Jahns rollende Welt

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00:00:00: liebe Daria, schön hast du für den Podcast zugesagt.

00:00:02: Du kannst dich kurz vorstellen wer da bist und was du alles so machst.

00:00:08: Ja heu Jan!

00:00:09: Mega cool dass ich hier bin.

00:00:10: Freue mich mega.

00:00:11: Das ist mein erstes Podcast.

00:00:12: Ich bin etwas nervös und gespannt und hoffe das ich keine Seiche erzähle.

00:00:16: Eine kleine Seiche gehört immer dazu?

00:00:19: Ähm ja, ich bin Daria oder auch Dari.

00:00:22: Und ich bin ... Hauptprüflich bin ich eine satzikulturelle Animatorin und Praxis-Ausbildnerin.

00:00:31: Vielleicht kommen wir später nochmal auf das zurück.

00:00:35: So nebenbei mache ich Musik oder bin als Singer Songwriterin unterwegs, ein bisschen die deutsche Indiepop in dieser Nische nennen.

00:00:43: Ich sage immer eine deutsche Indipop Schüssel.

00:00:46: Genau!

00:00:47: Wenn Hetaria zuerst mal gesungen hat, mag sie sich daran erinnern?

00:00:52: Ja tatsächlich kann man mich an das erinneren... Irgendwie schon immer.

00:00:56: Also meine früheste Erinnerung ist, dass mich meine Eltern in so einem Sing- und Rhythmikkurs geschickt haben, als ich ihnen drei war.

00:01:05: Und das Mami hat gesagt, ich habe eigentlich immer ... Ich mag mich eigentlich auch nichts anderes erinnern, als dass ich schon immer am Singen war.

00:01:15: Wie

00:01:16: meine Mutter immer sagte, ich hätte immer

00:01:21: geredet!

00:01:21: Du siehst, du bist wie ein Pondkaster und Moderator.

00:01:28: Es ist schon sehr wichtig, was man in die Knappe macht.

00:01:33: Aber was gibt es dir zu singen?

00:01:35: Wenn wir das früher ansehen ... Das ist fast der Hauptprüf.

00:01:41: Nein!

00:01:41: Der Hauptprüfe macht das wirklich nur ...

00:01:44: Und nebenbei,

00:01:45: es wäre natürlich schön wenn das ein Beruf könnte werden, der auch wirklich mehr draussen springt als so eine Null-Linie jetzt mal.

00:01:54: Aber was ist die Frage?

00:01:57: Die Frage ist, was es mir gibt!

00:01:59: Wenn du früher nicht denkst, ich habe ja heute für dich alles etwas professioneller und so... Ja, aber wir sind noch von den kleinen da.

00:02:10: und vielleicht so gemerkt, dass eine Singe gut tut.

00:02:13: Was hat die Singen bei dir ausgelöst?

00:02:16: Eine

00:02:17: Singe ist für mich damals und heute auch noch für mich pure Emotionen.

00:02:23: Ich lasse alles was gerade in mir drin ist raus.

00:02:28: Auch natürlich verbunden mit ... mit Texten, die ich singe.

00:02:35: Oder wenn ich ihnen etwas covern oder so, dann ist es meistens irgendeines Lieds, wo man gerade entweder megafest hinten noch erläuft oder wo gerade irgendwie zu meiner aktuellen Situation passt.

00:02:47: Okay ja, da müssen wir denken, dass ich immer ein bisschen seh, aber das stimmt eigentlich nicht.

00:02:50: Aber...

00:02:51: Nein, du hast

00:02:53: dir jemand vorstellen, was ich meine damit?

00:02:55: Das ist mega das Ausdrucksmittel!

00:02:57: Einfach mal deine Bio-Liste... Man hat schnell gemerkt, dass du begabt bist zu singen.

00:03:07: Also du hattest ja eine begabte Förderung und auch jenseitige Förderungspreise und so.

00:03:14: Du kannst mich gerne korrigieren, es steht so...

00:03:18: Einfach einer habe ich...

00:03:19: Einer!

00:03:20: Aber er ist schön auskristallisiert.

00:03:23: Man hat da einfach Schreibe drüber.

00:03:26: Also weisst du zuerst singen?

00:03:28: Wir sind immer noch bei den Kleinen oder Herrn Wachs in der Darin.

00:03:32: Ich

00:03:32: habe mit, glaube ich, so drei Zähnen nicht so gut gegangen.

00:03:41: Bei vier Zähne hatte ich Depressionen und es ging mir wirklich gar nicht gut.

00:03:46: Nachdem musste die zweite Kante dann auch wiederholen wegen dem.

00:03:50: In dieser Zeit habe ich nachher angefangen Gedicht zu schreiben.

00:03:54: Eigentlich habe ich nicht mit Songs angefangen, sondern... Portrait Slams

00:03:58: sind dort gekommen.

00:03:59: Es ist erst später gekommen!

00:04:01: Eigentlich hatte ich wirklich mit Gedichte angefangen und es ist vielleicht auch der Grund warum Texte in meinen Songs fast eine grössere Rolle spielen als die Musik selber.

00:04:09: weil das Schreiben, glaube ich, das ist, wo man fast sogar mehr Leid hat gesagt.

00:04:13: oder das Texten.

00:04:14: Ich habe mein Gedicht angefangen Und irgendwann habe ich angefangen, lebe ich so mit fünfzehn.

00:04:23: Ja, jetzt habe ich fünfzehnt, dann habe ich einmal so ein bisschen angefangen und versuche Songs daraus zu machen oder Melodien dazu zu tun.

00:04:32: Und dort habe ich auch gerade angefangen mir selber Klavierspielen beibringen also mich begleiten das heisst die bessere Anstelle ist dass du mehr habe ich irgendwie können ...

00:04:39: Können Arangieren machen?

00:04:40: Machen!

00:04:41: Ja und das mit dem Poetry Slam ist erst später dazu, ich weiss gar nicht so genau warum.

00:04:46: Ich würde es auch gerne wieder mehr machen auf einem Poetry-Slam etwas cooles, aber dann habe ich das irgendwie wieder auf die Seite.

00:04:54: Es war eine kleine Sidequest für die Poetry Slams, aber ich würde sehr gerne mal wieder auf einer Poetry SLAM stehen.

00:05:01: Was passiert, wenn Taria von einem weißen Blatt Papier unter Stiften in der Hand hat?

00:05:10: Das passiert meistens nicht so... einen Hocken und sagen, ich schreibe jetzt etwas.

00:05:16: Weil das funktioniert bei mir nicht.

00:05:19: Der Mantig ist meine Musikmantik.

00:05:21: Das heisst am Mantig mache ich eigentlich Musik.

00:05:23: aber wenn ich dann versuche Herr Hock kann sagen heute schreiber ich ein Song der funktioniert das zu hundert prozent nicht.

00:05:29: also meistens ist es so an drei in den nacht irgendeine idee auf dem Balkon.

00:05:35: Ich bin die letzte Ziggy am Rauchen und mir gerade mega viel Gedanken durch den Kopf gehen.

00:05:42: Und ich denke, ja das wäre es jetzt!

00:05:44: Und dann schiebe ich meistens schnell auf mein Handy, also auf diese Tizen-App.

00:05:50: Und dann meistens schieb ich eine, zwei Tage später schiebiere ich ein wenig weiter und dann... Ja entweder so oder ... Ich habe keine Chance zu klavieren, ich habe eine Idee und fünf Minuten später habe ich einen Song.

00:06:03: Also so.

00:06:04: Weitens möglich.

00:06:07: Was beschreibst du denn?

00:06:12: Also was hat man dann so, wenn wir jetzt teichen.

00:06:15: Aber was befruchtet dich denn am meisten?

00:06:20: Du sagst immer dein Leben ist eigentlich das, was die Texte generiert.

00:06:25: Wenn weisst du, dass ein Text gut ist?

00:06:29: Das

00:06:31: ist eine gute Frage!

00:06:34: Ja also es ist sicher so... Ich habe mich heute überlebt bevor ich zu dir gefahren bin.

00:06:39: Meine Musik ist mein Leben, meine Musik.

00:06:42: Das

00:06:42: haben wir zusammen.

00:06:44: Aber

00:06:45: wenn ich werde, ob das Text gut ist ... Ja?

00:06:51: Mega gute Frage!

00:06:53: Wenn es sprudelt...

00:06:54: Ja, wenn es sprutelt und ich das Gefühl habe, dass es flaut, wenn das alles zusammenpasst, wenn's für mich Sinn ergibt ... Ja, meine Texten sind auch manchmal nicht ... Sie sind schon poetisch, sie sind tiefgereinig, authentisch, aber sie sind auch Nicht so verschachtelt und so kompliziert, dass man nicht weiss um was es geht.

00:07:19: Es muss eine gute Reimdinnung haben, mit schönen Bildern.

00:07:27: Im nächsten Song habe ich gesagt, du bist wie Sommerregen.

00:07:32: Das ist für mich ein Bild.

00:07:33: Du bist wie Summerregen hier und dann wieder weg.

00:07:37: Du wirst warm und freundlich, aber auch etwas Dunkels an dir.

00:07:47: Ich war lange immer auf der Sommerregel, aber ich wusste nicht.

00:07:51: Aber ich weiss es nicht!

00:07:54: Ja doch im Fall genau dann, als ich die Songs kitzepostet habe von Sommerregen.

00:08:00: Super, dann muss ich dir wieder sagen,

00:08:04: schreibe

00:08:04: Songs und dann kommt der Regen oder so...

00:08:08: Vielleicht muss es immer gerade, wenn ich ein Song schreibe, etwas passendes dazu zu passieren.

00:08:11: Das wäre natürlich magic!

00:08:13: Ja

00:08:14: also Musik und Kunst ist magic das ist so.

00:08:18: Aber jetzt sind wir schon bei fünfzehn in sechszehn.

00:08:22: Und nachher habe ich auch etwas gelesen was ist denn passiert wo du siebenzehn geworden bist?

00:08:30: Ich habe dir zum ersten Mal Musik gemacht.

00:08:32: So ein bisschen mehr oder weniger... Professioneller.

00:08:38: Das kann man heute alles nicht mehr lassen, das habe ich hier alles abgenommen.

00:08:41: Also wenn ihr jemanden googlet, dann gibt es nichts mehr zu lassen.

00:08:46: Ist das dein Gift-Schrock?

00:08:50: Ja, ich glaube mich identifiziert sich doch halt... ... ist später selten noch mit dem was wir gemacht haben, wo wir in Teenager waren oder...?

00:08:58: Ich habe ja auch noch all die YouTube-Videos und nur ich weiss was sie sind!

00:09:05: Ja, das

00:09:07: kann ich sagen.

00:09:08: Dort habe ich angefangen aber ich identifiziere mich nicht mehr damit.

00:09:11: Das ist wirklich normal.

00:09:12: Die

00:09:13: Kugelbautsunner entwickle ich dazu.

00:09:16: Ich habe dort hauptsächlich Schweizer DJ Musik gemacht.

00:09:22: Auch dem Singer-Songwriter-Ding inne.

00:09:25: Aber mir war es schon nicht so ganz klar für mich.

00:09:28: Ich weiss jetzt nicht wo ich das genau würde... Ich will mich gerne einordnen, aber da können wir später auch noch dazu kommen.

00:09:40: Ja es ist für mich unklar was das genau für eine Richtung war.

00:09:44: Aber ich halte jetzt über mein Leben geschrieben über das was mich bewegt hat.

00:09:49: und dann bin ich... um einen Berner Label zu kommen, der mit mir ein Album produziert hat.

00:09:57: Und dann hatte ich noch ein paar Konzerte und den Plattendaufi.

00:10:03: Dann habe ich das Ganze im Sandloh verlaufen.

00:10:08: Genau.

00:10:09: Weil ich mich an das Leben dazwischen

00:10:12: kam ... Das passiert.

00:10:13: Das Leben kann manchmal schicken.

00:10:15: Also es

00:10:16: ist nicht nur das.

00:10:18: Nein natürlich nicht!

00:10:19: Es sind immer kumulierte Sachen.

00:10:22: Ich glaube, wenn du wissen willst warum, dann ist der Grund, weil ich nicht ready gewesen bin.

00:10:28: Das Business ist hart!

00:10:31: Es ist schwierig, sich

00:10:33: da drin zu bewegen.

00:10:34: Man muss vernetzt sein und mega dabei sein.

00:10:38: Man kann sich nicht dort entwickeln, man muss drohen, sich dort zu entwickeln können, weil man nicht von jetzt auf gerade diese Person oder die Künstlerin sein wird.

00:10:48: Oder der Künstler, den wir schlussendlich vielleicht sein wollen.

00:10:51: Und ich glaube, dass ich für diesen Prozess nicht ready

00:10:55: gewesen bin.

00:10:56: Ich war

00:10:56: halt auch noch jung.

00:10:57: Ja, ich

00:10:58: war mega jung.

00:10:59: Also ich war ja... Beim Podcast verdiene ich immer noch keinen Stutz mit dem.

00:11:06: Du hast eigentlich auf einen Wettwetter, der noch nicht weiss wie sie rauskommt und das kann natürlich mit den Zehnten schon etwas mehr Angst auslösen als die zehn oder fünf Jahre später.

00:11:19: Ja mega fest ja!

00:11:21: Ich glaube ich war wirklich einfach nicht bereit und meine Eltern haben damals auch viel für mich geregelt.

00:11:26: Ich liebe meine Papi sehr, aber sie hatten auch keine Ahnung.

00:11:31: Alle hatten keine Ahnungen.

00:11:34: Und ich glaube nicht, dass ich ready war für mich in meinen Stellen.

00:11:38: Da muss ich wirklich sagen ... Ich sehe heute viele junge Künstlerinnen, die an meinem Konzert begegnen, wo viel weiter sind als ich und wo jetzt siebzehn oder achtzehn sind.

00:11:48: Wo ihr krass seid!

00:11:51: Siehe ich, ihr macht das so gut.

00:11:52: Ich habe es damals nicht so hergebracht oder auch in der Mut gehabt.

00:11:57: Ja, mega cool!

00:12:00: Aber du hast ja noch ein bisschen eine Ausbildung gemacht und so... Das ist auch wichtig.

00:12:06: Genau, ja.

00:12:06: Das Prakti hat deine Musik.

00:12:08: Das sind ja auch soziale Themen, die du jetzt in deinen Musikverarbeitest.

00:12:13: Also das hätte ja schon einen Sinn

00:12:16: gemacht.

00:12:17: Ich glaube, durch das soziale Arbeitsstudio ist meine Musik sehr politisch geworden.

00:12:21: Das war sie vielleicht vor zehn Jahren nicht.

00:12:23: Warum

00:12:24: hast du dir für die sozialen Wege entschieden?

00:12:27: Idealistisch!

00:12:29: Nein, es war wie Plan C. Es war mein absoluter Plan B.

00:12:33: Plan A war irgendwie nur Musik.

00:12:37: Ja und tatsächlich wollte ich eigentlich Musik studieren... Und nachher habe ich das Ganze gemerkt, dass ich nicht die Leidenschaft verlor.

00:12:45: Wenn ich es beruflich mache, habe ich dann gedacht, jetzt sehe ich das wieder anders.

00:12:51: Dann wollte ich Journalismus studieren und habe mich bei Mats beworben.

00:12:58: Da bin ich durch die erste Runde gekommen und bei der zweiten Runde bin ich schön zurückgerasselt.

00:13:05: Dort hatte es eine sehr krasse Aufnahmeprüfung über Allgemeinwüsse.

00:13:10: Ich habe mir gesagt, ich sei zu kreativ für den Journalismus und soll lieber Autor einwerden oder so.

00:13:19: Das

00:13:20: ist auch nice!

00:13:22: Mit Songtexten sind wir etwas näher drauf.

00:13:24: Es war eigentlich ein

00:13:27: Passus.

00:13:27: Du bist wie in drei Fahntigkeiten, nicht religiös, wo du jetzt machst.

00:13:31: Du machst Musik und Journalismus.

00:13:33: Und du bist sozial?

00:13:35: Also was fragst du mich?

00:13:37: Ja, es ist nachher irgendwie alles so gekommen wie's hat müssen.

00:13:40: Ich glaube mega fest an das und da habe ich eben zurück erinnert dass ... Ich war bei mega fan von meiner Jugendarbeiterin, die ich in Teenager war.

00:13:48: Ich fand sie super.

00:13:51: Danke an dieser Stelle Anna, du hast mich zu der Soziokultur gebracht.

00:13:54: Und ich habe sie mal gefragt, wie man das wird, was sie eigentlich ist oder was sie macht.

00:13:59: Und jetzt hat sie mir das erklärt.

00:14:01: Das war ein Soziokultur für die Infoveranstaltungen.

00:14:07: Ich fand es mega cool, ich habe nachher ein Vorpraktikum gemacht und ab dann hatte sie so Zyklulturen für mich.

00:14:13: Was macht eine Zoziokultur für dich?

00:14:17: Für dich!

00:14:21: Nicht verkopft!

00:14:26: Für mich ist es ein super ... Eigentlich ist es ein perfekter Job für Menschen mit ADS, weil er super kreativ.

00:14:32: Er ist sehr vielseitig und kein Tag ist gleich wie der andere.

00:14:36: Trotzdem dreht sich viel ums Organisieren, Planen ... Mit Leuten zusammenarbeiten... Und natürlich, ich sage jetzt mal ideal oder die Werte dahinter.

00:14:47: Also Leute zusammenbringen, das ist einfach eine mega schöne Beruf!

00:14:53: Und gerade in einer Gesellschaft, wo man sich immer mehr spalten braucht immer mehr Menschen, die helfen, diese Brücken zu bauen.

00:15:05: Darum führe ich Sozialkultur.

00:15:07: Ich sehe hier eine sehr starke Haltung um.

00:15:11: Wie kann man dann vielleicht Musik oder Musik machen auch in der Sozialkultur verbinden?

00:15:18: Dass es einfach vielleicht ein Brücker schlägt und etwas gemeinsam zu machen?

00:15:23: gibt es da Ideen?

00:15:26: Ich finde das mega viel!

00:15:27: Musik kann man sehr gut mit der Soziokultur verbinden, weil die Kunst- und Kulturvermittlung für mich ein Handlungsfeld von der Sozikultur ist.

00:15:38: Und zum Beispiel dort, wo ich jetzt gerade arbeite, versuchen wir eigentlich mir einen Angebot wirklich spezifisch Jugendlichen zu ermöglichen an dem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder teilen zu können.

00:15:55: Kunst und Kultur ist ein Ort, wo Menschen sich begegneten.

00:15:58: Man hat das Gefühl, man kann dazugehören oder etwas teilen, was ihnen gefällt.

00:16:03: Ja ich finde es mega, dass wir das verbinden können.

00:16:05: Oder so ein Projekt mit Jugendlichen machen.

00:16:08: Wenn ich etwas aufnehmen will ... Oder einen Rap oder don't know... Es gibt so viele coole Möglichkeiten!

00:16:15: Wenn jetzt junge Menschen zu dir kommen und erzählen, ich könnte auch Musik machen und so

00:16:21: bist

00:16:21: du eher supportend?

00:16:24: Oder auch eher vorsichtig, weil du durch das Stahlbad durchgegangen bist?

00:16:31: Ich würde sagen ich bin inner-supportive.

00:16:33: Also ich finde es mega cool wenn Jugendliche mit Ideen kommen... Ich habe auch gerne her und begleite mal etwas oder helfe irgendwie etwas fertiggeschrieben.

00:16:47: Oder in so Sachen, ich kann natürlich nicht überall helfen.

00:16:49: Ich bin zum Beispiel richtig mies im Tone-Studium, wenn das Tone studiert.

00:16:52: Und ich bin leider echt schlecht.

00:16:53: Ich check es wirklich hin und vor nicht.

00:16:56: Aber was ich natürlich machen kann – das habe ich letztes Mal zum Beispiel gemacht – ist neben der Anhörung zu sagen, du hast gesagt, dass du das jetzt veröffentlichen musst.

00:17:05: Du musst jetzt produzieren.

00:17:06: wenn du drei mal rausgehst und schwätzt, dann wirst du heute nicht fertig.

00:17:10: Dann musst du das Release-Datum verschieben.

00:17:13: Das kommt so und so.

00:17:15: Also mehr so ein

00:17:16: bisschen ... Ich finde nur darauf was!

00:17:19: Wie einfach ich die Tipps vielleicht geben kann?

00:17:23: Oder vielleicht auch einschätzen?

00:17:27: Was es noch braucht?

00:17:28: Mittlerweile habe ich meine Erfahrungen gemacht.

00:17:31: Ich bin noch voll neu in diesem Ding wieder.

00:17:34: Aber ich habe mittlerweile auch einige Dinge gelehrt, die ich vielleicht weitergeben kann.

00:17:39: Wie haben deine zehn Jahre in der Soziokultur, deine jetzige Texte beeinflusst?

00:17:47: Ich glaube sie sind mega festbeiflusst!

00:17:49: Also ich würde es eigentlich bevor im Studium schon Links gewesen sein... ...aber vielleicht mit Teilen noch etwas konservativer Haltungen.

00:17:57: Warum auch immer, weil für meine Eltern das definitiv nicht.

00:18:02: Und ja, das Studium hat mich hier nie mega viel durchs Studium, wenn ich sicher noch linker wurde.

00:18:08: Es hat mich aber auch mega viel geleert über verschiedene Perspektiven gesehen, dass nicht alles schwarz-weiß

00:18:15: ist... Was ist immer grau?

00:18:17: Es ist vieles einfach grau.

00:18:18: und ich glaube, was ich am meisten gelehrt habe im Studium ist jeden Mensch dreizehn Rucksack.

00:18:24: Das beeinflusst halt mega fest, was wir für Möglichkeiten haben!

00:18:30: selber oder was wir für die Möglichkeiten der Gesellschaft bekommen.

00:18:33: Und ich glaube, dass es sehr sensibel wurde auf die Themen.

00:18:38: Ich habe immer mehr angefangen, politische Statements zu setzen in meiner Songs.

00:18:45: Es sind natürlich nicht alle politisch aber einige haben sehr klare Botschaften.

00:18:50: Ich hab also deine Setliste angeschaut und über den ersten, wo ich gestolpert bin so das Leben ist schön!

00:18:59: Was es ja auch ist.

00:19:01: Absolut!

00:19:02: Wie bist du denn gekommen?

00:19:05: Hey, ich würde jetzt behaupten... Also eben, man kann immer sagen Ja anderen geht's schlechter und andere hat noch dieses und jenes erlebten zu.

00:19:12: über das haben wir vorher schon ein bisschen geschnarrt aber Ich glaube, ich habe nicht immer das einfachste Leben gehabt.

00:19:17: Ich habe einige Sachen erlebt die nicht cool oder schwierig waren Und ich habe eine Angststörung entwickelt Art von Trauma-Folge, Erkrankung.

00:19:31: Die sich auf verschiedene Sachen bezieht.

00:19:36: Bei mir ist es viel auch ein bisschen Gesundheitsangst aber es kann auch jedem möglichen Scheiss sein.

00:19:41: Ich habe wegen meiner Bachelorarbeit einen halben Panik geschoben.

00:19:45: Als kleiner Sidequests habe ich das Fünf-Achde, Kanachathara ... Das

00:19:49: sind immer so die Perfektionisten drin, wo die Wände raufgehen.

00:19:55: Aber das ist so.

00:19:56: Ich kann den tanken!

00:19:58: Ich schieße meine Tose.

00:20:00: Ja,

00:20:02: die Angststörung ist wirklich eine pure Panik.

00:20:06: Das kann auch im schlimmsten Fall Panik an den Dacken sein, wenn ich das Gefühl habe bekommen keine Luft oder... Das ist so etwas, was mich in meinem Leben begleitet und manchmal weniger beeinflusst, sage ich jetzt mal.

00:20:22: Aber das, was in diesem Song selbst zur Geltung gekommen ist ... Mit den Folgen dieser Erlebnisse leben.

00:20:32: Für mich ist das Leben immer schön und ich will meinen Fokus nicht darauf lecken, was mir alles schlecht passiert, sondern ich will mein Fokus darauf legen, dass das Leben schön und wertvoll und einfach toll ist.

00:20:49: Ich liebe Leben!

00:20:50: Ich finde Leben so etwas cooles und ich möchte meinen Fokuss immer auf das legen, was schön

00:20:56: ist.".

00:20:57: Ja, und man muss da glaube ich eine richtige Eier ohne es zu tun sehr kitschig.

00:21:02: Also wohlverstanden!

00:21:04: Aber es geht gerade um das echte Nebel.

00:21:08: Ich sage immer, du kommst... Nicht schönen Wetter mit überwenden, nicht schlechten Wetter in Kauf nehmen.

00:21:17: Weil du immer Angst hast, dass es regnet und nie aufmacht.

00:21:21: Aber das sehe ich auch schön an dich.

00:21:22: Du musst ja auch manchmal schlechte Haare um überhaupt Schöne zu definieren

00:21:28: können.

00:21:28: Vielleicht ... Ja!

00:21:30: Ich habe mir das Gefühl, es ist so ein bisschen...

00:21:32: Und es gehört alles dazu?

00:21:34: Ja!

00:21:34: Klussendlich.

00:21:35: Ja, und ich glaube, sie ist so etwas das Ding von Man hat zwei Möglichkeiten, wenn etwas Schlimmes passiert ist.

00:21:42: Man kann sagen ich mache mich zum Opfer.

00:21:43: Blöde gesagt!

00:21:46: Ja das klingt jetzt so ein

00:21:47: bisschen... Nein nein, ich verstehe es schon.

00:21:49: Ich lege

00:21:49: meinen Fokus darauf auf was mir passiert ist und das triggert mich dann zum Beispiel manchmal auch ein wenig.

00:21:55: oder ich leg mein Fokus auf das was ich habe und was toll ist und was schön ist und dass wir bei mir nicht riesige Sachen sind.

00:22:02: Ich hab mega eine kindliche Begeisterungsfreude Und ich finde sehr viele kleine Sachen einfach cool.

00:22:09: Was

00:22:09: war das letzte, was du extrem abgefeiert

00:22:16: hast?

00:22:17: Spontan fallen mir jetzt so kleine Sachen, die mich toll finden.

00:22:20: Fällt mir zum Beispiel ein, wenn ich so spontan irgendwo einen Blumenwesen sehe und wenn ich dort nachher kann bleiben mit den Pflücken oder Strüsschen machen.

00:22:28: Ich bin mega blöd aber... Das ist etwas, was mich mega freut!

00:22:33: Oder wenn ich mit Freunden in eine Sache unternehme, weil eigentlich ... Panal sind, aber nur durch die Anwesenheit von diesen Menschen ist mein Tag eigentlich schon gut.

00:22:45: Und sonst braucht man halt das Meer, gell?

00:22:48: Ja!

00:22:49: Das ist jetzt ein... Guten Überleid!

00:22:51: Ja, guten Überleit!

00:22:53: Habe ich viel

00:22:54: gebraucht?

00:22:54: Ja?!

00:22:59: Das Meer der Freunde, das Meer der guten Leute oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:23:05: Wir haben ja über den zweiten Sonnenübrigen!

00:23:09: Genau.

00:23:11: Mir ist einer der neuesten Songs, die ich habe und er ist eigentlich eine Liebeserklärung an meine Freundinnen.

00:23:23: Und meistens hat man ja Songs über irgendwelche Liebesgeschichte oder so Sachen und so.

00:23:29: Ich hatte auch das Gefühl, dass meine Freundin eigentlich ein Love Song verdient hat.

00:23:37: Ich hatte nie das Gefühl, dass ich die falschen Leute um mich komme.

00:23:44: Bei allen Leuten, die ich um mich gekommen habe, weiss ich ... Das sind wahre Freundschaften und Menschen, die mir sehr gut tun.

00:23:52: Kann man sich auch treiben lassen?

00:23:55: Mega fest!

00:23:57: Ja, das passt eigentlich zu dem mehr Sinnbild.

00:24:02: Die Leute, die mich so nennen wie ich bin oder nicht irgendwie ein Gefühl haben muss ich mich verstellen.

00:24:10: und mit denen ich auch einfach extrem viel Seich machen kann, ums Zeug zu machen.

00:24:15: Das ist sehr lustig!

00:24:17: Und gleichzeitig habe ich aber auch die Ernst

00:24:23: abgedauert.

00:24:24: Ja, und auch Leute, die checken was ich brauche... Ich habe es gerade letztes Mal mit einem Kollegen noch besprochen.

00:24:30: Menschen, die mich z.B.

00:24:31: auch mit dieser Angststörung sehen, was das mit mir macht oder was sie in Situationen mit mir machen.

00:24:39: Wo das akzeptiert oder fragt, was ich brauche.

00:24:43: Das hilft mir am meisten.

00:24:45: Wenn ich die Leute, die mich rausgehalten haben und in der Bar neunfünfzig an meinen Geburtstag gebrüht sind, weil es mich reizüberflutet hat ... Alle wieder rausgetan finden scheisse!

00:24:57: Oder jemand, der weiss, wenn meine Kollegin nüsst zum Beispiel.

00:25:06: Nehmt mir!

00:25:07: dann mache ich das Fenster auf und gehe kurz aus dem Raum.

00:25:12: Es ist nur Assi, aber sie wissen es alle!

00:25:15: Es ist einfach etwas, was mich ein bisschen triggert.

00:25:18: Oder wenn es auch Leute sind, die manchmal sagen zu haben, dass ich krank bin oder ich nicht verkältet bin ... Ich habe das Gefühl, du möchtest dich nicht mehr treffen, okay?

00:25:27: Dann verschieben wir's.

00:25:29: Und ich habe das Gefühle, dass ihr wie ein Drama seid.

00:25:32: Das

00:25:32: ist einfach gut.

00:25:34: Nein, das ist dann eben real.

00:25:36: oder wenn man darf auch ehrlich sein und nicht einfach den Normen oder Versprechungen oder so muss es genügen

00:25:44: gehen.

00:25:45: Ja?

00:25:46: Und ich würde auch das Gleiche für Sie machen.

00:25:50: Genau

00:25:51: wie meine Freundin mich nennt, wenn ich bin, nehme ich sie so wie ich bin oder wie sie sind.

00:25:59: Ich bin auch dankbar dafür, dass ich ehrliche Freunde habe, die mir sagen wollen, wenn ich ihr etwas verkackt habe.

00:26:06: Ja?

00:26:07: Ganz tolle Leute!

00:26:08: Kannst gut mit Feedback-Gespräch umgehen... Jetzt geht's!

00:26:15: Aber, aber, aber ... Ich sehe es, komm!

00:26:19: Hey, ich muss mich ehrlich sagen, das kommt ein bisschen darauf an wie man es sagt.

00:26:24: Ich bin nicht die Beste im ... Kritik annehmen würde ich behaupten.

00:26:28: Im Allgemeinen nicht, weil ich nicht weiss was die Leute recht haben.

00:26:32: Aber weil ich einfach ein bisschen insensibel bin und manchmal hilft eine Prise vom Ohr.

00:26:39: Zum Beispiel hat einen guten Kollegen von mir, der auch Musiker ist, den ich panisch hatte wegen meiner Bachelorarbeit.

00:26:45: Das vergisse ich nie mehr aber es war super.

00:26:48: Ich wünschte mich, dass ich irgendwo noch einen Spruch nachher geschickt habe extra auf Schwäbisch zusammengeschissen.

00:26:55: Das war echt lustig!

00:26:57: Und dann sagte er, das ist du, die Geist da!

00:27:00: Ich hatte genau das, was ich gebraucht habe.

00:27:04: Danach konnte ich mich überwiegen, weil er mir einfach erkenne so... Wenn wir es mir lieber gesagt haben, ist das nicht so ein Problem.

00:27:13: Meine beste Kollegin sagt jetzt sicher so ... Du lügst?

00:27:17: Ich

00:27:20: kann es noch nicht beurteilen, denn das kenne ich dich noch zu wenig.

00:27:24: Vielleicht kommen wir in dieses Level je nachdem... Aber über eine Song oder... Ja, über eine Songs, da bin ich eigentlich ganz.

00:27:33: zuerst gestolpern ist Privileg.

00:27:37: Jetzt machen wir ein bisschen das.

00:27:39: Wer hat Privilegg und was geht's mit der Privilegel?

00:27:43: Also das Lied heisst dein Privilege!

00:27:45: Und eben ... Es ist dein Privileg, wenn du denkst, dass Frauen und Männer gleichgestellt sind.

00:27:55: Heute lebst du in einer Bubble.

00:27:57: Das war meine Gedanke, die ich hatte.

00:28:01: Weil ich das Frau einfach nicht so erlebe.

00:28:05: Je mehr ich mich mit Feminismus und den Themen auseinandersetze, desto mehr wird mir klar.

00:28:11: Dass es halt eben wirklich ... Nicht so ist!

00:28:13: Sobald du sensibilisiert bist, siehst du es überall.

00:28:21: Das ist ein Thema, das mir am Herzen liegt.

00:28:25: Wie es im Song heisst, ich wünsche mir, dass sie nicht irgendwie das Gefühl hat, ihre Möglichkeit für wert bleiben.

00:28:39: Ich hoffe, wenn ich mal die Tochter habe ... Genug verdient für das, was sie leisten, dass sie nicht das Gefühl haben, sich durchzusetzen.

00:28:47: Dass sie keine sexistischen Sprüche an den Kopf bekommen.

00:28:52: Es gibt so viele Beispiele zu diesem Thema, die man bringen

00:28:57: könnte.

00:28:58: Was hat das letzte Mal so richtig heiss gemacht?

00:29:02: Selbschaftlich!

00:29:03: Aber wenn es um Privilegien geht...

00:29:11: Ich habe gar nicht ein konkretes Beispiel, aber ... Oder

00:29:14: einfach etwas, was der Mögliche ... wie es immer so raufstößt.

00:29:18: Manchmal macht es so die Brenne, das Bez.

00:29:23: Ich glaube mich nervt ... wenn ... ich habe das Gefühl Männer haben manchmal so... Oh, das muss ich schauen.

00:29:31: Mama!

00:29:32: Das darfst du da

00:29:34: nachdenken.

00:29:35: So wäre ich das nicht.

00:29:36: Aber

00:29:37: ich sage manchmal, ich hätte gerne ein Selbstbewusstsein von einem ... ähm ... von einem heterozisten Mann.

00:29:44: Ich auch?

00:29:45: Weil ich manchmal das Gefühl habe ... Wo

00:29:47: gehend ist überrückt.

00:29:49: Sondern bin

00:29:50: ich so... Ja, von einem durchschnittlichen Zins-Heteroma mit allen möglichen Privilegien.

00:30:00: Ja, wo ich ihnen mein Gefühl habe, die können sich teilweise verdammt viel erleben und mir als Frau das nicht erleben kann.

00:30:08: Also wenn ich eine gleiche Aussage machen würde wie einen männlichen Kollegen dann Dann ist der Kollege cool und ich bin einfach anstrengend.

00:30:17: So Sachen stressen mich mega, und ich habe das Gefühl, dass Männer mit vielen Dingen durchkommen, logisch wie es auch.

00:30:31: Ich finde jedem Mann cool, was sich dafür einsetzt und was er sieht und was sensibilisiert ist darauf.

00:30:37: Ich erwarte nicht, dass alle ... Wie soll ich sagen?

00:30:45: Ich erwarte nicht, dass es alle sonst schon zu hundert Prozent checken.

00:30:48: Ich bin ja selbst ein Teil des Patriarchats und ich habe auch meine Strukturen groß geworden.

00:30:53: Ich denke immer noch in gewissen Sachen ist das logisch.

00:30:57: Aber ich finde es cool, jeder Mensch egal ob Mann oder Frau, der Zwischen- und Osserhalb, die sich für diese Themen einsetzt und versucht sensibilisiert zu sein.

00:31:06: Sie auf das?

00:31:07: Ja... ...ich verstehe es!

00:31:10: Also...ja, manche...da gibt's... Ich kann mir dann sagen natürlich, schon auch etwas ausgesucht wird es sehr auch für meine Sachen ein thematisch stimmt.

00:31:24: Weil wir natürlich jemanden von der Verhältnismäßigkeit anreden.

00:31:31: Sind meistens diejenigen, die am wenigsten müssen über Verhältnis-Mässigkeit nachdenken, wo wir Verhältnesmässigkeit als heilige Gerale verkaufen wollen wenn ich etwas fordere?

00:31:43: Das finde ich immer schön.

00:31:45: Es sind immer so Mitte-viertzige Dutz, die vielleicht langsam

00:31:52: Lichterwerte

00:31:54: haben,

00:31:54: die halt

00:31:55: schon manchmal ihre Presti-Sachen zeigen müssen und ihnen zu erklären, dass

00:32:02: ich

00:32:03: nicht mehr fordere, sondern ich forde einfach andere Ausgangslagen wieder zur Welt für ...

00:32:10: mich

00:32:11: nicht gleich ist wie für sie.

00:32:13: Und ihre Welt muss ein bisschen anpassen, dass es für mich auch steht.

00:32:20: und wenn dann vom hohen Ross runter geht, sagt man ja

00:32:23: weißt

00:32:24: du das muss verhältnismäßig sein.

00:32:29: Dann kommt so eine Uhr... Nicht Urschrei, aber da komme ich fast ein wenig über bis über.

00:32:36: Da muss ich dann leicht zerkastisch manchmal wenn diese Sachen ein wenig aufpolieren.

00:32:43: Aber eben, also...

00:32:45: Das ist

00:32:46: auch einfach... Ja, aber ich habe so etwas, was momentan erlebt, die halt wieder klar wird, wer der Welt macht.

00:32:57: und manchmal ist es extrem schwierig.

00:33:02: Weil das merke ich oft beim Thema Behinderung Wenn du lustig bist und da bin ich halt zu Ich komme schon gut an meine Sachen, aber vor allem bin ich für diese Spezies immer sehr inspirierend.

00:33:22: Und wenn ich meine Schicksale so annehme und dann passiert aber, wenn ich den Anfall von Sachen fordere heisst es ... Halt, halt, halt.

00:33:33: Und du denkst immer ich

00:33:35: will doch nicht

00:33:35: deine... irgendwie Inspiration sein.

00:33:38: das nützt mir nichts wenn du nachher sagst Ich darf dich dengleich nicht Sachen einfordern.

00:33:45: Also, ich bin dir einfach nur das Inspirationsquellen.

00:33:49: oder bist du jetzt einfach froh dass du nicht das gleiche Leben hast wie ich?

00:33:54: und du musst mir jetzt irgendwie die schlechte Gewürze klarmachen.

00:33:59: Weil wenn es dir wirklich um mich gehen würde dann würdest du mir zulassen was ich fordere und würdest mich dort supporten ... die ich fordere, weil ich nicht mehr forderte.

00:34:12: Oder eine goldige Strasse und ich forderte einfach gleich lange Spieße.

00:34:18: So... Du siehst!

00:34:21: Und dann wird es einfach schwierig, sie vom Gegenteil zu überzeugen, denn sie sind so aufgewachsen.

00:34:27: Da kämpfe

00:34:29: ich mich wirklich ab.

00:34:31: jeder F***ing da.

00:34:33: Aber

00:34:34: was halt nicht ihre Realität ist?

00:34:35: Oder wenn's deine eigene Realität nicht ist und du nicht irgendwie Wie du vorhin gesagt hast, ist die Berührungspunkte mit.

00:34:41: Wenn du sensibilisiert wirst, dann kann ich mir gut vorstellen, ob das so weit weg von dir ist, dass du das überhaupt nicht checkst und bei ihnen das Gefühl hattest ja mich betrifft.

00:34:52: Wo ist das Problem?

00:34:54: Nicht einmal extra!

00:34:57: Ich bin natürlich ebilistisch, weil ich auch in diesem System aufgewachsen bin.

00:35:06: Also ich musste auch ganz viel, wie ich im Kleid hatte mit anderen Behinderungen vor mir zu tun habe.

00:35:13: Ich musste erstmal meinen internalisierten Eibelismus... Anerkennen und dann auch mal akzeptieren, dass ich in diesem System zum System mitdreht habe.

00:35:27: Und das tut mir weh aber es ist manchmal heilsam.

00:35:30: und so kann man natürlich auch wieder die Systemfrage stellen weil was eben auch immer oft passiert und ich weiss nicht ob es dir auch so geht du kritisierst also ich kritisiere selten Personen mich das spüren lassen und ich tue ihr meistens Struktur, wo er ja einfach

00:35:52: auslebt.

00:35:53: Hinterfragen.

00:35:53: also es muss wirklich sehr einen speziellen Menschen da sie dann auf den Mensch losgehen.

00:35:59: aber sie verstehen das nicht.

00:36:01: Sie meinen immer ich mache ein persönlicher Angriff aber ich möchte eigentlich mehr Strukturen zeigen was ich denke Das ist das Problem.

00:36:09: Also sie sind das Problem Aber sie sind ja nicht das Problem.

00:36:14: Ja, ich glaube ich weiss mega was du meinst.

00:36:16: Ich versuche auch in diesen politischen Songs nicht einzeln anzugehen sondern ich versuche eigentlich einen Kritik zu geben an gesellschaftlichen Strukturen die gewachsen sind und die halt immer noch verhebelt.

00:36:31: momentan, weisst du nicht?

00:36:34: Feminismus betrifft Inklusion auf allen Ebenen Alle, weisst du nicht mein?

00:36:40: Also alle Sachen, die gerade immer noch

00:36:43: aktuell sind.

00:36:43: Alle Ismen oder alle?

00:36:46: Ja mega fest und ich hoffe natürlich auch nicht dass es irgendwie so überkommt, wenn's manchmal Leute vielleicht verdient hätten, wenn man sie direkt kritisiert.

00:36:55: Aber ja

00:36:57: dann musst du natürlich wieder schauen.

00:36:59: Du musst den Dialog am Laufen behalten aber wenn mit einer Bombe ins Gespräch hineingehen, also manchmal hilft Und man hört da gerade nichts auf zu tun, aber manchmal macht man auch wieder zu viel kaputt.

00:37:14: Dann musst du halt auch wieder schauen... Aber was mir oft fehlt in der ganzen Diskurz ist ... Die Sprache, die fehlt.

00:37:24: Wenn Menschen, die keine sichtbare Behinderung haben oder auch keinen von Behinderungen betroffen sind, nicht einmal ein Wort behindertes Mäunen können, dann weiss ich den Feld als Sprache zu mir überhaupt über das Thema nachzudenken.

00:37:42: und das denke ich, wenn ich manchmal höre, was man mir alles verkaufen will aus der Behinderheit ... Die letzten zwei schönsten Begriffe habe ich gefunden.

00:37:56: Menschen mit speziellen Effekten.

00:37:59: Also denke ich bei The Next Iron Man oder Menschen mit Inklusion.

00:38:06: Das habe ich auch ganz schön

00:38:08: gefunden!

00:38:09: Also hast du in diesem Fall gerne, wenn man so neue Begrüsse findet?

00:38:13: Nein natürlich nicht!

00:38:15: Es zeigt eben wie ... Ein Eiertanz und

00:38:19: das Thema ... Um das Wort umzumachen?

00:38:22: Mit Spezialeffekten.

00:38:24: Oder Menschen mit Inklusivmutter.

00:38:28: Die, die das hören, wissen, welches Indriewicht zu eilen.

00:38:33: Warum kann man es nicht benennen?

00:38:35: Man kann darüber diskutieren.

00:38:37: Aber wenn ich ein Wort schon nicht benenne, kann ich auch nicht darüber diskutiere.

00:38:43: Ich glaube, das sind oft Berührungen.

00:38:46: Ängst, nicht?

00:38:47: Oder dass man Angst hat.

00:38:49: Aber vor was

00:38:50: Angst?

00:38:51: Kann nichts machen!

00:38:52: Ist die grösste Probleme ... Nicht Kritik.

00:38:56: Ich sage nur, das ist das Gefühl, das ich sicher auch schon oft hatte.

00:39:03: Bei vielen Sachen.

00:39:06: Was darfst du sagen und was nicht?

00:39:08: Das kommt automatisch, wenn du versuchst dich richtig zu verhalten.

00:39:15: Vielleicht.

00:39:16: Und nachher am Schluss?

00:39:17: Ja.

00:39:18: Also, ich habe ein bisschen Guide-Line geben, was für mich stimmt.

00:39:22: Wenn ich dich auf etwas Aufmerksam machen kann und du nicht gerade in eine recht fertige Linie kommst, dann sagst du, danke fürs draufaufmerksammachen.

00:39:31: Die habe ich viel lieber als die, die dann gar nichts trauen und sagen, man kann ja gar nichts mehr sagen.

00:39:38: Ich kann dir sagen hey mit deiner ... Erziehung und so, das sagt man heute nicht aus dem Grund.

00:39:49: Wenn ich manchmal schon denke ... Was ist zuerst?

00:39:53: Findest du keine Sprache nachher?

00:39:56: Wo wir bis auf den Tag gewisse Wörter verteidigen, dann denke ich so ... keine Schweiterentwicklung.

00:40:05: Dann wird es bei mir schon wieder schwierig.

00:40:09: Ich finde es cool, wenn du sagst Ich finde, das hilft ja auch.

00:40:17: Wenn du nicht so ein Berührungspunkt hast mit einem gewissen Thema oder einen gewissen Menschen, dann sagst du dir, ich werde gerne so und so wegen dem und dem.

00:40:28: Weisst

00:40:28: du?

00:40:28: Ja, nachher, wenn du es immer noch nicht machst, dann wieder verrückt.

00:40:33: Aber vorher kann ich ihn gar nicht verrückt sein, weil ich gar nicht weiss, wie bist du überhaupt erzogen am Ort?

00:40:39: Aber wenn ich dir gesagt habe, nachher du sie immer noch nicht begriffest.

00:40:42: Dann müssen wir über Sachen diskutieren, über Akten tanzen wie man Welt gesehen aber vorher.

00:40:51: Auch wenn das vielleicht ein Fett-Netflix war, dass man darüber diskutiert kann und ich es gegenüber gemerkt habe, da ist etwas gelangen Bin ich nicht der, aber das redet für mich.

00:41:05: Du musst alles schon von Anfang an wissen, weil Leben passiert.

00:41:10: Es entwickelt sich immer wieder.

00:41:15: Inklusion entwickelt sich auch immer weiter.

00:41:17: Manchmal

00:41:18: weiss ich Sachen

00:41:19: auch nicht und dann kann es darum um offen sein und überhaupt... will zuzulehren.

00:41:25: Und ich habe manchmal das Gefühl, die menschliche Spezius hätte vergessen, wie sie leeren hätte laufen können.

00:41:33: Wenn wir nach dem ersten Mal umgehen oder nach einem ersten Scheitern nicht wieder probieren würden, werden wir alles irgendwie so legende ... Fleischwürm, das ist ja auch nicht darum gegangen.

00:41:48: Und wie vergessen wir von der Spezie jetzt, was du vorhin gesagt hast?

00:41:52: Ich glaube es wissen will, was die Realität des Menschen ist.

00:42:01: Das Neugier und zu wissen welches der Realität der anderen Mensch ist, das finde ich eigentlich ein guter Anfang für Veränderung oder nicht.

00:42:07: Das Gleiche mit Feminismus, wenn ein Mann von mir ... Ernsthaft und aufrichtig wollen wir wissen, warum ich mich in dieser Situation diskriminiert fühle.

00:42:19: Vielleicht fühle ich mich nicht angegriffen, sondern ich bin froh darüber.

00:42:22: Darf ich... Ruhm!

00:42:24: ...komme ich einen Raum zu erklären, wieso es sich für mich so anfühlt oder warum das frustriert?

00:42:29: Ja Und ich nehme jetzt mal an, dass es für dich ähnlich ist wie du es mir jetzt kenne.

00:42:34: Nun

00:42:34: stopp Und wenn man dann kommt, dann wird es ganz speziell bei mir.

00:42:40: Aber eben du siehst die Song hat mich sehr empflammt.

00:42:45: Du bist gerade wieder als Songs kreieren.

00:42:48: was ist auf deinem Notizblöckchen passiert etwas... Jetzt hast du gerade Sommerpausen, Ferien vom Singen oder einfach beim Schaffen von allem und lebst einfach.

00:43:01: Das kann man ja auch!

00:43:02: Eigentlich kann ich eigentlich

00:43:04: auch ein wenig für ihr von allem, aber irgendwie habe ich trotzdem noch etwas für die Musik gemacht.

00:43:09: Ich meine jetzt habe ich hier bei dir im Podcast.

00:43:13: Was aber mega cool ist!

00:43:14: Ich nehme mir aber gerade auch in den letzten drei Wochen vier und ich nehme mir gerade mehr Zeit, um einfach mal wieder alles zu machen... Du hattest nicht mehr so Zeit?

00:43:23: Ist die Gym-Gate

00:43:24: um ein bisschen

00:43:26: Muskelkater?

00:43:27: Ja, ich habe gerade vor einem Jahr einen übelsten Muskel-Kater.

00:43:32: Ich werde wahrscheinlich nur noch gebückt laufen.

00:43:37: Genau!

00:43:37: Nein... Ich habe gerade keine neuen Songs geteilt.

00:43:42: Der Neuste ist, dass ich diese Songskizze letztes Mal auf Instagram teile und mit Anna Murphy meiner Reproduzentin am arbeiten bin.

00:43:49: Wir haben vor der Sommerferie noch ein paar Skizzen gemacht über drei neue Songs.

00:43:56: Und dann schauen wir nach der Sommerferie.

00:43:59: Nein, ich bin gespannt was da alles für eine Gedankengeburt bei dir entstehen.

00:44:06: Daria, ich weiss Fettung mit meinem Set und wie jetzt jede Gästein oder Gast.

00:44:10: darfst du mir auch noch eine oder zwei Fragen stellen?

00:44:15: Ich habe das im Vornherein überlegt.

00:44:17: Und zwar würde ich gerne eine Frage über Inklusion stellen und eine zu dir als Person.

00:44:24: Schiesslos!

00:44:25: Und zwar möchte ich von dir wissen, wie inklusiv nimmst

00:44:29: du

00:44:30: Kunst- und Kultur in der Schweiz?

00:44:34: Also hast du das Gefühl... Kannst du von dem Teil sein, wie du dir das wünschst oder was würdest du ändern?

00:44:45: Also... Ich rede jetzt zum ersten Mal als Kleiteater Mitarbeiter des Kleiteaters Luzern und dort haben wir in den letzten drei Jahren möglichst unser Raum auf hier.

00:45:00: Verschiedene Menschen auch diesen Raum dürfen geniessen.

00:45:06: Nicht jeder Raum passt für jeden Mensch, für jedes Bedürfnis.

00:45:11: Das ist schon einmal ein Erkenntnis.

00:45:13: Und dort ... Es ist eine wandelnde Prozesse.

00:45:16: oder wir haben jetzt in unserem Beirat auch wieder neue Roddivergänze und das ist so ein grosses Feld.

00:45:25: aber wenn ich die Stimme mal drin habe ... Wir wissen hier noch nicht wie man den Raum gestalten könnte als Gastspielhaus Und ich glaube, diese Erkenntnis ist dann eben schon auch wichtig und die Stimme ist wichtig.

00:45:44: Wenn ich jetzt so Kunst an und für sich anschaue, ist es manchmal gleich wieder begrenzt worden, weil mein Kunst ist grenzenlos.

00:45:55: Ich glaube, so lau- also wie die Lichtphilosophisch ... Per se ist grenzenlos.

00:46:03: Wenn aber ein Mensch Kunst macht, hat er auch wieder seinen Horizont und das ist eine automatische Begrenzung von gewissenen Sachen.

00:46:16: Ja!

00:46:17: Also so... Und ich finde es aber der Menge ist auch... Legitim, wenn mir ein Künstler sagt, ich habe mir die Idee so überlegt und ich kann nicht alles abdecken.

00:46:29: Aber ihm ist es schon bewusst!

00:46:31: Und das ist eine aktive Entscheidung wieder einfach... Ja, wir haben das immer schon so gemacht.

00:46:39: Darum sind wir gar nicht offen für Neues.

00:46:42: Nein, ich kann auch sagen, hey, ich hab den Stuck mir so überleitet.

00:46:46: Jetzt habe ich halt diese Behinderungsgruppe nicht dabei.

00:46:49: Mir ist das aber bewusst und vielleicht beim nächsten Stück mache ich wieder ein Changewechsel, dann arbeite ich das.

00:46:55: Aber das ist jetzt halb momentan eine Sache.

00:46:59: Und da geht es immer noch darum... Ich habe einen Kunstform nicht inklusiv gestalten, aber ich kann schauen, dass Strukturen, Gebäude, so Sachen möglichst zugänglich sind.

00:47:15: Das sind manchmal unterschiedliche Paare Schuhe Und da sehe ich manchmal schon ... Man hat intellektuell, lustig alle Stimmungen einzuholen.

00:47:29: Aber wenn es konkret darum etwas geht, dann heisst das Hall ist nicht barrierefrei aber ich habe endlich die Chance in diesem Hall aufzudrehen.

00:47:43: Es entstand aber zudem, dass Inklusion mir wichtig ist.

00:47:48: Das sind manchmal Dinge, die man nicht denkt.

00:47:51: Dann bist du ähnlich und probierst, das Menschen anzukennen.

00:47:55: Und dann auch vielleicht beim nächsten Mal ... Wenn ich dir sage, hey, der Saal ist nicht barrierefrei!

00:48:02: Beim nächsten Geek zumindest schauen, ob ich irgendwie es kann barrierenfrei machen.

00:48:08: Da sind wir wieder bei dem Punkt von vorigen Tagen.

00:48:13: Ja, mega spannend.

00:48:15: Auch die zwei unterschiedlichen Perspektiven oder von Kunst selber und den Zugang dazu sind ja noch mal zwei unterschiedliche Perspektive.

00:48:25: Mega spannend!

00:48:26: Nichts die Persönlichkeit.

00:48:29: Du musst einen raushauchen...

00:48:30: Aber eine persönliche Frage.

00:48:31: Und dann ist mir noch etwas eingefallen, was ich ganz zum Schluss noch sehr gerne sagen

00:48:33: würde.

00:48:34: Mit einem oben am Anfang her!

00:48:36: Es ist mir

00:48:37: gerade nicht sicher.

00:48:38: Alles gut?

00:48:38: Ich finde es super!

00:48:42: Meine zweite Frage ist, für mich sind Texten so relevant.

00:48:48: Texten sind für mich extrem wichtig in Songs.

00:48:52: Gibt es eine Song im Allgemeinen, die dich vom Text her mega trifft oder wo du genau wegen dem Text mega gerne hast?

00:49:05: Ich habe momentan mehrere Songs ... Eine ist Ur-Uhr-Alt.

00:49:16: Ist der Bob Dylan?

00:49:20: Der Enzo, mein Freund, ist Plumbing in den Wind.

00:49:22: Nur der Satz ist schon mega, mega geil!

00:49:25: Also weiss ich auch, wenn man mich nicht weiß wie etwas wird, die Windwirt zu zeigen.

00:49:32: Dann natürlich Torifa Franklin mit Respekt... Das kann man einfach anlegen und sagen, das geht so fertig.

00:49:40: Die ganze Diskussion ist eigentlich schon klar, wenn du das beherzigst.

00:49:45: Und eine Song, die mich seit meiner Teenager-Zeit sehr beschäftigt, ist von dir Ärzte.

00:49:56: Deine Schuld?

00:49:57: Ah, das kenne ich gar nicht!

00:49:59: Oder das hat mich politisch... Er weckt.

00:50:02: Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt so ist wie sie ist.

00:50:06: Aber es ist deine Schuld das immer noch so ist als sie ist!

00:50:09: Also weißt du?

00:50:11: Darum mache etwas um vielleicht auch dein Beitrag an die Welt zu machen.

00:50:19: und jetzt wieder sehr politisch.

00:50:23: der neue Danger Dance Song keine Angst Ich habe bei der Anstalt eine Frage gesehen, die um Antifa-Strukturen ging.

00:50:38: Ich sehe, warum es problematisch ist!

00:50:41: Aber ich sehe auch, dass man vielleicht etwas muß.

00:50:44: Ich habe vorhin ein Verwindgerät ... Dann wird die gleiche Wind in eine andere Richtung drücken.

00:50:54: Das ist nicht immer noch vorrecht zu kommen, sondern auch wieder von links.

00:50:58: Wie heisst

00:50:59: das Song?

00:51:01: Keine

00:51:01: Angst!

00:51:02: Ich kenne ihn jetzt.

00:51:03: Aber okay, ich kann nichts dazu sagen.

00:51:06: Ich bin halt auch jemanden, der gerne hinterhört.

00:51:11: Queens, die ich einfach so merke.

00:51:14: Die erzähle ich von ihrem Leben und sie bleibe da dann dran.

00:51:18: aber wenn du mich so fragst das sind ja diese vier Songs, die mich sehr stark beschäftigen.

00:51:24: Spannend?

00:51:24: Danke für deine Antworten!

00:51:26: Bitte

00:51:27: bitte!

00:51:27: Ja und jetzt möchte ich noch ganz kurz zum Abschluss etwas sagen weil jetzt habe ich gerade noch gemerkt dass wir uns jetzt ganz hinten noch etwas beschäftigen, was wir über Privilegien geredet haben.

00:51:35: Ich will mit meinen Songs immer... Ich sage, ich erzähle Geschichten, die berühren wollen, weil es auch deine sein könnte.

00:51:41: Oder ich will eigentlich den Leuten etwas mitgeben und dass sie sich in diesen Geschichten wiederfinden.

00:51:46: Und ich habe vorher gemerkt, wenn ich über das Leben ist schön geredet habe, habe ich kurz gesagt so... Du kannst dich entscheiden, ob du ein Opfer sein willst oder ob du das Schöne sein möchtest.

00:51:58: Ich habe darüber nachgedacht und dachte, dass es falsch ist.

00:52:01: Ich meine es nicht so hart, wie ich es ausdrückt habe.

00:52:05: Es ist auch krass, dass ich sagen kann, weil ich habe so einen Privileg, gute Leute um mich zu haben...

00:52:12: Aber mehr!

00:52:13: ...eine Privilege, gute Menschen um sich zu haben und eine gewisse Resilience zu haben.

00:52:18: Und ein gewisses Grundoptimismus, damit ich die Haltung auch haben kann.

00:52:22: Ich verstehe ganz klar, dass es Leute gibt... Die hängen mehr in diesem Innern und können die Sachen weniger loslassen oder beschäftigen das Meer im Leben oder den Fokus weniger aufs Schöne lecken.

00:52:34: Das ist auch mega legitim!

00:52:36: Es ist mir wichtig zu sagen, dass sich niemanden absprechen will aber mit dem Song eine Perspektive geben von ... Es gibt auch noch andere Perspektiven und ich wünsche mir für alle Menschen die andere etwas Schlimmeres erlebt haben in ihrem Leben, dass sie diese Perspektive auch sehen.

00:52:55: Das ist eine Zusammenfassung, was ich mit diesem Song ausdrücken

00:53:00: will?

00:53:00: Mega schön und mega reflektiert von dir.

00:53:05: und auch das Klartestellen.

00:53:08: Ich habe es gemisst, aber man kann auch auf dem Podcast unterschiedlich lausen.

00:53:12: Darum war es schön, wie du den Deckel darauf gemacht

00:53:15: hast!

00:53:16: Ja, da muss ich schnell etwas sagen.

00:53:17: Hey super!

00:53:18: Ich genieße Deinen Sommer noch.

00:53:22: Der Podcast kommt eigentlich im Oktober.

00:53:25: Aber ich bin gespannt, was dir das Leben für die Texte schenkt?

00:53:32: Ich bin gespannt.

00:53:34: Was auch immer noch passiert, vielleicht wird mir noch ein paar Mal das Herz gebrochen.

00:53:37: Da gibt es noch einige neue Songs oder vielleicht passiert auch etwas Schönes dann noch.

00:53:42: Wir werden's sehen.

00:53:42: Es ist

00:53:43: eine Mischung von allem... Das ist

00:53:46: das

00:53:46: Konzentrat des Lebens.

00:53:48: Es muss alles rein und alles wieder mit

00:53:53: sein.

00:53:54: Danke vielmals!