Anstatt die Welt voller Barrieren zu sehen, fragen wir uns, wo kämen wir hin, wenn wir einfach darauf losgingen? Im Dialog mit Menschen, wollen wir diese Mauern überwinden.
00:00:00: Danke, dass du für die Foto abzulegen hast.
00:00:04: Wünschte ich mir jetzt gleich einig vorstellen, wer du bist und was du alles so machst?
00:00:11: Sehr gerne!
00:00:11: Hallo, mega schön, dass ich nochmals bei dir vorbeikommen darf.
00:00:16: Mein Name ist Lea Speerigg.
00:00:17: Ich bin seit einem Vierteljahr künstlerische Leiterin von Casino Theodor Winterthur.
00:00:26: Ich war zwölf Jahre beim Schweizer Fernsehen.
00:00:31: Als Produzentin, als Journalistin und als Redaktorin habe ich aber auch einen Format für drei Jahre gearbeitet.
00:00:41: Das hat der Name die Realität genannt.
00:00:44: Darin habe mich queere Menschen zur Sichtbarkeit verholfen, indem ich ihre Geschichte mit ihnen besprochen habe und damit eine Öffentlichkeit getragen habe.
00:00:54: In der Vorbereitung bin ich nachschauen, wo wir den ersten Podcast gemacht haben.
00:00:59: Das war im Juni.
00:01:01: Das waren die Zwei-Zwänzige.
00:01:02: Jetzt sind wir am August.
00:01:05: Wir haben die Zwiebeln in den Drei Jahren passiert.
00:01:08: Aber wir wissen jetzt schon, wo du bist!
00:01:11: Aber sagen wir mal, diese Reise von SRF bis zu... Kann sein Theater.
00:01:17: Und warum du den Weg so gewählt hast, wie du ihn gewählt hattest?
00:01:22: Es ist natürlich wahnsinnig viel passiert in dieser Zeit.
00:01:26: Ich habe bei SRF ganz viele Optionen bekommen.
00:01:31: Ich konnte unfassbar viel machen als Redaktorin.
00:01:35: Ich hatte viele tolle Auslandeinsätze und habe Berlinerle gemacht.
00:01:42: Fashion Week Paris gemacht, ich war zweimal am ESC.
00:01:46: Ich hatte ganz viele tolle Projekte unter mir.
00:01:49: Und,
00:01:50: was ich aber auch immer unter mir ging ... Ich habe den Kultur-Input gemacht.
00:01:58: Das heisst, ganz viele Kulturthemen sind bei mir zusammen gelaufen und wir haben dann im Team entschieden, welche Themen machen wir?
00:02:05: Was ist vielleicht bei einer anderen Redaktion besser aufgekommen?
00:02:09: Und ich kann hauptsächlich über Kultur und Kulturschaffung berichten.
00:02:13: Das heißt, ich habe einen extremen ... Zugang zu Kulturen und Theater, Theater von der Kummichee.
00:02:21: Ich habe Schauspielschuhe gemacht.
00:02:23: Und ich habe schon vor fünf Jahren gespürt, dass ich irgendwann wieder einen Wechsel machen möchte oder nicht wieder ein Wechsel vom Fernseher richtigen Theater.
00:02:38: Ich wusste aber noch nicht, wie dieser Wechsel aussieht.
00:02:41: Man respektive noch nicht konkret.
00:02:45: Theaterleitig, künstlerische Leitung.
00:02:47: Das wäre etwas, das ich wollte, weil ich nie ein Bedürfnis hatte auf der Bühne zu stehen.
00:02:53: Und dann ... Ich habe einen grossen Herzen für Comedy und Satire.
00:03:00: D.h.,
00:03:01: es gibt viele Theater, die schon mal nicht in Frage kommen.
00:03:05: Nicht so viel, was überhaupt noch optionisch ist!
00:03:08: Und die grösste Option eigentlich, oder das, was ich mich heiträumt habe schon vor fünf bis sechs Jahren ins Casino Theater Winterthur.
00:03:17: Jetzt ist es so, dass ich ja keine Erfahrung als künstlerische Leiterin hatte.
00:03:22: Demzufolge denke ich mir eine Strategie zu Recht geleitet habe bei meinem Leben sehr ausgesehen.
00:03:30: Dass ich wahrscheinlich zuerst in einem kleinen Theater gehe arbeiten und dann ... Irgendwann später in das grosse Kassinotheater kamen.
00:03:41: Und dann war vor zwei Jahren die Stelle ausgeschrieben und die Freundin sagte, ob ich sie bewirbte, dann kenne ich mal deinen Namen.
00:03:50: Kannst du dann ja in fünf Jahren wieder anklopfen?
00:03:54: Das habe ich genauso gemacht und habe mich in diesem Prozess eingeschickt.
00:03:59: Ich wollte diese Stelle natürlich unbedingt aber nicht gewusst ... Also ich hatte die Erfahrung für eine Theaterleitung ja nicht.
00:04:07: Ich habe unglaublich viel Kontakt, die habe ich vom Fernsehen, ich habe ein gutes Gespür für die Kultur und ich habe sehr gut mit Menschen.
00:04:14: Das habe ich sicher in den letzten zwölf Jahren beim Fernsehbeweisen.
00:04:18: Aber dass das dann die Verantwortlichen gefunden haben, das ist die neue künstlerische Leiterin, habe ich sehr fest gehofft aber nicht daran geglaubt.
00:04:31: Umso schöner hat das dann geklappt.
00:04:34: Und ja, jetzt habe ich vor einem Vierteljahr den Wechsel gemacht und bin unglaublich happy damit!
00:04:42: Das nimmt mir alles noch wundern.
00:04:43: aber verzehmer noch eine Schurz was passiert wenn der Lea in ein Theater reinkommt?
00:04:49: Also was ist denn die Faszination im Theater?
00:04:54: Die Faszination im Theater hat mich ganz früh angefangen.
00:04:57: Ich stand mit sechs oder sieben auf einer Bühne und habe mich dann durch die Kindheit und Jugend im Theater verbracht, habe nachher eine Schauspielschule gemacht.
00:05:12: Das Theater ist für mich ein Ort ... ein Verzauberer, das einem eine andere Welt
00:05:22: zugänglich macht.
00:05:25: Einem berührt und auch zum Nachdenken anregen sollte.
00:05:30: Ich finde es passiert sehr konzentriert.
00:05:33: Es passiert viel parallel, wenn man im Zuschauer-Innenraum eines Theaters sitzt.
00:05:41: Jetzt hast du den Prozess durchgemacht, die Bewerbung gemacht.
00:05:45: Manchmal ist es schon etwas gespürt, dass du in die enge Auswahl kommst und dann plötzlich so ... Du hättest dich stellen.
00:05:54: Was ist im Kopf losgegangen?
00:05:55: Weil du sagst, du hast noch nie künstlerische Leitungen gemacht.
00:06:00: und wie hättet ihr darauf vorbereitet, dass du am ersten Arzt
00:06:04: auch
00:06:05: nicht die Schlotterung gehabt hattest?
00:06:07: Auf jeden Fall hätt ich es schon gehabt aber dass du ein bisschen gewusst hast was du dir einlässt, wo du den Klarheit gehst.
00:06:15: jetzt habe ich dich stellen!
00:06:17: Also ich habe das Glück, dass eine meiner besten Freundinnen führt oder macht die künstlerische Leiterin von einem Theater in Zürich.
00:06:27: Das heisst, ich habe bei ihr schon zwei Jahre lang ... Ich habe sie nahe begleitet und ich wusste, was diese Shoppen enthalten.
00:06:36: Okay!
00:06:36: Aber ich wussten auch, wo meine Schwächen sind und was ich wahrscheinlich nicht so gut kann und wohne mich noch immer aufzustellen.
00:06:45: eine Vorgängerin, die mich monatlang wirklich super gut eingeschafft hat.
00:06:50: Ich habe aber bei dieser E-Arbeitungszeit gemerkt.
00:06:54: Hopla, sie kommt von der Zahl.
00:06:57: Sie hat ein BWL-Studium?
00:06:59: Ich nicht!
00:07:00: Und das hat für mich auch geheissen, ich musste dann sehr schnell organisieren, um dort, wo ich Defizite habe, Leute in einer Verantwortung zu nehmen, die das für mich
00:07:13: decken könnte.
00:07:14: Ja, das Team Führung hast du schon aus dem Fan-Tea gekannt.
00:07:20: Wie unterscheidet sich ein Team oder Leute in einem Theater führen, der vielleicht näher ist?
00:07:27: und wenn man jetzt SRF anschaut sind ja extrem
00:07:31: viele
00:07:32: Menschen manchmal auch etwas verzweifelt.
00:07:33: wie unterscheiden sich da die Leitungsführungen?
00:07:39: Man sitzt viel mehr aufeinander oben.
00:07:42: Wir tauschen uns auch viel mehr aus, ich kann das Künstlerinnenbüro sagen, wir sind ... also ich und zwei Mitarbeiterinnen.
00:07:51: Mit ihnen bin ich sehr nahe im Austausch.
00:07:55: Dann haben wir noch freie Mitarbeitende, die gewisse Shows betreuen.
00:07:59: Das ist Victor Chacobo mit künstlerischem Berater, der eine Rolle spielt in diesem ganzen Gefüge Alle permanent im Austausch.
00:08:14: Ja, das ist viel näher, als ich das beim Fernsehen hatte.
00:08:17: Da waren wir immer ein Team von vierundzwanzig Leuten und haben am Morgen schnell eingeschickt.
00:08:23: Und dann hat jeder oder jedes ins Zeug gemacht ... Punktuell
00:08:28: viel einmal zusammengearbeitet?
00:08:30: Ja, es ist viel neuer.
00:08:33: Ein kleiner!
00:08:35: Wie ist es dann so, wenn man in einem grösseren Team ist?
00:08:38: Kann man vielleicht auch mal etwas wegdriften.
00:08:40: Ein bisschen mehr Platz einnehmen.
00:08:43: Wenn man natürlich immer einen eigenen Kosmos ist, muss man viel nähern.
00:08:46: Vielleicht auch, wenn es nicht so gut geht... Also kann man für mich auch drei sein!
00:08:51: Aber das ist sicher eine Umstellung.
00:08:53: oder stelle ich mir das jetzt ein wenig komisch vor.
00:08:58: Ich habe im Fernsehen, wir haben auch dort Gesichter und Geschichten für Jeden Glanz und Gloria gemacht.
00:09:04: Wir waren ein Team damals, das sich sehr nahe war.
00:09:07: Wo man sich mitteilt hat, wo man sich gespürt hat.
00:09:11: Mir ist es extrem wichtig, ich kann gar nicht anonym arbeiten.
00:09:16: Es ist wichtig zu spüren die Leute, die mich mitnehmen zu tun haben.
00:09:21: Jetzt bist du am ersten Tag oder der erste Monat?
00:09:25: Wie muss ich mir das vorstellen, wie du in den Job gekommen bist?
00:09:30: Was war die erste Produktion?
00:09:31: oder was ist ja deine
00:09:32: erste
00:09:33: grössere Kiste gemacht?
00:09:37: Also ich bin hier.
00:09:41: Du hast vorhin gesagt, dass ich nicht eine Schlotterung habe.
00:09:44: Ich hatte wirklich sehr viel Respekt von diesem Job auch, weil ich gewusst habe ... Dank meiner Freundin Andrea Fischer-Schultes, die es mit Mittels leidet, habe ich gewusst, was ein bisschen auf mich zukommt.
00:09:58: Und jetzt das Casinotheater ist ein grosser Haus mit viel Geschichte und auch viele Menschen, die in den Jahren involviert sind.
00:10:07: Große Erwartungshaltungen?
00:10:09: Natürlich!
00:10:10: Jetzt kommt sie neu.
00:10:14: Ja ... Ich wusste, dass sehr grosse Fussstapfen sind.
00:10:19: Ich
00:10:21: habe
00:10:22: von meiner Vorgängerin einfach alles aufgesogen und dann möglichst klein Kontakt knüpft, mich Menschen anvertraut mit Menschen umzugehen, die dem Haus verbunden sind.
00:10:35: Zum einen haben wir ... Geschäftsleitung sind verschiedene Leute.
00:10:39: Nicht nur ich, da haben wir noch einen Chef obendraan.
00:10:43: Es ist der Marketingleiterin, die ganz wichtige Rolle spielt, jemand macht das Haar und Finanzen.
00:10:48: Das ist nicht ein Lea-Show, sondern ein Kassinertheater.
00:10:52: Es war mega wichtig, dass hier viele Menschen zusammenarbeiten.
00:10:55: Als ich angefangen habe, waren wir in einer Produktion.
00:11:01: Die hat geheissen ... Freitag ist Kiwi-Tage.
00:11:05: Ich glaube, für die sagen wir etwas auf Social Media und ich habe sie auch
00:11:09: gesehen.
00:11:09: Und dort konnte ich quasi schauen wie das läuft.
00:11:13: So eine Produktion mit Schauspielern, die wirklich jeden Tag im Haus sind... Was passiert da?
00:11:19: Was heisst?
00:11:20: Theater machen im Casino Theater auf dieser Flughöhe?
00:11:26: Das ist natürlich super wenn du gerade so einsteigen kannst.
00:11:29: Wir haben verschiedene ... Produktionen.
00:11:32: Wir haben zwei Mal eine Komödie im Normalfall, dann haben wir noch grosse zwei weitere Steckenpferde, also die Aushängenschildersimme vom Kassinateater.
00:11:42: Das ist ein Dinnenschau.
00:11:43: Die heisst Stille-Kracht und ist um die Weihnachten herum.
00:11:46: Und wir haben den satirischen Jahresrückblick Bundesordner.
00:11:50: Der ist jeweils Januar-Februar.
00:11:53: Und sonst sind wir in einem Haus, der jeden Tag an das Programm hat.
00:11:57: Das heisst es passiert ... Unglaublich viel.
00:11:59: Du hast mich mit ganz vielen Leuten auch jeden Tag zu tun, dann kommt Mantic oder Zistik, der Mike Milner bei uns mit, die Kurs aus Sonnadesch geimpft ist ohne Rolf.
00:12:09: Das lässt sich permanent wieder auf neue Leute an und das ist etwas, was ich unglaublich toll finde.
00:12:16: Und wo ist deine Rolle in diesem Bienenhaus?
00:12:22: Ich glaube meine Rolle ist
00:12:23: ...
00:12:24: Väter zusammenzuhaben.
00:12:26: Erstens entscheide ich, was überhaupt auf der Bühne passiert.
00:12:30: Das ist relativ wichtig.
00:12:33: Ich bestimme das Programm für alle Produktionen.
00:12:37: Kannst du auch viel schauen?
00:12:38: Um euch einladen zu machen...
00:12:40: Genau!
00:12:41: Ich gehe sehr viel schauen.
00:12:42: Ich gehe noch Künstlerinnen börsen auf Deutschland und in der Schweiz mit Tundeos.
00:12:49: Ich arbeite in der Schweizer Kenne so mehr also ... Das wäre schlecht, wenn ich es nicht kenne.
00:12:56: Also das Humor schaffen.
00:12:58: Und dann muss ich mich natürlich immer überlegen ... Wenn ich eine Produktion einkaufe, fülle mir mit dem ... ... dreihundertfünfzig Plätze.
00:13:07: Das ist relativ gross, oder?
00:13:11: Ich habe eigentlich meinen Auftrag, dass ich diese Plätze jeden Abend fühle.
00:13:18: Kannst du gut mit Druck umgehen?
00:13:20: Ja!
00:13:20: Du bist auch ein bisschen
00:13:21: drückt.
00:13:22: Das ist sehr viel.
00:13:23: Natürlich, das ist Druck.
00:13:24: Ich muss meine Zahlen bringen und gleichzeitig aber wenn man ein Haus sein will, der Nachwuchs zum Beispiel fördert.
00:13:31: Wir wollen ein Haus, das auch mal neues wagt.
00:13:34: Einmal, wo du denkst, oh krass!
00:13:38: Das ist vom Casino Theater hätte ich jetzt gar nicht gedacht.
00:13:43: Natürlich setzt es sich auf die Künstlerinnen, die wir wissen.
00:13:47: Das funktioniert.
00:13:48: A
00:13:48: safe base oder?
00:13:49: Genau, gleichzeitig aber... habe ich Ideen und auch Ansprüche.
00:13:56: Ich finde doch, das müssen wir jetzt machen und probieren.
00:14:00: Und da muss man eine Balance finden.
00:14:05: Ja natürlich zahlen.
00:14:07: Die schaue ich sehr genau an.
00:14:09: Ich sage euch ein Budget!
00:14:11: habe ich mir eine Hilfe geholt?
00:14:12: oder mit Zahlen hole ich mir auch Hilfe, aber ich studiere diese Zahlen sehr genau und sie sind ein mega wichtiger Indikator.
00:14:20: Gleichzeitig ist Kunst und Bepflichtung an Kunst für mich auch ein wichtiger Indikator.
00:14:25: Aber du hast schon etwas Kunst gekannt oder sehr gut gekannt aus der TV-Sicht und aus dem Fernsehen?
00:14:32: Wie hast du jetzt die Kunst erlebt, in der du mitgekommen arbeitest?
00:14:36: Und wie ist die Landschaft Schweiz so für die Bühne?
00:14:41: Also ich kann vor allem von dem Humor reden.
00:14:45: Ja!
00:14:45: Von den Comedy und der Satire.
00:14:53: Sie kann natürlich einen anderen Zugang.
00:14:55: Im Fernsehen habe ich über die Leute, die Kultur zu machen berichtet.
00:15:01: Jetzt bitte ich genau diesen Leuten eine Bühnen.
00:15:06: Lass mich darauf ein, was Sie auf der Bühne machen.
00:15:08: Das geht jetzt viel weniger um den Menschen als viel mehr.
00:15:13: Was schaut dabei raus?
00:15:15: Und was löst es beim Publikum aus?
00:15:17: und da wird ich an dieser Ansprache, dass ich eine möglichst breite Palette bieten kann, um Humor zu schaffen in der Schweiz und in Deutschland und Österreich.
00:15:30: Was hattest du noch nicht so gekannt, als du durch die Arbeit kennengelernt hast?
00:15:40: Also mein Puppenspiel war etwas, das man bis jetzt einfach nicht nahe war.
00:15:46: Und dann haben wir den Bundesordner, der alle Jahre hat, einen satirischen Jahresrückblick und dort ... Letzte Jahr gab es da noch Puppen dabei.
00:15:56: Leider dieses Jahr nicht mehr, aber letztes Jahr hatte es noch Pappen.
00:15:58: und das ist eine Chance, die ich überhaupt nicht kenne, dass man über Puppengeschichten erzählt, was passiert dort?
00:16:06: Was löst das oder kann das auch auslösen?
00:16:09: Das haben wir dann auch noch angeblich gefühlt mit ... Mit Puppen und respektiven Tieren, die Goliath Show hat das geheissen.
00:16:19: Das ist ein Chancen, den ich nicht gekannt habe, der mich sehr spannend gefunden hat?
00:16:23: Was ist Zech an der Branche oder weisst du ... Ich bin auch selbst im Kritikaterl.
00:16:30: Ich kenne dort auch etwas.
00:16:31: Und ich kenne auch viel, was immer Kunst.
00:16:35: An dem wird immer zuerst gespart in die Gesellschaft und so.
00:16:40: Oder ... Natürlich, aus dem Fernseher und bei SRF gab es auch Umwelten.
00:16:46: Das war eine lange Zeit sicherer Base bis jetzt in den letzten paar Jahren.
00:16:51: aber von der Kunst zu haben ist die Sicherheit der Kunstschaffung nach wie nach Covid.
00:16:59: Wie siehst du das Bild?
00:17:02: Jetzt hat sie sich wieder erholt, mit den Leuten, die kommen.
00:17:07: Das war auch eine lange Zeit.
00:17:08: Die Schwierigkeit war wieder, die Leute zurückzuholen in die Häuser.
00:17:14: Ich kann überhaupt nicht für alle Häusern reden, ich kann für uns ein Haus reden und bei uns hat es sich zum Glück sehr erhielt.
00:17:22: Wir sind finanziell ... Es waren verschiedene Stimmen, um einen zu sparen.
00:17:34: Man spart ... Ich sage jetzt mal den Staat oder der Gemeinde oder den Kanton sparen und sparen auch die Kultur.
00:17:45: Wir haben dazuglückt, dass wir ein Subventionsunabhängiges Theater sind.
00:17:50: Das heisst, wir setzen seit ehemaliger Zeit auf die private Geldgeberinnen, auf Sponsorinnen.
00:17:59: Das sind Verträge, die über lange Jahre laufen.
00:18:03: Aber natürlich funktioniert unser Theater, wenn diese Seilvolle sind und das ist mein Job, um diese Seile zu fühlen.
00:18:13: Wir haben zum Glück eine gute Auslastung und Holzalange, damit wir es so enthalten können.
00:18:21: Dafür gebe ich jeden Tag mein Besten.
00:18:25: Wo siehst du die Gewitterwolke in der Landschaft?
00:18:27: Gibt es etwas, das dir vielleicht nicht schlaflosig macht oder was du heisst?
00:18:34: Wenn ich jetzt hier eine Begleitung bekomme um darauf aufmerksam zu machen.
00:18:40: Vielleicht Diversität... Nachwuchs!
00:18:47: Wenn ich noch mehr sehe, kann es jetzt zwei Themen angesprochen werden.
00:18:52: Diversität und der Nachwuchs.
00:18:55: Das sind sehr wichtige Themen.
00:18:57: Und wenn ich mein Programm angucke und finde, wir sind zu wenig divers, dann schraube ich am Programm, dass wir diverser werden.
00:19:08: Also das ist ja meine Anspruch, dass man dort ... Dann habe ich auch einen schnellen Hebelhand zum ansetzen und zu schauen, was ich wie machen kann.
00:19:19: Dasselbe beim Nachwuchs.
00:19:20: Wir haben diverse Nachwachsformate.
00:19:23: Was können wir noch machen um den Nachwuchse besser abzuholen oder besser präsentieren?
00:19:28: Das sind Prozesse, die permanent stattfinden.
00:19:30: Darum sehe ich das wie nicht als Wulche, sondern mehr als ... Ich sehe, dass das wichtige Themen lassen uns bearbeiten.
00:19:40: Das ist schon mal die gute Haltung, oder?
00:19:44: Ich bin natürlich verantwortlich für Inklusion in den Mitgliedtheater.
00:19:49: Wenn du das Thema Inklusion auf die Bühne anrufst,
00:19:54: wie würdest
00:19:55: du sagen, wo es hinter was könnte?
00:19:58: gut, was könnt ihr nicht abdecken?
00:20:02: Wie siehst du das?
00:20:03: Ähm...
00:20:03: Es kommt ein bisschen darauf an, es gibt ja verschiedene ... Ja.
00:20:09: Inklusion ist gross?
00:20:10: Inklusionist wahnsinnig gross!
00:20:14: Zum einen ist es sicher wie fest sie mit zugänglich für alle Menschen.
00:20:19: Also, sie sind mir allstuhlgängig.
00:20:22: Basics – ja, sie immer.
00:20:26: Zum Beispiel kann man auch mit einer Hörbehinderung unsere Theater oder unsere Stücke konsumieren.
00:20:35: Dort haben wir etwas umgestellt, dass wir ab September Vorstellungen im nächsten halben Jahr einmal, wenn man zu uns ins Theater kommt, in den Saal kommen kann und einen QR-Code scannen und kann sein Hörgerät verbinden und dann direkt aufs Hörergerät, sodass wir diese Vorstellung auch wirklich geniessen können.
00:20:55: Aura Coste?
00:20:57: Assessify heisst das.
00:20:59: Aber ... Wir haben jetzt gerade investiert.
00:21:03: Wir hatten Vorstellungen, die wir simultaneously übersetzen lassen werden.
00:21:10: Wir sind dort auch permanent im Austausch mit den Leuten und natürlich wollen wir besser werden und bereit sein.
00:21:20: Es ist auch wichtig, dass man möglichst viele Leute ein Theater-Erlebnis bieten kann.
00:21:27: Und dann aber zum anderen, was du auf der Bühne zeigst, kommen die Menschen zu Worten, die von ihrer Realität auch erzählen können und dort habe ich sicher auch verschiedene Hauser.
00:21:40: dadurch, damit mich mit ... Zu einer Minderheit gehören als lesbische Frau, als ich mich lange mit Minderheiten auseinander gesetzt habe.
00:21:52: Noch einmal eine andere Sensibilität.
00:21:56: Wenn wir ein Format haben und zum Beispiel einen Tag gebrauchen, dann schaue ich natürlich auch, was für ein Geschlecht die Person hat.
00:22:09: Was für einen Color hat diese Person?
00:22:13: Zum Beispiel haben wir ein Put-Wach-Bisart.
00:22:16: Das ist mein Format, das ich mit Andrea Fischer-Schulte in Zürich schon mache.
00:22:20: Das holen wir auf Winterthur.
00:22:22: Der erste Gast, den wir haben, ist dem behinderten Aktivist.
00:22:25: Wir wollen verschiedene Realitäten zeigen.
00:22:28: Wenn man dann Tags hat – also das muss wie gegeben sein, damit man darüber reden kann – das ist genau am zehnten Oktober der Fall.
00:22:37: Dann schauen wir, dass die Folgen da vorne rauskommen.
00:22:40: Das wäre super!
00:22:41: Wir haben
00:22:41: eine Verwärmung gemacht.
00:22:43: Wie ist das mit den Communities?
00:22:48: Wenn wir ein Thema Inklusion auf der Bühne haben, können wir den Leuten aus der Community hier durch Mischungen im Publikum...
00:23:01: Hat das geklappt?
00:23:02: Je nach Show, jetzt geht es, wo wir uns simultan übersetzen haben, hat es Vorstellungen gegeben, die gut gelaufen sind.
00:23:09: Es gab aber auch Vorstelligungen, die nicht interessiert hatten.
00:23:13: Das ist ein Learning, aber wir sind sicher mit den Organisationen dahinter dran.
00:23:18: Also, wir machen nicht mal einfach etwas ins Blaue, außer mein Vernetzen hier ist schon beformer.
00:23:23: Ja?
00:23:24: Du!
00:23:25: Manchmal musst du auch einfach mal probieren und dann mal einen Benchmark hat um drüber diskutieren zu können, aber auch weil der Schub trillt jetzt.
00:23:33: Absolut.
00:23:35: Ich glaube es ist permanent ein Learning für alle.
00:23:40: Wir sind ja schon drei Jahre alt und ich würde jetzt langsam sagen, wie haben wir einen Fahrplan... wenn man das gut aufsetzt.
00:23:51: Wir sind sicher mehr daran, dass wir etwas mehr auf die Bühne holen.
00:23:57: Das merken wir oft bei anderen Theatern auf der Konsument-Innenseite.
00:24:02: Man macht schon viel mit Rostopläts und Hörschlaufen.
00:24:07: Aber Künstlerinnen holen
00:24:09: auf
00:24:09: Bühnen ... Da muss man vielleicht noch den Backstage anschauen.
00:24:13: Der Weg überhaupt auf Bündig!
00:24:15: Je nach Behinderungsform, wenn man genügend
00:24:19: Leute auf
00:24:20: der Bühne hat, die mein Community ist automatisch oder wir haben oft auch gemerkt.
00:24:26: Wenn man einfach ein Programmstück übersetzen lässt und jetzt vielleicht die Community von den Köhlen aus gar nicht kennt,
00:24:35: dann wird es schwierig.
00:24:37: Und v.a.
00:24:40: beim Wortwitz oder mit Gebärdensprach hat nicht die gleiche Grammatik, wenn der Renato Kaiser etwas von Wohlfühl Oase erzählt und eine Oase wie mit einer Palmen übersetzt ist den Wortwitzer nicht
00:24:56: die Gleiche.
00:24:56: Ja funktioniert nicht.
00:24:57: Haben
00:24:58: Sie diese Erfahrung auch gemacht?
00:25:00: Hämme gemacht ... Und auch unsere Learnings daraus zu zeigen, was funktioniert und was nicht.
00:25:09: Und
00:25:11: jetzt schau dir das an!
00:25:13: Ich muss mir das vorstellen.
00:25:15: Du bist sonst eine große Excel-Tabelle oder mit einem großen Kalender.
00:25:20: Schau einfach weg, du mischst dich.
00:25:22: Wie lange tust du?
00:25:23: Eine halbe Jahre Planung oder ein Monatsplanung daran, dass sie diverse sind, dass Sie unterhaltsam sind.
00:25:32: Es sind ja extrem viel heute.
00:25:35: Wo du musst, bei Friedigen.
00:25:39: Ja, da habe ich viel heute hier.
00:25:42: Aber wir sind ein Team und haben auch noch einen Marketing-Team.
00:25:47: An der respektiven Marketingchefin, die mit mir direkt in Geschäftsleitung ist.
00:25:51: Wir spiegeln natürlich extrem viel im Bezug Inklusion.
00:25:57: Da sind sie auch mega treibende Kraft und wir ... Sie haben den Kontakt zu diesen Vereinen und wir diskutieren.
00:26:03: Und dann wollen wir diese Weiche neu stellen?
00:26:06: Das ist nicht einfach.
00:26:07: die Lehre macht mal!
00:26:08: Nein, also... Aber ich muss mich das vorstellen.
00:26:12: Also weisst du wie wenn fährst du an Ein Programm an die Zusammenstellung.
00:26:18: Was ist dir dann wichtig?
00:26:20: Weisst du, ob man etwas darauf ausgespürt hat oder ob es ein Team ist?
00:26:25: Ich mache einfach mal was auf der Bühne passiert.
00:26:28: Das mache ich auch mehr oder weniger alleine.
00:26:33: Und das passiert ... Ich habe jetzt im Jahr twenty-Siebund und zwanzig ist abgeschlossen.
00:26:38: Also das passiert mit extrem viel Vorlauf.
00:26:42: Hier machen die Ecke vieler wie Eigenproduktionen im Normalfall zuerst.
00:26:46: Die weiss ich, wenn sie zeitlich sind und der Rest fülle ich dann mit Künstlern innen, die möglichst aus verschiedenen Ecken kommen, möglichst divers sind.
00:27:00: Und teilweise dürfen kritisch hinterfragt werden oder auch nicht.
00:27:07: Aber das ... Rundummer, quasi.
00:27:11: Das mache ich mit sehr viel Vorläufe.
00:27:13: Ich bin jetzt ca.
00:27:15: in
00:27:15: den XXI-Jahren eingebaut.
00:27:18: Wie ist es denn so?
00:27:19: Wir sind nicht im Herbst und wenn die Folge rauskommt, wahrscheinlich in September oder Anfang Oktober gibt man gewisse Blitzlichter, wo du sagst, dass du aus dem Haus kommen musst.
00:27:35: Ich versuche alles zu verlinken, wenn ich schon finde...
00:27:39: Also du kannst alles verlinken, es ist wirklich alles schon online wie uns.
00:27:44: Natürlich!
00:27:47: Wir sind jetzt gerade in den Proben und das spielt den ganzen September durch.
00:27:53: Das ist bye-bye bar.
00:27:55: Es ist ein Flughafenreview von der Shake Company.
00:28:02: Das Spick mit ganz viel Lieder mit sehr guten Sängern am Start.
00:28:08: Das ist sicher eine tolle Sache, das läuft den ganzen Monat.
00:28:13: Das heisst bye-bye bar!
00:28:14: Danz Boudoir Pisa, die man neu auf Winterthur holt – das ist ein Show, der sehr vielfältig ist.
00:28:23: Es hat immer einen Taggast und es ist auch ein Mensch aus Gesellschaft oder Politik.
00:28:29: Dann haben wir jedes Boudoir jemanden, der Comedy macht.
00:28:33: Wir haben jemanden die Musik macht und jemanden den Drag macht und einen jemanden der Burlesque macht.
00:28:38: Das sind vier Chancen, die man mischt.
00:28:41: Das kannst du dir vorstellen.
00:28:43: Das ist eine wilde Geschichte plus noch ein Tag.
00:28:47: Ich frage mich mega, dass man das Format zur Winterdauer zeigen könnte.
00:28:51: Das haben wir viermal im Jahr, also jetzt am zehnten Oktober ... Ich glaube, es ist der zehnte Oktober.
00:28:58: Wir haben es noch im Dezember.
00:29:04: Darf das für mich sehr freuen?
00:29:06: Und dann die Dienenschuhe, in denen ich schon erwähnt habe Stille-Kracht.
00:29:09: Das ist einfach mega schön mit Artistik und Musik.
00:29:14: Mit einer ganzen Band, die gleichzeitig spielen muss man auf zwei Bühnen spielen.
00:29:20: Das liegt im oberen Saal.
00:29:21: Es ist nicht bei mir unten im Theater.
00:29:26: Ja, das ist auch sehr schade übergriffen.
00:29:28: Ich habe es eben noch gerne, wenn ganz viele verschiedene Sachen passieren.
00:29:32: Und das ist jetzt gerade so wie beim Boudoir Bissauer als bei den Stiegeln Krachten.
00:29:37: Dann
00:29:38: haben wir kurz diskutiert was da kommt.
00:29:41: und wenn ich jetzt einfach höre, dass siebenundzwanzig schon versorgt sind ... Was bist du in deinem Moment daran?
00:29:49: Auch der Zwanzig.
00:29:50: Vielleicht kannst du schon mal etwas sagen, was da dran ist, dass man sich vielleicht auch ein wenig zu nie gepiekt hat oder freut.
00:29:57: Vielleicht etwas grösses, etwas extrawaganders...
00:30:01: Also wir haben jetzt einen Vertrag und schreiben für die Frühlingsproduktion im siebenzwanzig, das ist im nächsten März!
00:30:10: Bis dann ist es voll
00:30:12: getauselt.
00:30:12: Genau, bis dann ist's vollgetauselt.
00:30:14: und da holen wir das für mich mega Produktion Elvis ins Haus.
00:30:20: Okay!
00:30:21: Elvis lebt mit Diego Vasecki, die spielt auch im Monat bei uns.
00:30:26: Das ist wirklich eine ganz tolle abgefahrene, lustige und halt mit all diesen Elvis Songs herreferiert.
00:30:35: Es ist ein ganz tolles Stück.
00:30:38: die im Hechtplatz Premier gefeiert hat und jetzt zu uns kommt lang.
00:30:44: Und im Herbst, wir haben das nächste Jahr Kassinateater von über zwanzig Jahren.
00:30:48: Wir haben ein Jubiläum.
00:30:51: Demzufolge haben wir ganz verschiedene Sterne, welche leichten im Theaterjahr.
00:30:59: Zum einen haben wir einen Riesentag der offenen Tür über den ganzen Tag in allen Sälen aufgetreten.
00:31:10: Das gibt eine grosse Geschichte, das ist im nächsten Mai.
00:31:15: Dann haben wir einen Frühlingsball, der ist im März.
00:31:19: Das ist natürlich auch schön.
00:31:21: Also seit ich da noch nie war.
00:31:24: Und im Herbst haben wir wieder eine eigene Komödie.
00:31:28: Da entwickeln wir dann alles im Haus und sind jetzt am Drehbuch, wo Victor Choco in den Hauptrollen zu sehen ist.
00:31:37: Auf das freue mich sehr.
00:31:39: Wir haben immer etwas losgekontakt, aber deine Augen strahlen wieder.
00:31:44: Ich glaube du bist momentan am richtigen Ort
00:31:47: und
00:31:48: das macht auch extrem Freude.
00:31:49: Lea, ich will mit ihm zu Tura aber wie jetzt die Gästein oder Gast darf ich mir noch eine, zwei Fragen stellen?
00:31:56: Wir haben uns vor drei Jahren das letzte Mal gesehen.
00:31:59: Ich will wissen, was bei dir in diesen drei Jahren ging?
00:32:03: Wie geht es dir?
00:32:04: Ganz viel ist bei mir gegangen und ich habe noch ein paar Paragrafen gemacht.
00:32:09: Im XXIII Jahr habe ich angefangen mit dem Kleinteater als verantwortlicher Inklusion.
00:32:17: Und ich merke, wie es mich immer mehr in das Aktivistische, auch ... Vordenker in eine Rolle eingehen, vielleicht auch reden.
00:32:29: Ich bin gerade an einem Buch dran mit der Autorin zusammen.
00:32:34: Ich habe seit dem Jahr noch eine eigene Firma, die beratend tätig ist für Firmen oder Veranstaltungen, wo ich einfach sagen kann ... Ziel stand, wie es eine inklusive Welt aussieht für Menschen mit Behinderung.
00:32:55: Oder ich kann auf den Weg gehen mit den Leuten an der Hand und sagen, für dich und für das, was du machst, ist das Ziel.
00:33:06: Aber ich kann auch warten.
00:33:08: Und irgendwann verliert sich jemand.
00:33:10: Dann bin ich aber verrückt.
00:33:11: So bin ich im Prozess dabei und kann die Leute unterstützen, denen sie brauchen.
00:33:16: Ich bin sehr zufrieden, dass ich mit einem Mental-Coach arbeiten kann und auch gewisse Strukturen an mir erkennen können.
00:33:31: Bei mir ist extrem viel passiert.
00:33:34: Seit einigen Jahren habe ich mit Assistenz oder Leuten zusammengearbeitet.
00:33:43: Das sind zusätzliche Ressourcen, die ich habe.
00:33:47: Ich bin nicht in einer für mich genormten Welt, sondern für mich ist es eine abnormale Welt und ich kann mich jetzt noch lange den Gep probieren selber zuzumachen.
00:33:58: aber auch Leute haben, die den GEP tun möchten, dass ich eigentlich aus meinen Hundertprozenten, die für mich zur Verfügung stehen, an Sachen herangehen können.
00:34:11: Sie investieren überhaupt.
00:34:15: Sie gehen überhaupt nicht an und dann habe ich für knapp nur noch zwanzig Prozent oder so, wo ich die Möglichkeit arbeite.
00:34:23: Und das heisst ... Das war gar nicht lustig.
00:34:27: Der Vorlauf kostet so viel.
00:34:31: Darum habe ich auch bei Theater oder so.
00:34:36: Ich habe auch schon viel gehört, aber es gibt ja nicht so viele Künstler in der Oststuhr.
00:34:41: Die geben sich schon bei Süden den Aufwand überhaupt mit einer ganz transferten Backstage reparieren frei und dann müssen sie performen.
00:34:55: Traumbedingungen sind nicht so, dass ich mich auch nicht auf hundertzwanzig jagen muss.
00:35:01: Wenn ich mit fünfzehn Prozent Energie-Minus überhaupt dran gehe, bevor ich überhaupt auf die Bühne gehe und dann sage ich mir muss das wie grundsätzlich denken.
00:35:12: Und dort habe ich auch ganz viel gelernt oder?
00:35:15: Ich habe auch einen Menschen mit Behinderung, mit einer Mobilitätsbehinderung BS Greenhorn, wenn es um Sehbehindering, um Neurodiverganz und um Gehörlosigkeit oder Gebärdensprache.
00:35:26: Also ich habe da auch extrem viel gelernt, also... Ich bin eigentlich Torend am leeren und am Erkenntnis Samen.
00:35:34: Was wünschst du dir von der Theater?
00:35:37: Oder von unserem Theater?
00:35:39: Ja, ich muss wieder mal vorbeikommen!
00:35:42: Gern!
00:35:42: Ich muss mal wieder vorbekommen und ihr seid natürlich auch bei uns in dieses grosses Haus.
00:35:50: Ich weiss aber nicht, ich bin eines vor... Es waren drei Jahre am Kaiserschmarrn, die es noch gegeben hat mit Cem Anford und Renato Kaiser.
00:36:00: Und da kam auf die Bühne ein rostaufahrende Person.
00:36:05: Fast eine Dinge der Unmöglichkeit war ... Bei euch merkt man einfach, dass sie sicher gut sind.
00:36:13: Auf der Konsument-Innenseite.
00:36:16: Also immer extrem
00:36:17: viel
00:36:18: das Rostoplats
00:36:20: und
00:36:20: das, wo andere noch nicht... Dort ist vielleicht der Leute an.
00:36:25: Und dann heisst es auch, ein Rostplatz wissen wir gar nicht was los geht!
00:36:28: Aber dort sind ihr sicher sehr stark, wie es hinter der Bühne ist oder wie die Produktion ist ... Dort habe ich einfach das Bild von dort.
00:36:38: Da habe ich gedacht, ohne den Renator käme ich nicht auf die Bühne rauf, denn da geht es so schnell drauf und wenn es nass wird, käme sie nicht drauf.
00:36:47: Und dann denke ich, wenn ich einen Schritt zu Inklusion auf der Bühnie machen möchte, müsste noch etwas passieren.
00:36:56: Aber eben kommt Denkmalschutz und Kösteln und so.
00:37:00: Und da wünsche ich mir ein bisschen Neugier.
00:37:03: aber
00:37:03: mit
00:37:03: dir an der Position ist es sicher, dass man steinwürft und immer wieder dranbleibt.
00:37:12: Nicht das Tortscharg-Argument des Geldes!
00:37:15: Es ist wichtig, wir haben mit Zahlen angefangen ein Budget, aber es darf nicht das Totscharg Argument sein, um etwas nicht zu probieren.
00:37:25: Aber ich habe bei dir keine Angst.
00:37:26: Aber für andere Häuser, die ich sage, dann vielleicht auch mit einem kleinen Budget Kreativität oder mit offenem Dialog.
00:37:39: Und auch mit den Künstlern, die nach Lösungen suchen.
00:37:42: Dass man sagt, wir haben einen Zwischenschritt.
00:37:45: Wie geht das und das?
00:37:46: Aber wir sind schon auf dem Weg dazu.
00:37:49: Dann bin ich immer bereit, um die Zwischschritte wie mir zu gehen.
00:37:53: Wenn ich merke ... Da heisst es einfach der ganze Umbau.
00:37:57: würde ich so viel kosten machen nicht.
00:37:59: Ja, nein!
00:38:00: Das ist passiert.
00:38:02: Ja, also es ist einfach einfach zu sagen, wir haben kein Geld.
00:38:06: In der Schweiz kannst du mein Geld ganz viel rechtfertigen.
00:38:11: Ja ja, das sehe ich absolut.
00:38:13: Wir haben inzwischen überall Rampen.
00:38:16: Oh, das ist schön!
00:38:17: Ja, das war passiert.
00:38:18: Ich glaube noch anders.
00:38:21: Das war aber auch nichts, was ich angefangen habe sind diese Rampens schon hier.
00:38:25: Die kann ich nicht auf mich nehmen.
00:38:27: Aber wir haben sie.
00:38:28: Das ist schon mal richtig gut.
00:38:31: Ich sage immer wieder, wenn man Inklusion hat, muss man sie möglichst früh... In den Produktionen, wie wir denken.
00:38:38: Also schon in der Entstehung und das sind wir jetzt auch daran mit unseren Gastspielen dass wir auch künstlerinnen und künstlern wie sensibilisiert haben was man unter dem Aspekt Inklusion machen möchte.
00:38:51: wenn sie etwas entwerfen dann fährt es schon einen Gedankenprozess an.
00:38:56: also auch ein bisschen mutig sein die Kunstlandschaft auch etwas in diese Sache fordern.
00:39:02: Das hat mich, wenn ich eine kleine Stunde in die Branche nicht geschaut habe ... Ich dachte halt so Kultur!
00:39:10: Sie sind ziemlich offen.
00:39:12: Aber wir haben manchmal schon eine starre Einstellung von gewissen Kunstschaffenden, die seit vielleicht fünfzehn Jahren Kunstmärchen und Kunst immer so sehen.
00:39:23: Das ist ja eine Arbeitsinklusion.
00:39:25: Aha!
00:39:26: Ja, wir sind auch da für Jung- und Alt.
00:39:29: Ich sage,
00:39:29: das ist
00:39:30: nicht Inklusion.
00:39:31: Ja, aber ich habe es ganz viel gegeben.
00:39:34: Und du musst einfach immer mit Sichtbarkeit und einfach mit der Haltung sagen ... Ich helfe dir.
00:39:41: Wir machen das zusammen und dann geht
00:39:43: es.
00:39:44: Ich glaube, allgemein miteinander ist relativ ein guter Schlüssel, oder?
00:39:47: Ja mit diesem Schlusswort!
00:39:48: Das können
00:39:49: wir uns gleich weinigen.
00:39:50: Mit dem Schlusswort
00:39:51: hat man auch auf den Mittag noch ganz einfacher.
00:39:53: Absolut.
00:39:54: Danke Liam Vielleicht sieht man sie in drei Jahren oder vier Jahren für den nächsten Verlauf.
00:39:59: Ja, und vor allem hoffe ich sehr, dass wir uns gesehen haben, wenn du zu uns ins Casinateater kommst!
00:40:03: Möcht
00:40:04: ich kommen?
00:40:05: Schick dich sicher auch Zeichen... Unbedingt!
00:40:08: ...dass der Heger auf Hof hat!
00:40:10: Ja
00:40:10: unbedingt!
00:40:12: Danke vielmals!
00:40:13: Dankeschön!