen?
00:03:53: Ja, und die LBBG kam natürlich auch zur Flügel.
00:03:57: Wie haben Sie da auch schon mietreden können?
00:04:01: Oder war das vor der Zeit?
00:04:04: oder kann man auf den Schnitt stellen, wo sie wieder zurückkommen
00:04:08: sind?
00:04:08: Ich war vorher ja Präsidentin der Gesundheitskommission, die das LBBG behandelt hat.
00:04:16: Als ich wieder zurückgeholt bin im Kantonsrat ist dieses Gesetz eigentlich so weit bereit gewesen, dass es den Kantonsrad können behandeln.
00:04:25: Also ich konnte dann im Kantonrat dieses Gesetz noch mitbehandeln.
00:04:30: Die ganzen Vorbereitungen sind aber in der letzten Legislatur passiert.
00:04:34: Aber das hat mich sehr gefreut, dass dieser Leuchtturm und wirklich den Paradigmerwechsel mit dem LBBG im Zug stattgefunden haben.
00:04:46: Und jetzt eben ... Die anderen Folgen waren vor dem Wahlkampf, wir sind jetzt im Wahlkamp.
00:04:52: Wenn Sie mit den Leuten mit Behinderung sprechen und die Leute auf das CSP suchen, was
00:04:59: drückt denn
00:05:00: die Menschen?
00:05:01: Wo sehen Sie vielleicht, was in der nächsten Legislatur könnte, müsste angehen ...
00:05:10: Ich glaube, ein sicheres Thema könnte weiter sein, das wir von Olympiaden haben.
00:05:18: Ich kann mitnehmen, ist die Inklusion auch im Sport.
00:05:23: Das ist jetzt in der Köpfe von den Leuten, die ich eine Idee habe.
00:05:29: Da hat man noch Potenzialen, die wir mehr machen können.
00:05:32: Es ist anders, wenn man die Weltlager anschaut über unsere Kanton- und Landesgrenzen in der Luft.
00:05:40: Wir müssen fest dafür kämpfen, dass unsere Demokratie insgesamt ... der Niedrückschritt erleidet.
00:05:49: Hier gehöre ich von den Menschen gewisse Ängste, dass es so Tendenzen zurückkommt und autoritäre Tendenze.
00:05:59: Und das wäre unglaublich schade, weil wir jetzt gerade in den letzten Jahren mit dem LBWG, mit dem Wahl- und Stimm- und Wahlrecht ganz tolle Erfolge haben können im Bereich der Inklusion erzielen.
00:06:10: Jetzt glaube ich, geht es darum in einzelnen Bereichen – Schulen, Sport ... weiter die Schritte zu machen.
00:06:19: und Erhaltung.
00:06:21: Und auch das Einbeziehen von selbst betroffenen Menschen, dass es ja im Sommer ein Riesenthema gegeben wird.
00:06:32: Thema Strampat, wie sich der CSP... aufstellen.
00:06:40: Thema Barrierenfreiheit, wie auch oft diskutieren.
00:06:44: Denkmalschutzversus, Barrierefreiheit.
00:06:47: was gewichtet CSP mehr?
00:06:52: Ich meine es ist gar keine Diskussion.
00:06:54: die Barriernfreiheit... Es ist ein Menschenrecht oder dass alle Inklusion das alle dürfen beteiligen sein.
00:07:02: Ich will das auch nicht gegeneinander auspülen, ich kann durchaus auch Verständnis für den Ereignis anliegen.
00:07:09: Das kann man aber doch nicht auf Kosten der Menschen, die einen Zugang brauchen, wenn sie haben und dürfen und es recht hat, ausspielen oder gewichten.
00:07:20: Und ich bin überzeugt, dass ist meine Haltung all diesen zwanzig Jahre, als ich schon in der Politik bin.
00:07:26: Wenn man zusammen an die Tisch sitzt ... Alle Beteiligten finden wir immer Lösungen.
00:07:33: Und der Konsens, oder?
00:07:34: Ja,
00:07:35: ja.
00:07:35: Sonst wird es schwierig und dann muss man die Lesen über diese Verschreibung.
00:07:40: Dann finde ich es manchmal schon auch etwas schwierig, wenn ich für Sachen einstehe und sage, ich möchte das vorwärts, dann sind mich oft zu viel ... Viele Politikerinnen, ich wirf das ihnen nicht vor.
00:07:55: Aber so die mühsamen und die ekeligen... Ich muss halt immer sagen, dass ich mich sehr nahe glaube.
00:08:03: Wenn man an mich denkt, dann wünschte ich mir wie manchmal ein bisschen mehr Support von der Politik und nicht nur wenn es um unsere Themen geht sondern dass man Inklusion breiter denken kann In der Arbeit, wenn es mit inklusiven Landsgemeinden ist auch etwas ging.
00:08:24: Aber auch sonst nicht immer den Kostenpunkt eigentlich als noch kein Thema nehmen.
00:08:32: Wie empfinden Sie da?
00:08:33: Wahrscheinlich hätte es vor zwanzig Jahren noch ein anderes Thema gekostet, aber sie sind schon atönt.
00:08:39: Aber wie sehen Sie das?
00:08:41: Können die Politik in der Partei auch noch mehr machen?
00:08:45: oder einfach weil ich ... nicht in dem Kuchen dabei, weil ich von draussen darauf schauen kann.
00:08:52: Vielleicht mache ich mich ein bisschen verlassen von der Porteein.
00:08:55: Das kann ich auch einen Anfall ziehen, weil gerade in den Parlamenten haben wir ja relativ wenig Menschen, die sich auch politisch zur Verfügung stellen.
00:09:07: Im Nationalen Parlament hat es mit dem Erlor, der Ente oder anderen aber sonst sind diese Menschen für uns nicht immer so sichtbarer und das ... Darum finde ich sehr toll, dass sie z.B.
00:09:22: mit dem Postcard das sichtbar machen.
00:09:27: Wenn ich jemand zu euch in die Partei eintreten will oder man sagt, er möchte seine Info-Veranstaltung gehen ... Ich habe mich auf der Homepage geschaut.
00:09:39: Wie kommen diese Personen an die Infos?
00:09:43: Dass sie sich eine einfache Veranstaltung haben.
00:09:47: Ist ihr überhaupt barrierefrei?
00:09:49: Wie geht die CSP von Leuten innen an?
00:09:53: Oder was passiert denn?
00:09:55: Ja, wir sind sehr ... Durch solche Sachen sind wir sehr niederschwellig.
00:10:00: in allen Bereichen.
00:10:01: Wir haben ein Bild, der über drei Jahre im Jahr, dreimal im Jahr dünn versendet ist.
00:10:06: und wenn sich jemand bei uns meldet und sagt mir gefällt das, was sie für eine Politik machen.
00:10:10: Ich würde gerne etwas mehr wissen.
00:10:13: oder lasse mich bitte ich an die nächste Versammlung oder einer Veranstaltung, dann nehmen wir diese Adressen auf und persönlich Kontakt aufnehmen.
00:10:23: Selbst wenn es eine Barrierefreiheit ist selbstverständlich!
00:10:26: Wir sind manchmal an Ort wo es z.B.
00:10:29: im Haus des Lernens, an den Rosenwaldgassen, in Zugs, die tatsächlich noch keine Barrierenfreiheit gibt.
00:10:38: und wenn das aber ist, dass wir dort noch immer so werden, dann tun wir alles in die Wegweite, dass man diese Personen oder auch ... Wir haben ja sehr viele ältere Leute dabei, oder?
00:10:51: In der Partei, wo wirklich hinter uns frei zu uns kommen kann.
00:10:59: Es wäre furchtbar, wenn wir als christlich-soziale Partei hier nicht den Fokus auflegen
00:11:04: würden.
00:11:05: Das ist schön zu hören!
00:11:06: Ich habe mich mit Postulaten ein bisschen vorstözen mit die Innenbeschäftigten in der deutschen Legislatur und da bin ich bei einer gestolpert, die es um ADH ist oder um Anerkennung oder um Frühe... Einfach auch um leichte Formen von ADHS in Schulen.
00:11:28: Wie schön Sie zu diesem Thema sind, dass Sie das Postlad wie mitgetragen haben und wie es schon zu Ihnen
00:11:36: kam?
00:11:36: Dort habe mich jemand der Mitte angesprochen, weil ich natürlich als Schulpräsidentin in meiner Zeit als Stadrödin ... Ja, also ein Kernthema war die Bildung und ich bin noch in einer Stiftung des Schulplusses in Oberägeri.
00:11:55: Das ist eine kleine Schule für Kinder mit Verhaltensaufälligkeiten, also dort hat es ein Kind mit Autismus, Spektrums, Störungen und so dabei.
00:12:05: Darum haben Sie mich gefragt um die Mitunterzeichnung.
00:12:07: Ich kann das Postulat sehr gerne und mit der Bezüge können mitunterzeichnen.
00:12:12: Es gibt immer zwei Aspekte, sie sind einerseits die Ressourcen, die die Lehrpersonen nicht haben müssen die etwas kostet, damit sie den Kindern gerecht werden können.
00:12:22: Und das andere ist das Wohl des Kindes, das wir immer im Zentrum stellen müssen.
00:12:27: Ist das Kind so, wie es sich präsentiert?
00:12:29: Am richtigen Ort in einer Wego-Klasse oder ist das Kind in einer Sonntagsschule am richtigen ort?
00:12:36: Da gibt's kein Patentrezept und keine Patente Aussage, sondern da muss man das Kind individuell als Persönlichkeit kennenlernen ... und schauen, wo das Kind am besten beschuldet ist.
00:12:51: Meistens sind die den ganzen Tag in der Schule von morgen bis Abend, was sehr viel und lang sein kann für ein Grab für ein Kind mit Verhaltensofälligkeiten.
00:13:03: Und da muss man schauen, wohin das Kind richtig genommen ist?
00:13:05: Die Hände, auch die Lehrpersonen, sowohl in der Regelklasse als auch bei Sonderschulen.
00:13:10: Genügend Ressourcen und der bildungspolitische Hintergrund ... Von Weiterbildungen her haben sich Kinder adäquate zu betreuen und zu fördern.
00:13:21: Ja, das finde ich immer wieder spannend.
00:13:24: Ich bin ein totaler Befürworter des integrativen Schulhauses.
00:13:29: Aus erstens Mal zwei Aspekte, erstens mal in der Sonderschule Noten befreit ist in den meisten Fällen nachher schwierig!
00:13:39: eine Lehrstelle zu finden und in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen.
00:13:43: Und die meisten Institutionen sind irgendwo am Waldesrand oder auf einem Hügel oben, wo ein Paariehrer oder eine Sichtbarkeit schon nicht gewährleistet ist.
00:13:57: Darum sage ich immer... Ich sehe die Bildungsmissieren für dich auch, wo wir jetzt wieder ein bisschen in die Schuhe schieben wollen.
00:14:08: Jetzt kommt noch ein Kind mit mehr Aufwand und das sprengt vielleicht.
00:14:15: Die Lehren sind klasse und ich denke, warum packen wir nicht um eine Bildung?
00:14:21: Generell, weil wenn ich mit hochbegabten Menschen reden würde, die sagen, dass sie auch irgendwie verloren waren im Schulsystem.
00:14:30: Also wenn die Hochbegabe und den Menschen ein Kind mit Behinderung
00:14:35: aus
00:14:36: dem Raster kämen, dann müssen wir vielleicht das Raster machen, genau hier anzuschauen.
00:14:41: Und vor allem, wenn man eine Begegnung schaffen will in der Schule oder in der Hofschule ... sind wir der fast perfekte Ort.
00:14:53: Und wenn das nicht passiert, wird es dann eben schwierig, wenn man in den zwanzig Jahren
00:14:59: keine
00:14:59: Berührungspunkte hat und plötzlich mit jemandem
00:15:02: im Gesicht
00:15:02: konfrontiert, die in meinem Weltbild vor allem was hier nicht so vorn ist.
00:15:09: Plötzlich sagen sie jetzt musst du ja auch noch gewöhnen!
00:15:12: Darum sage ich mir, man müsse eigentlich probieren die zwei Systeme nicht gegeneinander ausspielen sondern aus den zwei Systemen ein System machen.
00:15:22: Aber wie klingt das jetzt für Sie so oft?
00:15:26: Also für mich ist es gut!
00:15:28: Wir haben eine integrative Schule und dafür müssen wir kämpfen und für dieses stehen wir rein.
00:15:34: Ich sage einen Satz dazu Es ist nicht ganz schön dass Kinder integrierbar Das muss ich sagen aber Ich denke mit genügendressourcen, das ist immer der Stolpersteuer.
00:15:47: Mit den genügenden ressourcen können wir alle die grössten Details der Kinder integrieren.
00:15:53: Wir werden nie ganz wegkommen von der Sonderschule oder zum Beispiel von der helptpädagogischen Schule.
00:16:01: Aber je länger sie mehr werden diese Kinder in der Regelklasse integriert und von der schulischen Helptpädagogin von der HPES z.B.
00:16:09: dann an der Regelklasse.
00:16:12: Das sind tolle Modelle, die ich finde, die die Schweiz hervorragend macht.
00:16:17: Ich verstehe Gesellschaften, die das Gefühl hat.
00:16:23: Gerade so den Mittelbau, die Kinder, die weder zu der Hochbegabte gehören noch mit halbpädagogischen ... Begleitpassnahmen durch die Schule.
00:16:35: Die kommen irgendwo zu kurz, oder das gehört mir noch jemandem an?
00:16:38: Man schaut zu denen ganz gut und man schaut zu den anderen ganz gut.
00:16:42: Und in der Mitte kommen sie irgendwo zu Kurz.
00:16:44: Das glaube ich aber nicht!
00:16:46: Was mich stört, Änder ist, dass nachher wenn diese Kinder, sagen wir ... Sie machen die obligatorische Schulwertung und dann... Die Schulen gehen sich eine grosse Mühe.
00:16:59: Die Kinder zu integrieren.
00:17:02: Sie haben vielleicht den Nachteilsausgleich, sie haben zwar ein Not, aber haben vielleicht der Nachteilusgleich.
00:17:07: Und dann kommt nachher die Frage von der Berufswahl und dann kommt diese riesen Parrieren.
00:17:14: Und dafür ist es schon verrückt, dass wir uns bei den Schulen wirklich auch ressourcenmässig engagiert haben.
00:17:26: und nachher passiert nicht mehr.
00:17:28: Man geht die Menschen trotzdem, findet sie kaum eine Möglichkeit für eine Lehre oder für einen Anteilsteller oder was es heute alles gibt.
00:17:38: Und das stört mich!
00:17:40: Also diese Durchlassigkeit hat man noch nie geschafft.
00:17:42: Wir haben eine grosse Durchlasskeit, finde ich im Frühbereich.
00:17:48: Man hat viel gemacht für auch Kinder ... Kita mit beidrächtigten Kindern, in der Kita mit den Regelkind.
00:18:00: Und dort haben wir von unten auf sehr viel gemacht für die Integration.
00:18:04: Aber die Barrieren werde ich auch nachher, oder?
00:18:07: Ja, und auch ein grosses Thema, das halt im Kanton zugegeben ist.
00:18:12: Allgemein ein grosser Thema ist natürlich die fehlenden Wunderung.
00:18:18: Wenn ich natürlich auch als Mensch mit Behinderung einen Ivan entnehme und die für mich zwei Zimmer brauche, also drei Zimmer dann wird es schon schwierig überhaupt selbstständig zu wohnen.
00:18:33: Selbstständige Welle ziehen das ist dann halt wieder eine Abhängigkeit wo den drauf schlüsst dass sich denn irgendwo auch wieder muss in der Sonne gefasst Sie sind ja auch das Präsident der Stiftung, natürlich mit Mobilitätsbehindern.
00:18:52: Das fällt den Institutionen schon riecht, aber die Transferien-Gesellschaft ist immer
00:18:59: wieder
00:18:59: ein Riesengeb, wo auch für dich Politik manchmal auch mehr der Fokus nicht auf wie viel Geld oder so sprechen, sondern wie wenn wir eine Gesellschaft ... weiterbringen.
00:19:16: Wie sehen Sie
00:19:16: das?
00:19:17: Ja, sie haben jetzt gesagt ja, ich bin Stiftungsratspräsidentin von Wohnheim Eichholz.
00:19:22: Das ist ein Wohnheim für Menschen vor allem mit psychischen Beiträchtigungen und Suchterkrankheiten.
00:19:28: Und wenn man selber BGB anschaut oder ... Da heisst es ja, es ist ja das und zum Glück.
00:19:34: Es wird selbstbestimmig sehr gross.
00:19:37: Das heißt unsere Klientinnen, unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
00:19:43: Die haben schon auch den Wunsch, einen Teil, nicht einer kleineren Teil.
00:19:48: Aber der Teil hat in diesem Wunscht Selbstständigkeit zu leben.
00:19:51: Was wir jetzt machen ist für mehr Wohngruppe und Außenwohngruppen oder WGS organisieren, dass diejenigen, die etwas selbstständiger und außerhalb des Wohnheimes leben möchten, in einem Wohngruppen leben können, die dann Betreuungspersonen ... Sie kommen vorbei und unterstützen im Alltag.
00:20:16: Das ist ein erster Schritt, aber sie haben es vorhin gesagt.
00:20:19: Es ist schon sehr schwierig überhaupt eine Wohnung zu finden für zwei bis drei Bewohnerinnen von uns, die in so einem aussenwohngruppe leben
00:20:32: wollen.
00:20:32: Gibt es irgendjemand, der ein Hebel wollte?
00:20:35: Vielleicht auch zuerst.
00:20:36: Vielleicht in der nächsten Legislatur, dass wir eine Politik haben?
00:20:40: und wenn ich noch alles stüpfen würde und sagen hey, machen da etwas oder etwas, was vielleicht jetzt so lange Erfahrung sind, wo sie immer wieder sagen, dort müsste etwas gemacht werden, das die Politik vielleicht nicht gesehen hat?
00:20:54: Vielleicht können sie mehr sein!
00:20:57: Vielleicht haben Sie dann eine glorische Idee wie man ... dass wir mit dem Wohnungs- und der Knappheit einen gesellschaftlichen Rahmen bilden können, um alle auseinander zu zerlegen.
00:21:10: Ich glaube, auch wenn wir das in der Parlament so heftig diskutieren und im Moment immer noch Mehrheiten meinten, dass die Privaten das regeln müssen.
00:21:19: Ich glaube nicht, dass wir nicht darum herumkommen, dass halt nicht den Kanton oder die Stadt oder Gemeinden das Heft in einem gewissen Sinn handeln müsste.
00:21:30: Und sie müssen von mir aus nicht selber Wohnraum erstellen aber ... Ingenossenschaften, Institutionen – vielleicht auch in einer Stiftung wie Seicholz.
00:21:42: Wohnraum zur Verfügung stellen, dass wir dann unsere Arbeit machen können, die wir dazu verpflichtet sind.
00:21:48: Auch nach dem LBBG.
00:21:51: Es hat einfach nicht funktioniert, wenn man es allein im Markt überlegt.
00:21:55: Es gibt immer wieder Glücksfälle auch von privaten Hausbesitzern oder Institutionen.
00:22:06: Aber das sind Glücksfälle, und in diesem Sinn sind die Tropfen auf den heissen Stein.
00:22:12: Das bringt uns eigentlich in einer inklusiven Gesellschaft nicht einen Riesenschritt weiter, wenn man immer auf so Glücksfeld hoffen muss.
00:22:21: Ich bin der Meinung, wir kommen nicht darum um, dass es der Staat geht zu nahmen ... sich in diesem Bereich muss mehr investieren, als einfach nur die Rahmenbedingungen setzen wie mit einem LBBG.
00:22:36: Er muss tiefer!
00:22:38: und gewisse Sachen ermöglichen, die dort stehen.
00:22:44: Das ist im Moment noch nicht mehrherzfähig.
00:22:46: Wir hatten so viele politische Vorstufe in Kantonsrat zum Thema Wohnen – Vorkaufsrecht
00:22:52: z.B.,
00:22:54: und sie sind bis jetzt alle versandet, weil Mehrheit immer noch die Idee hat, das sei die Sache des Privats oder nicht der Fall des Staates.
00:23:02: Aber ein Wohnen ist eine Grundbedürfnis?
00:23:06: und nicht der Spekulation.
00:23:09: Ja, aber ich finde es dann fast auch wieder speziell, wenn ich einfach mehr Zimmer brauche nur wegen meiner Behinderung den Preis so müssen zu zahlen.
00:23:23: Ich würde einfach in eine halbe Zimmerwohnung gehen, weil die können zahlen, aber rein vom Platz und rein von der Barrierefreiheit.
00:23:34: Gehbare Dusche und so.
00:23:36: Darum denke ich, das muss auch jetzt nicht nur mit üblichen Themenwohnraum diskutiert werden, sondern wir schliessen da zwanzig Prozent oder fünfzehn Prozent Mobilitätsbeindringer einfach aus.
00:23:52: Und aber ich hock manchmal in den Gremien von diesen Ausschüssen.
00:23:57: Da kommt bei jedem Ausschuss Diese Frage, die kostet eine günstige Mohnrung.
00:24:02: Da muss ich manchmal schlachen und denke, das ist nicht mehr
00:24:05: als für irgendwelche Gedanken am
00:24:07: Gericht.
00:24:08: Dann muss man sie immer wieder punktieren.
00:24:11: Ist das auch ein Thema, das Sie jetzt haben im Wahlkampf von den Merken zieht?
00:24:17: Im Wahlkampf ein Thema wo es so ... Ob Sie
00:24:21: können?
00:24:22: mit ihr lange Erfahrung bin ich auf dem Schirmkind, weil wir sind mitten
00:24:28: im ... Ja, ich muss einfach etwas sponseln ehrlich gesagt.
00:24:32: Weil jetzt plötzlich sämtliche Parteien haben die Themenwohnraum auf ihrer Agenda.
00:24:39: Und sämtschige Parteien ... Ich habe noch nicht alle Flyer gelesen bis zum letzten ... Aber ich weiss es!
00:24:44: Sämtlichen Parteien können das Thema beackern, weil es hier tatsächlich halt unkürvirulent ist und wir haben gerade vor zwei Tagen oder wenn es in der Zeitung war ... Es ist ein prozentualischer ... der Lehrwohnungsbestand noch einmal gesunken.
00:25:00: Wir sind bald historisch tief im Kanton Zug mit dem Lehrwohlingsbestand.
00:25:05: Eigentlich ist es verrückt, alle Parteien haben das jetzt zu ihrem Programm, was eigentlich vorher wirklich ein bisschen links von der Mitte ins Thema war und jetzt haben sie alle.
00:25:18: Und trotzdem sind wir noch keinen Schritt weiter.
00:25:20: Das heisst doch für die nächste Legislatur, jetzt müssen Sie die das bis jetzt in einer Verhinderungspolitik gemacht haben, müssen wir beim Wort nehmen.
00:25:32: Und diese Sätze, die auf diesen Plakaten, den Flyer und Unterlagen prangern, reiben sich wieder unter die Nase ein.
00:25:40: Sie sagen, dass sie im Wahlkampf propagiert haben.
00:25:42: Jetzt bitte, der Wahlkampf ist vorbei!
00:25:44: Wir wollen aber auch Taten sehen ... Und da bin ich dann natürlich gespannt, ob es jetzt einfach nur schöne Worte sind.
00:25:56: Weil sie wissen das brennt unter den Egel oder ob das auch wirklich nachher dazu führt dass wir zu Lösungen kommen die uns im Kanton zug tatsächlich mehr bezahlbaren Wohnraum beschert für Familien, für Senioreninnen und Senioren mit normalen Portemonnaie und für Menschen die barrierefreien Wohnungen brauchen.
00:26:20: Ich glaube, das Führer bleibt immer noch im Wahlkampf.
00:26:25: Ich wünschte den CSP und Ihnen einen guten Endspurt.
00:26:30: Und ich habe mich jetzt... Jetzt
00:26:32: ist
00:26:32: es wirklich die allerletzte Folge!
00:26:35: Für mich war es ein wilder Ried durch diese sieben Folgen.
00:26:40: Ich habe ganz viel über mich, über Politik.
00:26:44: und über die Gesellschaft gelehrt.
00:26:46: Ich hoffe, ich hätte genauso viel Spaß gemacht wie mir!
00:26:50: Und ich danke euch fürs Zuhören!
00:26:52: Tschüss zusammen!